Forum: Auto
Verkehrskonzept in Wien: Auto? Nein danke!
Manfred Helmer / Wiener Linien

Kaum eine Stadt experimentiert so konsequent mit neuen Mobilitätskonzepten wie Wien. Dabei wird Autofahren nicht, wie sonst oft, bestraft - es gibt einfach attraktivere Angebote.

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arvin 06.07.2019, 09:48
50. Rad fahren

In Wien Fahrrad fahren ist eine Katastrophe, es gibt kaum Radwege, die Autos fahren dort mehr als rücksichtslos
Radfahrer sieht man eh kaum. der Autor was wohl nur auf Kurzbesuch in Wien.

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andiwe 06.07.2019, 10:20
51. Miteinander statt gegeneinander

Wenn man hier in Deutschland Ideen zum Verkehr hört, dann läuft es meistens darauf hinaus: Wie können wir den Autoverkehr bekämpfen? Wien macht es besser: Wie können wir sinnvolle Alternativen zur Verfügung stellen. Für echte Lösungen sind weder die Autolobby noch die Radl-Taliban gut, eine echte Lösung muss die Interessen aller so gut wie möglich erfülllen.

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wolle0601 06.07.2019, 11:29
52. Stadtentwicklung und Verkehrspolitik

koppeln, das ist das Geheimnis. Ansiedlung von neuen Leutemagneten in überfüllten Ballungsräumen verhindern. Dann klappts auch mit bezahlbaren Mieten.

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chense90 06.07.2019, 12:44
53. Wien macht viel richtig ...

... so wie auch andere Städte - es wäre für die deutschen Städte an der Zeit dies zu kopieren. Vor allem beim Öffi-Ausbau und der Verquickung mit anderen Verkehrsträgern schaut es schlimm aus ... wenn ich sehe, dass das Helmholtzzentrum in München mit rund 3000 Mitarbeitern und nochmal ähnlich vielen Gästen pro Tag, sowie dem Bayern-Campus nebendran (ca. 400 Besucher pro Tag Tendenz stark steigend) eine Buslinie selbst finanzieren muss damit im Stunden-Takt was fährt und man von der Stadt auf die Forderung eines Radweges durch die Heide zur Allianz-Arena zu hören bekommt die Radler könnten ja an der B13 lang dann kommt es mir schon hoch - Wenn dann noch innovative Verkehrskonzepte (Seilbahn) an dieser Stelle wo sie ideal wären und im Gegensatz zu allem anderen (Naturschutzgebiet) auch durchsetzbar wären zu einem Bruchteil des Preises einer Ubahn und man stattdessen eine Seilbahn am Frankfurter Ring plant wo man die Fahrspuren dringend benötigt (mir als Seilbahnentwickler konnte keiner von der Stadt erklären wo man die Fundamente setzen will ohne 2 Spuren zu opfern) frage ich mich wer da in der Planung sitzt...

Am Ende verweise ich auch berufsbedingt dann auf La Paz wo man das grassierende Verkehrsproblem alleine mit Seilbahnen gelöst hat ... klar ist das in Europa eher nicht praktikabel (Überflugrechte) aber es gäbe genug sinnvolle Plätze wo man zu den Kosten die allein die Planung einer Ubahn kostet ein Verkehrsmittel mit 5000 p/h und einer extrem hohen Verfügbarkeit und Pünktlichkeit aufbauen könnte.

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Gluehweintrinker 06.07.2019, 14:52
54. ÖPNV rein, KFZ raus. Nur so geht es!

Wien macht vieles richtig und hat die Zeichen der Zeit erkannt. Die Stadt nimmt dem KFZ-Verkehr mehr und mehr Flächen weg und schlägt sie dem ÖPNV, Radfahrern und Fußgängern zu. Der Preis von 365 EUR für das Jahresticket der Wienerlinien ist grandios günstig. Selbst wenn der ÖPNV komplett kostenlos wäre bzw. aus Steuergeldern finanziert, wäre es ein gesamtgesellschaftlicher Gewinn, denn die Schäden durch KFZ sind externalisiert und werden von allen getragen. Bisher klaglos.

Und in Deutschland? Man fühlt sich offenbar auch mit 57 Millionen KFZ noch deftigst untermotorisiert, findet es blöd, wenn man mit zigtausend anderen zum Ferienbeginn in der Blechlawine verwest und ruft nach mehr Fahrspuren. Am Beispiel Los Angeles lässt sich prima ablesen, dass auch 16spurige Highways verstopfen können, und das über Stunden und mehrfach am Tag. Wer meint, dass es immer so weiter gehen könne, hat nicht verstanden, das ewiges Wachstum an Ressourcenverbrauch, Konsum und Verkehr auf einem begrenzten Planeten nicht möglich ist.

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Stäffelesrutscher 06.07.2019, 14:56
55.

Zitat von arvin
Nur in einem Punkt muss ich widersprechen in Wien siehst man kaumFahrräder, warum das so ist frage ich mich auch jedesmal. In meinem Freundeskreis fährt keiner Fahrrad im Alltag.
1. Grund: An jeder Ecke fährt alle paar Minuten ein Öffi.
2. Grund: § 68 Absatz 3a der österreichischen StVO zwingt Radfahrer auf einer Radverkehrsführung, an einer Kreuzung ohne Ampel auf 10 km/h abzubremsen, selbst wenn sie sich auf der Vorfahrtstraße befinden. Und die Polizei kontrolliert allen Ernstes diese Schikane.

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remedias.cortes 06.07.2019, 18:27
56.

Zitat von didih432
aber was macht WIENERin, wenn ein Wocheneinkauf im Supermarkt oder der Kauf von ein paar mehr Kleidungsstücken fällig sind? Was kann den Kofferraum meines PKW gleichwertig ersetzen?
Das würde mich auch interessieren. Oder was machen körperbehinderte, kranke und alte Menschen?
Da Oesterreich aber sehr service- affin ist, könnte ich mir vorstellen, dass die Einkäufe nach Hause geliefert werden. Mit einer Drohne.

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chense90 06.07.2019, 21:56
57. Service-Affin ...

... Wienerin fährt halt dann auch mit den Öffis einkaufen ... in Österreich funktioniert der Wocheneinkauf nämlich sogar auf dem Dorf damit also geht das in Wien auch ;) Für ältere und sonst nicht ganz fitte Menschen bieten alle großen Supermarktketten offiziell oder inoffiziell bezahlbare Lieferservices an ... meist mit dem Elektrobus oder in Wien teils auch mit dem Lastenrad ... ist ein beliebter Studentenjob da Billa und Co. das garnicht mal schlecht entlohnen

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spon-facebook-10000116794 08.07.2019, 13:48
58. Auto, Großstadt, Zivilisation - warum überhaupt?

Stadt-"Kulturen" werden von einigen als Beginn der modernen "Zivilisation" verstanden, aber bei genauerem Hinschauen - mit dem Durchblick des wahren gesunden Menschenverstandes - erkennt man darin die Natur-, Kultur- und Selbst-Entfremdung durch die "Krankheit der Gesellschaft", in der Soziologie mit dem Begriff "kollektive Neurose" bekannt und schon in biblischen Zeiten als DAS "Übel" / "Böse" bzw. DIE "(Erb-)Sünde" benannt. Bei Adam und Lilith (Apokryphen) wird das historische Ausbrechen DER Krankheit symbolisch dargestellt; bei Adam und Eva finden wir dann die Darstellung des typischen befallenen Menschen(typs) - und die Konfliktebenen in der Story mit Kain und Abel.

Der typische zivilisierte Mensch ist "schwach" und "anfällig" für "Verführung(en)" aller Art, wie die Nummer mit der Schlange uns sagen will; es mangelt ihm an "Kraft aus der Höhe", die ihm erst die Kraft zum wahren Leben / Sein gibt. Und über diese nichtmaterielle, spirituelle, Kraft verfügt der Mensch regelhaft erst nach dem "Aufstieg" zur höheren Bewußtseins-Ebene, der in wahren / heilen Kulturen traditionell in der Pubertät durchzuführen ist.

Ohne Erkenntnis und grundlegende Heilung dieser schlimmsten Krankheit überhaupt, wird unsere gegenwärtige Zivilisation untergehen wie alle "Hochkulturen" der nachvollziehbaren Geschichte - wie z.B. O. Spengler vor 100 Jahren schrieb.

Die typische Angst vor der Wahrheit ist neurotisch-krankhaft und kann - und muß, für die Heilung - überwunden werden.

Das Potenzial dazu trägt jeder Mensch lebenslang unverlierbar bei sich: Seine Seele. Das Potenzial - die "ruhende Kraft" - zu aktivieren erfordert Bewußtmachung.

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leontion 08.07.2019, 14:41
59. Diese Wiener Strategie ...

... hat sich offensichtlich noch nicht bis nach Tirol herumgesprochen.

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