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Verkehrsexperte zur City-Maut: "Zwei Drittel aller Autos müssen von den Straßen versc
DPA

Verkehrsexperte Heiner Mohnheim geht die City-Maut nicht weit genug. Er fordert eine Gebühr für jeden gefahrenen Kilometer auf allen Straßen und erklärt, warum Städte, Kommunen und Bürger davon profitieren würden.

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frankcrx 26.04.2019, 07:40
40. Verkehrsexperte???

Der Mann ist ein Träumer und kein Experte. Natürlich bezahlt auch der Autofahrer die Infrastruktur. Und der öffentliche Nahverkehr ist doch landesweit gesehen unter aller Sau. Ich lebe im sogenannten Speckgürtel von Stuttgart, mein Arbeitsplatz ist 10 km entfernt. Mit dem Auto benötige ich 15 Minuten. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln 1Std 10 Minuten. Das heißt ich würde täglich fast 2 Stunden Lebenszeit vergeuden. Und so geht es doch Millionen Pendlern in diesem Land. Ehrlich gesagt kann ich auch nicht nachvollziehen, warum plötzlich so ein Hype um das Autofahren gemacht wird. Vor 3 Jahren hat das noch niemand interessiert. Wenn man das also umsetzen will muß man heute mal anfangen zu planen. Bis die Infrastruktur im Nahverkehr dann so ausgebaut ist, dass 50% der Autofahrer auf Öffis umsteigen kann vergehen mit Planung, Gerichtsverfahren und Ausbau mal locker 20-30 Jahre. Also einfach mal die Kirche im Dorf lassen. Es wird nicht passieren weil nur wenige bereit sind ihre indivieduelle Freiheit aufzugeben. Und Autofahren noch teurer zu machen kann sich politisch niemand leisten, auch keine grüne Partei wie man in Ba-Wü ganz deutlich sieht. So ist das eben wenn Realität auf Träumerei trifft.

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aips69 26.04.2019, 07:44
41. Alternativen ..

.. beginnen immer dann interessant zu werden, wenn der bisherige Aufwand höher ist, ein Ziel zu erreichen. Hier nur das Geld heranzuziehen, hebt eine Zwei-Klassen-Gesellschaft heraus, führt also zu ganz anderen Zielen. Wo bleibt denn die Verbesserung des Nah-Verkehrs? Hat der Schreiberling je versucht, zur Stoss-Zeit sich von A nach B zu bewegen in a.) einer nachvollziehbaren Zeit und b.) in einer angemessenen Qualität. Städte in Großräumen kollabieren heute, aber eher, weil es zu wenig sinnvolle Alternativen gibt. Eine Veränderung der Infrastruktur könnte da durchaus auch Anreize schaffen ...

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Mikrohirn 26.04.2019, 07:44
42. Autofahrer sind keine Schwarzfahrer!

Sie bezahlen Spritsteuer und - selbst wenn sie nicht fahren - KFZ-Steuer. Radfahrer sind Schwarzfahrer. Wenn die Ideen der Maut 1 zu 1 umgesetzt werden sollen (z.B. Nachtfahrten gesondert besteuern) wird das zum Topbürokratiemonster in Deutschland werden. Viel Spaß!

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frenchhorn_69 26.04.2019, 07:44
43. Innenstadt

Füßgänger Zone.

1) ÖPNV für 365€/a, ABER dafür sehr gut ausgebaut
2) nur Null Emissionshandel Autos und Smart Größe in die Städte lassen, alles was größer ist Gebühren
3) diese Gebühren für den ÖPNV Ausbau nutzen
4) Überschüsse in Bildung stecken
5) An den Stadtrand P&R mit Pendelanbindung und Fahrradstationen

Die Realität: Autolobby Korruptionsskandal

4)

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hadwerker 26.04.2019, 07:44
44. Die Maut

Also jetzt reichts aber langsam. Die Maut gibt es doch schon lange in Form von KFZ STEUER und der Besteuerung von Kraftstoffen. Was sollen solche kruden Ansichten?

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Igelnatz 26.04.2019, 07:45
45. eine soziale Frage fehlt

die zwei Drittel weniger Autos sind schön, doch der Geldadel wird sich freuen - endlich freie Fahrt ohne den ganzen verfluchten Pöbel.

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vliege 26.04.2019, 07:48
46. Freie Fahrt für SUVs & Co

nichts anderes hätten die vorgeschlagenen Maßnahmen zur Folge. Wohlhabende Menschen könnten sich das Auto fahren weiterhin locker leisten, wogegen Otto Normalo aus Kostengründen gezwungen wird auf die Öffis umzusteigen inklusiver längerer Zeitaufwand und Wege zur Arbeit etc.. Der ÖPNV wurde gerade in Berlin kaputt gespart und kommt jetzt schon kaum hinterher. Zugausfälle und Verspätungen häufen sich trotz stetig steigender Ticket Preise. Morgendliches gezwungenermaßen Kuscheln in überfüllten Zügen sind dabei die Folgen.

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Redskin 26.04.2019, 07:49
47. Das ich nicht lache

wenn ich diese Aussagen lese, Verkehrsexperte, grins. Von Gerechtigkeit ist der Experte weit entfernt. Wenn jemand auf dem Land wohnt muss er wohl mehr Auto fahren wie jemand der in der Innenstadt wohnt. Wenn so eine Maut kommen würde bestellt jeder nur noch online, was dann wesentlich günstiger ist. Amazon möchte für Prime Mitglieder die Lieferzeit auf einen Tag begrenzen. Warum dann noch fahren? Ich persönlich halte von solchen Lösungsansätzen überhaupt nichts, radikal, nicht durchdacht und ungerecht.

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frankasten 26.04.2019, 07:52
48. Wir sind in schlechter Verfassung.

Es wird wieder nix in die Richtung gehen, weil die Vielländerwirtschaft und der Gemeindezirkus des Föderalismus mit den jeweiligen Groß- und Kleinfürsten nichts hergeben ohne Gegenleistungen und der Bund, selbst bei gutem Willen und entsprechenden Mehrheiten nichts von oben durchregieren kann und auch nichts hergeben wird. Also gute Ideen, nur leider nicht für die BRD. Außerdem fiele mir gleich als nächstes das Problem der Werbungskosten im EstG auf. Wie kommt der 200km Pendler, der nun wirklich schon total abgebürstet wird mit solchen Vorschlägen klar. Ich brauche keine Innenstadt, schon gar nicht solche mit 50% asiatisch - arabischem Marktumfang. Und auf Supermarktbesuche beschränke ich mich dann auf einmal wöchentlich. Man hat ja einen Kühlschrank. Bleibt das Problem Berufspendler. Und da kommt dann spätestens die potenzielle Gefahr von Gelben Westen, wenn nicht schon bei den Versuchen zur Ökosteuer. Natürlich funktioniert das auch nicht, wenn jede Stadt, jedes Dorf sein eigenes Süppchen kocht. Eine bundesweite, flächendeckende Strecken- und Hubraumbezogene Maut wäre mit Kompensation für Pendler z.B. eine wirksame Lösung. Das sehe ich genau so wie Herr Monheim. Und die Verstaatlichung des ÖPNV und der DBAG wären auch sinnvolle Schritte, damit der Ausbau des ÖPNV und des Fernverkehrs nicht mehr von der Erbsenzählerplage in den Chefetagen und tollen Marketingschnickschnack behindert wird. Aber wir sind schlecht verfaßt.

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fataga 26.04.2019, 07:52
49. City Maut

Super jeder kann dann mit dem Öffentlichen Nahverkehr überall hinfahren. Meine Arbeitszeit beginnt um 04.45 Uhr. Könnte mit dem Nightliner fahren, währe dann 03.39 Uhr auf Arbeit oder mit der nächsten käme ich zu spät. Um in meinen Garten zukommen, müsste ich fast 2 Kilometer laufen. Ist das die Zukunft. Die Kleinen müssen laufen, die Großen werden mit dem Fahrdienst abgeholt. Das ist Gleichberechtigung erfunden von der Regierung und Mitläufern.

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