Forum: Auto
Verkehrsexperte zur City-Maut: "Zwei Drittel aller Autos müssen von den Straßen versc
DPA

Verkehrsexperte Heiner Mohnheim geht die City-Maut nicht weit genug. Er fordert eine Gebühr für jeden gefahrenen Kilometer auf allen Straßen und erklärt, warum Städte, Kommunen und Bürger davon profitieren würden.

Seite 35 von 40
thomas_linz 26.04.2019, 12:39
340. Jetzt wirds wild

Zitat von emil7685
Das ist einfach nur absoluter, totaler und vollkommener Blödsinn! Das Auto und die damit verbundenen Arbeitsplätze erzeugen ein Steueraufkommen von mehreren hundert Milliarden Euro! Außerdem bauen die Kommunen die Verkehrswege nicht nur für die Autofahrer. Dort fahren auch Múllabfuhr, Polizei, Feuerwehr und Krankenwagen.
Jetzt sind wir schon bei mehreren 100 Milliarden Steueraufkommen. Demnaechst erklaeren Sie uns auch noch, dass die Autoindustrie fuer 150% des deutschen BIP aufkommt, oder wie?

Beitrag melden
cindy2009 26.04.2019, 12:39
341. @cabeza_cuadrada

"-----
cabeza_cuadrada heute, 11:59 Uhr
309. Bus
[Zitat von cindy2009anzeigen...] mit Spaß am Autofahren hat das nicht viel zu tun. Bus zu fahren kann gerade im Sommer eine echt widerliche Sache sein. Es mag bei ihnen nur ein paar Minuten sein die sie später im Büro sind, das gilt aber auch nicht für jeden. Da kann es statt 20 Minuten mit dem Auto auch mal über eine Stunde mit ÖPNV sein. (mehrmals umsteigen, Anschluss verpassen usw.) BTW: ich nutze ausschließlich ÖPNV um zur Arbeit zu kommen, verstehe aber dass dies für andere keine ALternative darstellt. (Empathie) Wie sie unseren Wochenendeinkauf für 4 Personen ohne Auto erledigen würde ich aber wirklich gerne mal sehen----" Da haben Sie mein Post aber missverstanden. Es ging tatsächlich um MEINE Situation und dass selbst da die Autofahrer nicht zum ÖPNV zu bewegen sind, obwohl dieser hier wirklich gut funktioniert und auch monetär vollkommen in Ordnung geht. Also, wenn es hier schon keine Akzeptanz gibt, muss es wohl am Fahrer liegen und nicht an der Infrastruktur. Wir sind 5 Personen und ich habe einen Rucksack und gehe ansonsten zu den Dorfläden. Und alle paar Monate wird das Auto voll geladen, dafür gibt es tatsächlich ein Fahrzeug, was aber meiner Meinung nach nicht notwendig wäre. Übrigens : ich empfinde den ÖPNV gerade bei extrem Temperaturen als Erholung.

Beitrag melden
radler2 26.04.2019, 12:40
342.

Zitat von scoopx
Die Arbeitsplätze sind heute ohnehin weniger zentralisiert als vor 50 Jahren, als z.B. bei Schichtende bei BMW in München Zehntausende von Arbeitern aus dem Werk strömten.
Der 3er wird heute im Home-Office zusammengeschraubt, oder wie soll ich mir da vorstellen???

Beitrag melden
pittiken 26.04.2019, 12:41
343.

Zitat von Bibs1980
Eine weitere Möglichkeit, den Verkehr zu verringern, wäre die Abschaffung der Pendlerpauschale - allerdings bei gleichzeitigem Recht auf Homeoffice. Wenn nur jeder fünfte Arbeitnehmer, der heute pendelt, zwei Tage in der Woche von zuhause aus arbeiten würde, würde sich der Berufsverkehr spürbar verringern. Das, was der Pendler heute über die Steuer "zurück" bekommt, würde er bei so einem Modell von vornherein an Spritgeld sparen. Für die meisten Verwaltungsberufe ist das technisch heute ohne Probleme machbar. Jaja ich höre schon die Mahner, die da behaupten, dass sich die Leute dann 'nen lauen Lenz machen. Das stimmt aber nicht: Die Stanford Universität hat sogar eine erhöhte Produktivität beim Arbeiten von daheim festgestellt. Was nicht heissen soll, dass Heimarbeit ausschließlich toll für alle Seiten ist. Für die Verringerung des Verkehrs allerdings schon.
Fein, dann kann ich dann die tatsächlichen Kosten ansetzen. Da wird sich dann der Finanzbeamte freuen und der Finanzminister erst, denn er wird dann massige Verluste einfahren, weil mit der Pauschale alles abgedeckt ist, auch wenn die Kosten höher sind.

Beitrag melden
smsderfflinger 26.04.2019, 12:47
344.

Zitat von faz-leser
Wer ist dieser Experte? Antwort laut Wikipedia: "Seit 1995 lehrte Monheim als Professor für AngewandteGeographie, Raumentwicklung und Landesplanung an der Universität Trier. Anfang Oktober 2011 beendete er seine Lehrtätigkeit." Monheim dürfte es also gewohnt gewesen sei, morgens mit einem Täschchen, in dem sein Pausenbrot lag, zur Arbeit zu fahren. Ich z. B. bin letztens mit vier Aktenkoffern gleichzeitig aufgebrochen, um an einem Tag vier Termine in vier verschiedenen Orten nacheinander zu erledigen. Kann Herr Monheim bitte einmal erklären, wie derlei mit dem ÖPNV möglich sein soll? Und wieso sollen Autofahrer "Schwarzfahrer" sein, die für die von Ihnen genutzte Infrastruktur nichts zahlen? Hat der Experte Monheim keine Kenntnis von Kfz-Steuer, Mineralölsteuern und Co?
Das Problem ist doch nicht dieser Professor mit seinen Ideen. Das Problem ist auch nicht, dass SpOn dem Mann hier eine Bühne bietet.
Das Problem ist, dass der Interviewer Frahm dem Herrn in dem Gespräch lediglich Stichworte liefert, damit dieser seine Ansichten vortragen kann, statt - wie es in jedem SpOn Interview mit z.B. AfD - lern gute Tradition ist - diese Ansichten intensiv und kritisch zu hinterfragen und so die Schwächen der Argumentation offenzulegen.
Ihre berechtigten Fragen:
"Kann Herr Monheim bitte einmal erklären, wie derlei mit dem ÖPNV möglich sein soll? Und wieso sollen Autofahrer "Schwarzfahrer" sein, die für die von Ihnen genutzte Infrastruktur nichts zahlen? Hat der Experte Monheim keine Kenntnis von Kfz-Steuer, Mineralölsteuern und Co?"
hätte Herr Frahm stellen müssen. Leider tat er es nicht...
D

Beitrag melden
max-mustermann 26.04.2019, 12:53
345.

Zitat von hifimacianer
Warum ist man denn nicht mobil, wenn man kein Auto besitzt? Es gibt Bus, Bahn, das Fahrrad. In Berlin besitzen über 50% der Bürger überhaupt kein Auto, und sind trotzdem mobil. Und mit Carsharing würde man ja jedem ermöglichen, bei wirklichem Bedarf auch ein Auto nutzen zu können.
Und schon kommt wieder dieser Tunnelblick der Großstadtbewohner. Ja in Berlin und anderen Metropolen ist das super mit dem ÖPNV, ich nutze ihn selbst ausgiebig immer wenn ich dort zu Besuch bin, aber auf dem platten Land gibt es den in dieser Form schlicht nicht. Also ist mann nicht mobil wenn mann kein Auto hat, was ist daran so schwer zu verstehen ?

Beitrag melden
misterknowitall2 26.04.2019, 12:54
346. Neiddebatte?

Zitat von Kampfgeist
Oh mein Gott.... Und dann treffen wir uns alle bei Ike Gutsy und tauschen frisch gefangene Fische aus dem Bach nahe Walnut Grove gegen Zuckekugeln... Dieser ungezügelte Hass auf die Mobilitätsfreiheit kotzt mich an. Besonders, wenn man von Armen, natürlich nie von sich, weil man ist ja WICHTIG, Verzicht verlangt. "Das Pack kann ja ruhig mal zu Fuß gehen. Oder sich in Busse quetschen, oder mit dem defekten Drahtesel rumgurken, wie in Peking. Und so lange ich in mein Carport von der Nullenergievilla 3 Teslas kriege, können die von mir aus ALLE Parkplätze streichen. Ich bin ja Elite. Und das sollen alle sehen."
Blödsinn. Keiner fordert Verzicht und hören Sie auf zu jammern, dieser Neid ist ja unerträglich.

Mal sollte nur dringend die Verkehrskonzepte korrigieren, weil es so bisher nicht weitergeht. Wir ersticken im Verkehr, wir alle. Die Armen in ihren Rostlauben, wie die reichen in ökologischen korrekten SUVs.

Also? Was ist zu tun? Haben Sie eine frische Idee, wie man den Verkehr reduziert, ohne unsozial zu werden? Oder weitermachen und auf die Reichen schimpfen?

Beitrag melden
thomas_linz 26.04.2019, 12:56
347. Klar,

Zitat von frankcrx
Klimawandel hat es schon immer gegeben und wird es immer geben. Hat mit dem Auto nicht besonders viel zu tun. Ehrlich gesagt bin ich froh das all die angedachten Visionen nicht umgesetzt werden können. Und wenn es nichts mehr zu fr..... gibt, wird die Menschheit ausgedünnt, was nicht das schlechteste wäre. Klimawandel gäbs aber trotzdem. Echt blöd oder?
wenn Sie mir jetzt noch den natuerlichen Klimawandel zeigen, der sich global im Zeitraum einiger Dekaden abgespielt hat, und einen CO2 Gehalt der in einem Jahrhundert um 50% zunimmt, dann koennen wir gerne diskutieren, Ansonsten rate ich Ihnen, statts EIKE und AfD Propaganda zu trauen, einfach mal den Blick nach draussen zu werfen. Aktuell empfehle ich, das Gespraech mit den Bauern zu suchen. Die werden Ihnen dann erklaeren, wie natuerlich der Klimawandel ist. Das koennte dann wirklich bloed laufen.

Beitrag melden
Hans-Dampf 26.04.2019, 12:56
348.

Zitat von radler2
Der 3er wird heute im Home-Office zusammengeschraubt, oder wie soll ich mir da vorstellen???
Man muss seinen Horizont noch erweitern: per Virtual Reality bzw. CAVE könnte man von zu Hause aus montieren und vor Ort steht ein Roboter, den man damit steuert.

Beitrag melden
misterknowitall2 26.04.2019, 12:57
349. Nein, nein....

Zitat von bruno_67
Ich glaube da gibt es ein grundlegendes Verständigungsproblem. Die Pendler, die am morgen mit ihrem PKW im Stau stehen, machen das nicht, weil ihnen das Spaß macht, sondern weil sie sowohl mit dem ÖPNV als mit dem Fahrrad keine Chance haben, in angemessener Zeit bzw. Aufwand ihre Arbeitsstelle zu erreichen. Dafür brauchen sie (derzeit) ihren eigenen PKW - und wenn der einmal da ist, fährt man mit dem natürlich auch zum Wochenendeinkauf. Ein Carpool ändert daran überhaupt nichts.
ein Großteil steht da, weil es bequemer ist den eigenen Wagen zu nutzen oder weil man ja lieber im Grünen wollen will, schon wegen der Kinder.....

Alles Ausreden. Ihre Arbeit, ihr Wohnort, ihr Problem und alles keine Ausrede, um weiter Auto zu fahren.

Beitrag melden
Seite 35 von 40
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!