Forum: Auto
Verkehrsexperte zur City-Maut: "Zwei Drittel aller Autos müssen von den Straßen versc
DPA

Verkehrsexperte Heiner Mohnheim geht die City-Maut nicht weit genug. Er fordert eine Gebühr für jeden gefahrenen Kilometer auf allen Straßen und erklärt, warum Städte, Kommunen und Bürger davon profitieren würden.

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radler2 26.04.2019, 13:11
360.

Zitat von Hans-Dampf
Man muss seinen Horizont noch erweitern: per Virtual Reality bzw. CAVE könnte man von zu Hause aus montieren und vor Ort steht ein Roboter, den man damit steuert.
Oh Mann.
Es steht da "heute", bei mir und meinem Vorposter.

Erweitern Sie Ihren Horizont und lesen Sie gründlicher. Und vergessen in Ihrer Utopie nicht, dass der Roboter dann mit künstlicher intelligenz oder auch ohne das Auto einfach ohne Fernsteuerung zusammenschraubt. Arbeitsplatz futsch. Aber für die Reparatur vom Produktionsroboter gibt es dann einen Roboter, der von einem Monteur im Homeoffice ferngesteuert wird, nicht wahr?

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pittiken 26.04.2019, 13:13
361.

Zitat von Stäffelesrutscher
Wie weit reichen denn Kfz- und Mineralölsteuer? Für 10 % der Infrastruktur und der Folgekosten? 15 %? 20 %? Und was bezahlen Sie für den Parkplatz am Straßenrand? So als Quadratmeterpreis pro Jahr/Monat?
Der Laternenparkplatz ist mit der Grundsteuerzahlung abgegolten. Zusätzliche Gebühren ist Abzocke der normalen Bevölkerung.

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Sueme 26.04.2019, 13:13
362.

Zitat von thomas_linz
Reden Sie doch mal mit den Bauern, was der Klimawandel immer mehr anrichtet. Nix mehr zu fr.... aber Hauptsache MEIN Auto. Wie kann man nur so ignorant sein.
Mal mit der Thematik auseinandersetzen und feststellen dass Kraftfahrzeuge (weltweit) mit 13,5% des C02 Ausstoßes eher so im Mittelfeld spielt beim Klimawandel. Das größte Problem ist immer noch die exponentielle Vermehrungsrate des Menschen. Da will aber komischerweise niemand anfangen und lustigerweise sind meist die Oköfanatiker durchaus kinderreich gesegnet Das entbehrt dann nicht einer gewissen Komik.

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Flari 26.04.2019, 13:15
363.

Zitat von cindy2009
Doch, doch. Da spielt viel "Spaß" mit. Warum sehe ich denn jeden Morgen, während ich im Bus am Stau vorbei fahre, meine Kollegen im Auto stehen? Gut, ich komme dann trotzdem etwas später in der Arbeit an, aber wegen der paar Minuten muss sich niemand den Stauspaß antun. Es ist oft nur die reine Bequemlichkeit. Nicht mal Fahrgemeinschaften werden gebildet. Den Wochenendeinkauf kann man auch inzwischen bei uns auch ohne Probleme ganz ohne Motorisierung erledigen. Aber wenn am Sonntag jemand 400 Meter mit dem Auto zum Bächer fährt, merkt man ganz genau, woher der eigentliche Wind her weht.
Liebe cindy2009,
nach Ihren Kommentaren haben Sie einen relativ(?) langen Pendlerweg und beziehen ein Monatsticket, für das Sie auf den Arbeitstag (5-Tagewoche) bezogen, keine 60 ct/Tag bezahlen, Feiertage nicht berücksichtigt.
Oft sind Sie nach Ihren Kommentaren sogar einziger Fahrgast...

Für 60 ct/d bewältigt man selbst bei einem 5l/100km-Diesel gerade einmal 5km Pendlerstrecke, wenn man ausschliesslich den Sprit berücksichtigt.
Ihre Kommentare suggerieren eine BEDEUTEND längere Strecke, SIE sind damit ein absoluter Sonderfall, was Preis/km mittels ÖPNV betrifft.
Oder die Auslastung des ÖPNV zu IHREN Nutzungszeiten.
Oder des zeitlichen Mehraufwandes ggü. dem eigenen PKW.

Gleichzeitig steht Ihnen lt. Ihren Kommentaren auch noch der "Familienwagen" zur Verfügung, wenn Sie ihn brauchen....

Sorry, aber von Ihrer exklusiven Sonderposition kann sich keiner etwas kaufen..

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davyjones 26.04.2019, 13:15
364.

Zitat von Bibs1980
Eine weitere Möglichkeit, den Verkehr zu verringern, wäre die Abschaffung der Pendlerpauschale - allerdings bei gleichzeitigem Recht auf Homeoffice. Wenn nur jeder fünfte Arbeitnehmer, der heute pendelt, zwei Tage in der Woche von zuhause aus arbeiten würde, würde sich der Berufsverkehr spürbar verringern. Das, was der Pendler heute über die Steuer "zurück" bekommt, würde er bei so einem Modell von vornherein an Spritgeld sparen. Für die meisten Verwaltungsberufe ist das technisch heute ohne Probleme machbar. Jaja ich höre schon die Mahner, die da behaupten, dass sich die Leute dann 'nen lauen Lenz machen. Das stimmt aber nicht: Die Stanford Universität hat sogar eine erhöhte Produktivität beim Arbeiten von daheim festgestellt. Was nicht heissen soll, dass Heimarbeit ausschließlich toll für alle Seiten ist. Für die Verringerung des Verkehrs allerdings schon.
Ich bin ja dafür, das gesamte Bildungssystem inklusive KITA und Uni auf home office umzustellen. Lehrer und Erzieher würden per Großbildschirm mit den Zöglingen in deren jeweiiigen Wohnungen kommunizieren und alle wären glücklich: keine Horden von Schülern drängten sich im ÖPNV, keine Mamis mehr im SUV vor den Schulen, und die Studenten könnten den Tag komplett entweder zuhause oder im work place café verbringen.
Nicht nur wäre der Verkehr entlastet, es hätten dann auch bestimmt wieder mehr Menschen Interesse am Lehrerberuf......win-win.

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k70-ingo 26.04.2019, 13:16
365.

Zitat von von_oz
Vermutlich meinte er, dass sich viele ausländische Fahrer gar nicht an den Bau- und Instandhaltungskosten beteiligen. Wobei Sie an der von Ihnen angesprochenen dürftigen Infrastruktur sehen können, dass die Gelder aus Kfz- und Mineralölsteuer für die Instandhaltung von 650.000 km Straße offenbar lange nicht ausreichen. Zumal der Verkehrsminister den ÖPNV zusätzlich künftig mindestens ebenso großzügig subventionieren sollte, wie bspw. die Dieselfahrer per billigem Benzin.
Der Herr meint nicht die ausländischen Touristen sondern die Pendler und Shopper aus dem ländlichen Umland - weswegen seine These erst recht grober Unsinn ist.

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PARLIAMENT 26.04.2019, 13:18
366. Maut, CO2-Steuern. Bravo !

Experten, ach ja. Da kann man mal sehen wohin die ganze Klimadiskussion und CO2 Definierung führt und wie sich die Menschen manipulieren lassen. Sie sagen jetzt schon freiwillig : „Ja ich bin schuldig ! Gebt es mir. Bestraft mich mit mehr Abgaben und Steuern. Ich will entbehren und leiden um eines höheren Gutes willen. Beschlagnahmt meinen SUV, verzehnfacht die Flugpreise… denn ich bin schuldig am bösen CO2.“
Der Bürger selbst ruft freiwillig nach mehr Steuern und Abgaben. Im Angesicht dessen, dass diese eh schon sehr hoch sind. Ein Wahnsinn.
Wozu sind diese ganzen Maßnahmen denn notwendig? Gibt es ohne sie kein Klima mehr ?
Doch gibt es, aber es ist möglicherweise etwas wärmer. Na und ? Ich finde ein wärmeres Klima sehr gut !

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bruno_67 26.04.2019, 13:21
367.

Zitat von misterknowitall2
ein Großteil steht da, weil es bequemer ist den eigenen Wagen zu nutzen oder weil man ja lieber im Grünen wollen will, schon wegen der Kinder.....
Können Sie dieses Meinung in irgendeiner Form belegen ? Oder ist das nur ihr persönliches Vorurteil, a la ich mach mir die Welt wie sie mir gefällt ?

Ich habe meine Auffassung heute hier im Forum schon belegt. An München und dem Arbeitsweg meiner Frau, die im Übrigen Autofahren hasst und trotzdem den PKW zum Weg in die Arbeit nutzt, weil es schlicht nicht anders geht. Und wir wohnen nicht im Grünen, sondern in Giesing. Aber der ÖPNV ist auf Berufspendler, die weder im Zentrum wohnen noch dort arbeiten schlicht nicht ausgelegt bzw. vorbereitet. So ist es nun mal, und sicher nicht nur in München.

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misterknowitall2 26.04.2019, 13:22
368. Na?

Zitat von cabeza_cuadrada
Ja sicher. Wenn man den morgendlichen Berufsverkehr in Großstädten anschaut sind das sicher alles Leute die aus purer Freude am Autofahren unterwegs sind und mit ihrem AG streiten nicht im Homeoffice arbeiten zu müssen. Den Vorschlag mit dem Fahrrad übergehe ich an der Stelle mal, wurde ja schon häufig diskutiert. Kann ja nicht jeder als Lehrer arbeiten wo die Kleidung egal ist.
Da ist auch viel Ausrede dabei, oder? Die Pendler sind alle erwachsen und haben sich die Situation so ausgesucht. Keiner wird gezwungen sich diesen Wahnsinn jeden Morgen anzutun. Genau so kann man das auch wieder ändern, was man aber nicht will. Und das mit der Kleidung ist wirklich saublöde. Nehmen sie Ersatzkleidung mit, wenn sie so unsportlich sind, dass sie nach gemütlichen Radfahren schwitzen. (Das wird mit der Zeit besser und irgendwann haben sie damit keine Probleme mehr.).

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holy10 26.04.2019, 13:26
369. Und bei wem das nicht geht?

Zitat von Bibs1980
Eine weitere Möglichkeit, den Verkehr zu verringern, wäre die Abschaffung der Pendlerpauschale - allerdings bei gleichzeitigem Recht auf Homeoffice. Wenn nur jeder fünfte Arbeitnehmer, der heute pendelt, zwei Tage in der Woche von zuhause aus arbeiten würde, würde sich der Berufsverkehr spürbar verringern. Das, was der Pendler heute über die Steuer "zurück" bekommt, würde er bei so einem Modell von vornherein an Spritgeld sparen. Für die meisten Verwaltungsberufe ist das technisch heute ohne Probleme machbar. Jaja ich höre schon die Mahner, die da behaupten, dass sich die Leute dann 'nen lauen Lenz machen. Das stimmt aber nicht: Die Stanford Universität hat sogar eine erhöhte Produktivität beim Arbeiten von daheim festgestellt. Was nicht heissen soll, dass Heimarbeit ausschließlich toll für alle Seiten ist. Für die Verringerung des Verkehrs allerdings schon.
Homeoffice ist nicht mal für die Hälfte der Berufe möglich. Um mal Beispiel zu nennen: Krankenschwetsern, Lehrer, Polizisten, Hnadwerke usw. Die List ist lang. Was machen die? Ist ihnen wahrscheinlich egal. Hauptsache Homeoffice.

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