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Verkehrsexperte zur City-Maut: "Zwei Drittel aller Autos müssen von den Straßen versc
DPA

Verkehrsexperte Heiner Mohnheim geht die City-Maut nicht weit genug. Er fordert eine Gebühr für jeden gefahrenen Kilometer auf allen Straßen und erklärt, warum Städte, Kommunen und Bürger davon profitieren würden.

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k70-ingo 26.04.2019, 13:26
370.

Zitat von misterknowitall2
ein Großteil steht da, weil es bequemer ist den eigenen Wagen zu nutzen oder weil man ja lieber im Grünen wollen will, schon wegen der Kinder..... Alles Ausreden. Ihre Arbeit, ihr Wohnort, ihr Problem und alles keine Ausrede, um weiter Auto zu fahren.
Also sollten wir vom Land in die Stadt pendelnden Häuschen-im-Grünen-Besitzer unser Leben radikal ändern, in städtische Arbeiterschließfächer ziehen und unsere Autos abgeben - damit Städter wie Sie angenehmere Lebensumstände haben?

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misterknowitall2 26.04.2019, 13:26
371. Danke für die Ehrlichkeit....

Zitat von emil7685
Ich habe nicht die geringste Lust bei Schneetreiben, Regen oder Temperaturen weit unter dem Gefrierpunkt Fahrrad zu fahren. Punkt aus Amen. Wenn mir das jemand aufzwingen will werde ich mich mit allen in meiner Macht stehenden Mitteln dagegen wehren.
aber das ja wohl kein Entscheidungskriterium ob SIE Lust haben oder nicht. Zumindest nicht wenn es um so wichtige Dinge geht. Sie wollen nicht Radfahren? Müssen Sie ja nicht, nur mit dem Auto geht es wegen der Abgase nicht mehr.

Zudem finde ich ihre Einstellung unglaublich egoistisch und arrogant. Knick-Knack.

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metastabil 26.04.2019, 13:27
372.

Zitat von cabeza_cuadrada
mit Spaß am Autofahren hat das nicht viel zu tun. Bus zu fahren kann gerade im Sommer eine echt widerliche Sache sein. Es mag bei ihnen nur ein paar Minuten sein die sie später im Büro sind, das gilt aber auch nicht für jeden. Da kann es statt 20 Minuten mit dem Auto auch mal über eine Stunde mit ÖPNV sein. (mehrmals umsteigen, Anschluss verpassen usw.) BTW: ich nutze ausschließlich ÖPNV um zur Arbeit zu kommen, verstehe aber dass dies für andere keine ALternative darstellt. (Empathie) Wie sie unseren Wochenendeinkauf für 4 Personen ohne Auto erledigen würde ich aber wirklich gerne mal sehen.
Den Wochenendeinkauf für vier Personen haben wir in meiner Jugend tatsächlich ohne Auto erledigt: wir sind zu zweit oder zu dritt zum Supermarkt, dort wurde eingekauft und die Einkäufe in Taschen verladen. Davon bekam dann jeder zwei bis drei in die Hand, und dann ging es zu Fuß wieder zurück. Haben wir über Jahre so gemacht, und stellte bis auf wenige Wochenenden mit starkem Regen kein großes Problem dar.

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hifimacianer 26.04.2019, 13:27
373.

Zitat von cindy2009
Und schon kommt wieder dieser Tunnelblick der Großstadtbewohner. Ja in Berlin und anderen Metropolen ist das super mit dem ÖPNV, ich nutze ihn selbst ausgiebig immer wenn ich dort zu Besuch bin, aber auf dem platten Land gibt es den in dieser Form schlicht nicht. Also ist mann nicht mobil wenn mann kein Auto hat, was ist daran so schwer zu verstehen ?---" Ich lebe auf dem flachen Land und es funktioniert. Und wenn es das nicht würde, muss man eben dafür sorgen, dass es geht. Was ist denn daran so schwer zu verstehen?
Kein Tunnelblick - sondern Konzentration auf das Wesentliche!

Die "Landeier" sind doch eigentlich gar nicht das Problem, und in Summe bei all den Maßnahmen auch gar nicht gemeint!
Natürlich muss man schauen, dass die pendelnden Landbewohner irgendwie das Auto vor der Stadt lassen können, oder wenn möglich auch komplett auf den ÖPNV umsteigen. Es dürfte aber jedem klar sein, dass dies nicht überall möglich ist.

Bei den angedachten Maßnahmen geht es in erster Linie um die Stadtbewohner.

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zausi 26.04.2019, 13:29
374. Was'n des für'n Vogel...

Dann her mit der Maut. Aber im Einzelhandel einkaufen oder in der Gastronomie einzukehren, ist dann für mich nicht mehr tragbar. Internet Shops werden sich freuen...
Der ist bestimmt beim wickeln Mal vom Tisch gefallen......

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michael-dierkes 26.04.2019, 13:29
375. Citymaut

hieß im Mittelalter Wegezoll. Dieser wurde unter anderem von Städten an den Stadttoren erhoben, um den "Wohlstand" der Städte zu mehren. Bezahlen musste ihn die Landbevölkerung, die sich nicht dagegen wehren konnte. Auf die Gegenwart bezogen: Erst haben die Städter ihre eigene Umwelt kaputt gemacht und zusätzlich die Einkommen der Landbevölkerung an sich gezogen und nun soll die Landbevölkerung dafür zahlen, dies wieder gerade zu biegen. Und die Forderung nach einer allgemeinen Maut; die Raubritter des Mittelalters r

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misterknowitall2 26.04.2019, 13:30
376. Nö,

Zitat von emil7685
Die Frage ist halt, was die paar Millionen deutschen Autos mit dem Klimawandel zu tun haben sollen.
diese Frage stellt sich nicht. Sie sind anteilmässig an dem Klimawandel beteiligt, da sie CO2 produzieren. Kommen Sie mir nicht mit China oder dem Rest der Welt. Für den Dreck sind wir Deutschen verantwortlich und den sollten wir auch wieder wegmachen. Mit dem nackten Finger auf andere zeigen und wie ein Kleinkind argumentieren: "der hat aber auch....." ist niveaulos.

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apfelesser 26.04.2019, 13:30
377. Keine Steuern?

Klasse, schon wieder jemand, der behauptet, dass Autofahrer keine Steuern bezahlen, unglaublich. Volksverdummung, man muss es nur häufig genug wiederholen.

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hifimacianer 26.04.2019, 13:31
378.

Zitat von pittiken
Offenbar wissen Sie nicht, was man alles zum Garten mitnehmen muss. Da ist das reinste ZEITVERSCHWENDUNG, wenn Sie da drei/viermal hin- und herradeln.
Wir haben selbst einen Garten, der ca. 2 km entfernt ist. In der Regel bekommen wir alles mit unseren Rädern transportiert. Ich habe ein Rad mit Frontgepäckträger, da passt eine Kiste drauf, zusätzlich Satteltaschen. Dann haben wir den Fahrradanhänger für unsere Tochter, der auch noch zusätzlichen Stauraum bietet.

Alternativ kann man sich auch ein E-Lastenrad als Ersatz für den Zweitwagen anschaffen. Damit bekommt man wirklich alles transportiert, und könnte sogar Sachen aus dem Baumarkt damit kaufen fahren.

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scoopx 26.04.2019, 13:31
379. Oh nein,

Zitat von radler2
Der 3er wird heute im Home-Office zusammengeschraubt, oder wie soll ich mir da vorstellen???
der 3er wird doch im 3d-Drucker bei den Autohändlern kundengerecht ausgedruckt.

Spaß beiseite, ich hatte gemeint, daß in den Autowerken wegen fortschreitender Automatisierung einfach längst nicht mehr so viele Menschen beschäftigt sind als ehedem. Dennoch haben wir heute in Deutschland mehr Erwerbstätige als je zuvor. Sie müssen also dezentraler verteilt sein.

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