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Verkehrsexperte zur City-Maut: "Zwei Drittel aller Autos müssen von den Straßen versc
DPA

Verkehrsexperte Heiner Mohnheim geht die City-Maut nicht weit genug. Er fordert eine Gebühr für jeden gefahrenen Kilometer auf allen Straßen und erklärt, warum Städte, Kommunen und Bürger davon profitieren würden.

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thomas_linz 26.04.2019, 12:24
330. Das ist schlicht falsch

Zitat von hartwig2
Weil die Autofahrer es auch bezahlen, oder gibt es eine Rad Steuer mit der Radwege dann auch finanziert werden könnten? Was meinen Sie was bei der Bahn los wäre, wenn die Fahrkarte nicht subventioniert wäre, und Sie den originalPreis zahlen müssten. Wieso sollte sich der Handel ändern, wenn es weniger Autos gäbe? Seit wann bekommt man Haushaltswaren in einem Baumarkt? Und wieso macht es Ihnen keinen Spaß mehr, daheim zu leben? Fahren da schon Autos? Haben Sie auch die Arbeitsplätze für die Pendler? Um nicht zu fragen, leben Sie schon in solch einer Traumwelt, das Sie die Realität gar nicht mehr wahrnehmen, wenn das Feindbild Auto weg wäre, ist für Sie alles schön?
Die Kosten fuer die Beseitigung der Schaeden, die durch den Verkehr angerichtet werden, werden nicht mal zu Bruchteilen gedeckt. Da muessten ganz andere Kosten fuer den Individualverkehr entstehen.

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von_oz 26.04.2019, 12:25
331.

Zitat von emil7685
Das ist einfach nur absoluter, totaler und vollkommener Blödsinn! Das Auto und die damit verbundenen Arbeitsplätze erzeugen ein Steueraufkommen von mehreren hundert Milliarden Euro! Außerdem bauen die Kommunen die Verkehrswege nicht nur für die Autofahrer. Dort fahren auch Múllabfuhr, Polizei, Feuerwehr und Krankenwagen.
Dieses Steueraufkommen wird sich dank der Schnarchnasigkeit der Konzerne, die offenbar nur noch beim Betrügen kreativ werden können, künftig leider deutlich verringern (siehe auch heutige Mercedes-Meldung).

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frankcrx 26.04.2019, 12:26
332.

Zitat von thomas_linz
Reden Sie doch mal mit den Bauern, was der Klimawandel immer mehr anrichtet. Nix mehr zu fr.... aber Hauptsache MEIN Auto. Wie kann man nur so ignorant sein.
Klimawandel hat es schon immer gegeben und wird es immer geben. Hat mit dem Auto nicht besonders viel zu tun. Ehrlich gesagt bin ich froh das all die angedachten Visionen nicht umgesetzt werden können.
Und wenn es nichts mehr zu fr..... gibt, wird die Menschheit ausgedünnt, was nicht das schlechteste wäre. Klimawandel gäbs aber trotzdem. Echt blöd oder?

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fjr 26.04.2019, 12:27
333.

Zitat von qoderrat
Ich fahre ganzjährig mit dem Rad ins Büro, die Ausnahme sind zweistellige Minusgrade. Diesen Winter waren das gerade mal 5 Tage. Und wenn ich die Massen an Pedelecs sehe, die aktuell schon herumfahren, können wohl auch ein paar Steigungen und Gegenwind kein wirkliches Problemfeld sein. Ich würde sagen Sie übertreiben da masslos. Allerdings haben Sie ein wirkliches Problem ausgelassen, was mich zurückschliessen lässt, dass Sie es noch nie versucht haben mit dem Rad. So wie der Autor sowie der Verkehrsexperte im übrigen wohl auch nicht. Mangelnde Umzugs- und Duschmöglichkeiten am Arbeitsplatz. Bevor man ernsthaft eine Mobilitätsumstellung in Angriff nehmen kann, müsste der Arbeitnehmer vorher ein Anrecht auf entsprechende Infrastruktur haben. Ohne Duschmöglichkeit würde ich mich auch ins Auto setzen, denn es wäre wirklich keinem Kollegen zuzumuten wenn ich mich nach 15km schweissnass an meinen Arbeitsplatz setzen müsste.
Schön für Sie. Aber ich stamme von der südlichen Frankenalb. Aus einem Dorf in einem engen Tal. Da sind's - im vergangenen Winter waren es nur 15-20 Tage - in der Regel eher 30-35 Tage mit zweistelligen Minusgraden um 06:00 Uhr in der Früh. Aber da müsste ich erst mal 15 Kilometer bis zur Regionalbahn. Auch wenn das talabwärts geht, da sind trotzdem immer wieder Steigungen drin, weil die Straße ja nicht der Falllinie folgt. Und ich habe ja auch nicht ewig Zeit, die Strecke zu fahren. Also schwitze ich trotzdem. Und die Regionalbahn ist praktisch immer verspätet (außer man ist selbst mal spät dran), weil der ICE schon verspätet in München wegfährt, und der dann wieder den Vorrang kriegt.

Im übrigen: Enge, kurvige Landstraße, bescheidener Zustand, trotzdem viel befahren (auch Schwerlastverkehr). Es ist kein Zuckerschlecken als Radfahrer

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radler2 26.04.2019, 12:29
334.

"Denn Verkehr entsteht im Wesentlichen auch aus einem Überangebot an Stellplätzen."
Wie bitte?
Unterstellt da Jemand, dass nur Auto gefahren wird, weil da am Ziel ein Parkplatz ist? Glaubt der, ich fahre mal mein Auto aus, weil es dem zu langweilig wird, wenn es immer am selben Platz steht?
Was soll so eine sinnbefreite Aussage?

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von_oz 26.04.2019, 12:31
335.

Zitat von emd
"...Millionen Schwarzfahrer auf deutschen Straßen haben, die zwar die Infrastruktur nutzen, aber nicht dafür bezahlen..." Kann diesem Elfenbeinturmbewohner mal jemand erklären, was die Autofahrer alles bezahlen, damit sie die mehr schlecht als rechte Infrastruktur nutzen können? Spontan fallt mir dazu ein: - Mineralölsteuer - Mehrwertsteuer auf den Treibstoffpreis Beides macht ca. 70 Prozent des Verkaufspresies an der Tankstelle aus. - Kfz-Steuer Man sollte mal auf ÖPNV-Fahrkarten eine 70-prozentige Steuer erheben. Was glabuben Sie wohl, was dann los wäre.
Vermutlich meinte er, dass sich viele ausländische Fahrer gar nicht an den Bau- und Instandhaltungskosten beteiligen. Wobei Sie an der von Ihnen angesprochenen dürftigen Infrastruktur sehen können, dass die Gelder aus Kfz- und Mineralölsteuer für die Instandhaltung von 650.000 km Straße offenbar lange nicht ausreichen. Zumal der Verkehrsminister den ÖPNV zusätzlich künftig mindestens ebenso großzügig subventionieren sollte, wie bspw. die Dieselfahrer per billigem Benzin.

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thomas_linz 26.04.2019, 12:32
336. Sie muessen sich nur

Zitat von l.augenstein
Dann soll man aber von politischer Seite endlich aufhören, den Autoherstellern das Geld hinten und vorne reinzublasen und ständig mit dem Argument "die deutsche Autoindustrie ist unsere Schlüsselindustrie und für unseren Wohlstand unverzichtbar!" vor den Wählern rumzuwedeln. Es müßten schon lange alternative Konzepte in Angriff genommen werden aber, wie fast immer, verschläft die Politik wichtige Entwicklungen und hat nichts zu bieten. Da wird von zig Millionen von E-Autos innerhalb der nächsten Jahre auf deutschen Strassen schwadroniert, während gleichzeitig die Innenstädte und die Autobahnen unter der schieren Automenge regelmäßig kollabieren! Der Denkansatz dieses Professors lautet doch "Leute kauft Autos, aber benutzt sie nach Möglichkeit nicht!" Da können wir den Autoproduzenten doch das Geld gleich so in den Rachen werfen! Tatsache ist, dass es immer mehr Kfz-Nutzer gibt, aber der Platz dafür limitiert ist. Also muß die Lösung längerfristig gesehen doch auf strikte Zulassungs- und Nutzungsbeschränkung hinauslaufen!
die Diskussion anschauen, dann wissen Sie, warum nichts passiert. Jede Regierung, die derzeit den Mut haette, die zwingend erforderlichen Massnahmen zu treffen, wuerde als Oekoterrorist und Gutmensch verschrien und koennte nicht mehr regieren. Erst die Generation 2000 wird uns ´hoffentlich´ zum Teufel jagen und das tun, was schon laengst getan haette werden muessen.

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realist4 26.04.2019, 12:34
337. Was für ein wirres Zeug

Wenn es Millionen Schwarzfahrer auf den Strassen gibt, können das ja nur die Radfahrer sein, welche keine Steuern zahlen, alle motorisierten Fahrzeuge bezahlen KfZ und Mineralölsteuer. Und scheinbar ist es in Monheims Träumen überhaupt kein Problem überall kostenlosen Nahverkehr zu schaffen. In der Großstadt ist das schon schwierig, in der Fläche einfach nur ein schlechter Witz. Seine Maut-Vorstellungen möchte ich gar nicht erst im Detail kommentieren, sie erfordern einen flächendeckenden Überwachungsstaat.

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qoderrat 26.04.2019, 12:35
338.

Zitat von Softeis
Wer diese Art von Mobilität will, die wir heute haben, muss auch bereit sein, dafür Seine Auto-Privatsphäre zu opfern. Netter Nebeneffekt: Man lernt neue Leute kennen.
Ach, muss man? Das was Sie sich so vorstellen, können Sie in China so umsetzen, bei uns wird das ein bisschen schwieriger. Müssen muss man in einer Demokratie nur, wenn sich dafür eine Mehrheit findet. Ansonsten wird die Mehrheit dafür sorgen, dass man nicht mehr muss.

Und wenn ich sehe wie viele Leute morgens in unserem Kaff mit dem Auto die Brötchen holen, obwohl dies aufgrund der geringen zurückzulegenden Strecke auch problemlso zu Fuss ginge, vermute ich dass Ihre Meinung nicht unbedingt mehrheitsfähig ist.

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Ranor 26.04.2019, 12:37
339. das Auto steht doch 23 h nur rum

Immer die selbe Leier. Die Tatsache das ein Gegenstand die meiste Zeit über nicht genutzt wird sagt absolut Nichts über seinen Bedarf aus. Es geht um die Verfügbarkeit und darum dass ich ihn einsetzen kann wann immer ich einen Bedarf dafür habe-

Ich benutze meine Zahnbürste auch nur 2x3min am Tag und meine Toilette steht auch 99% der Zeit ungenutzt herum trozdem möchte ich weder zum Etagenklo zurück und erst recht nicht zum Plumsklo auf dem Hof.

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