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Verkehrsminister steuert um: Scheuer will E-Scooter doch nicht auf die Gehwege lassen
DPA

Über 12 Stundenkilometer schnelle Roller müssen auf den Radweg, langsamere auf dem Gehweg - so war es ursprünglich vorgesehen. Auf Druck der Länder nimmt Verkehrsminister Scheuer davon Abstand.

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AASAA 07.05.2019, 12:41
30. Die kleinen Rädchen der Rollerchen

Zitat von plaudertasche123
Jetzt darf ich mir also als Radfahrer, in der Regel eher flott unterwegs, die in meiner Heimatstadt leider oftmals viel zu schmalen Radwege nicht mehr nur teilen mit: anderen Radlern; Lastenrädern; Fahrradanhängern; Mofas; verirrten Fußgängern; parkenden PKW und LKW - nein, jetzt eiern da künftig auch noch eRoller herum. Das ist ja mal ein Fortschritt.
werden in Verbindung mit dem eher nicht ganz so guten Zustand der meisten Radwege für eine Menge blutige Nasen bei den Pionierinnen und Pionieren der "neuen Formen der Fortbewegung " und zusätzlich eine Menge Rettungswagen auf den Radwegen sorgen.
Da ja hauptsächlich Autofahrer/innen auf diese Dinger gelockt werden sollen, ist ja dann auf der Straße wieder Platz für uns Radfahrer/innen, sicherheitshalber sollten die Fahrräder noch mit einem wichtigen Feature ausgerüstet werden: https://www.globetrotter.de/air-zound-4-1088216/
Wenn ich recht informiert bin, rollen die Roller auch ohne zu treten, sind also eher einem Mofa als einem Fahrrad gleichzusetzen. Das heißt Versicherungskennzeichen und Helmpflicht.

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AASAA 07.05.2019, 12:42
31. Auch

Zitat von MichaelJackson
... Diese E-Teile, egal ob Scooter oder Lowboards haben meiner Meinung auf Gehwegen nichts verloren ...
nichts auf Radwegen, die Dinger gehören auf die Straße.

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tommirf 07.05.2019, 12:43
32. Danke, Versicherungslobby!

Echt jetzt, ausnahmsweise...
Die Versicherer haben erkannt, daß das Unfall- und Kostenrisiko viel zu groß wird,.
In einer Unetrsuchung von Unfällen in Austin, Texas, wurde festgestellt, daß 80% aller Scooter-Unfälle
mit Kopfverletzungen enden. Btrachtet wurden allerdings nur die Rollerfahrer, nicht derer Opfer.
Die Konsequenz wäre eine Helmpflicht für Fußgänger...

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Eisenvater 07.05.2019, 12:44
33. gemischte Geh-/Radwege

Wir haben in unserer Stadt leider meist gemischte Geh-/Fahrradwege. D.h. mit den eRollern gibt’s wieder ein paar Vollspacken mehr die meinen, dass jeder Fußgänger sofort zur Seite gehen muss wenn einer mit seinem (Elektro-)Fahrgerät anrollt.

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christoph_schlobies 07.05.2019, 12:44
34.

Fürs erste eine richtige Entscheidung.Nun ist die Frage,ob man intelligent genug ist,diese Roller so sicher zu machen,dass die Situation für die Fußgänger BESSER WIRD ALS JETZT -mit chaotischen Radfahrern und Kinderchen mit Tretrollern.-
Ich erinnere mich an die Bundestagsdiskussion-au weia- wie ist man über den Experten einer gewissen Fraktion hergefallen ,der auf die Gefahren durch E-Roller auf dem Gehweg hinwies

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grandma_moses 07.05.2019, 12:44
35. Traurig

Als 'jüngerer' Stadtmensch, dem ein gewisses Interesse für diese Art der Fortbewegung gegeben ist, macht mich die ganze DIskussion äusserst traurig. Ich empfinde es als offensichtlich, dass hier vor allem ältere Semester, die in ihrem Leben niemals einen Roller benutzen würden, gegen eine Chance für den Roller im Strassenverkehr schiessen und damit eine amüsante und sinnvolle Alternative zum Auto zerreden - nach dem Motto 'Rad und Auto, das kennen wir von früher, aber alles Neue muss Teufelszeug sein'. Natürlich wird es Unfälle geben, aber die gibt es immer, egal mit welchem Fortbewegungsmittel man am Verkehr teilnimmt. Selbst Fussgänger verletzen sich im Strassenverkehr beim Zusammenstoss mit anderen Fussgängern, Radfahrer leben eh äusserst gefährdet und die Grundlage des Mobilitätsproblems an sich, Automobile, werden natürlich hier in Deutschland nicht einmal schief angesehen und ebenso nicht als Teil des Problems verortet. Lange Rede, wenig Sinn: Sehr schade, dass die Fraktion Volksbegehren immer und überall allen ihren Willen aufzwingen muss; ein bisschen mehr laisser-faire, ein bisschen mehr 'positive Freiheit' würde meiner und sicherlich auch allen nachfolgenden Generationen doch recht gut tun. Als bekannt wurde, dass hier in Deutschland E-Roller zugelassen werden sollen, war mein erster Gedanke 'Wie lange wird es dauern, bis Ältere dagegen Sturm laufen und diese Erlaubnis kippen?' Und voilá, es dauerte ca. drei Monate und kam genau wie vorhergesagt. Und diese Tatsache allein genügt, um einem Fremden Deutschland in einem Satz zu erklären. Traurig.

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chiuva 07.05.2019, 12:44
36. Ob's hilft

In einer Gesellschaft, in der zunehmend jeder vorwiegend an sich selbst denkt und Rücksichtnahme per Gesetz verordnet werden muss, sind E-Scooter auf dem Gehweg wohl eher ein "Fußgängerabschusskommando", das man so wohl nicht zulassen sollte. Schapo an die Neuorientierung des Ministers! Danke!
Ich könnte mir vielleicht einen extra Streifen für E-Scooter vorstellen, förmlich eine Radwegverbreiterung oder Gehwegverbreiterung, aber Gesetze bedürfen schon auch einer gewissen Kontrolle der Einhaltung durch Ordnungshüter - und genau da liegt der Hase im Pfeffer. Da das Budget für den öffentlichen Dienst ja eher rückläufig ist, erscheint die Kontrolle der Gesetze für die E-Scooter eher unwahrscheinlich.
Insofern meine ich, man sollte einfach per Gesetz eine Höchstgeschwindigkeit dieser Fahrzeuge von 12 kmh verordnen.
Dann geht die Sache vielleicht gut.
Ansonsten würde ich sagen, dass man zukünftig gänzlich auf das zu Fuß gehen verzichten sollten und E-Scooter kaufen sollten. Denn bei den Aussichten auf eine Legalisierung der Geräte im Straßenverkehr ist es für viele schwächere Verkehrsteilnehmer (Ältere und Kinder) bald zu gefährlich auf dem Fußweg. Es gibt schon heute Radfahrer, die rücksichtslos den Gehweg nehmen. Warum sollte es keine E-Scooter geben, die rücksichtslos den Gehweg mit 25
kmh entlangbrettern oder Eltern, die ihren Teenies fröhlich ohne weitere Erklärung über Rücksichtnahme so ein Ding unter die Füße schnallen.

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Alter Falter 07.05.2019, 12:45
37.

Zitat von anna_nass
und überhaupt, wer kann sich denn so einen E-Scooter überhaupt leisten? Da will der Verkehrsminister doch nur wieder den Reichen in dne Hinter kriechen. Der weniger wohlhabende Ott-Normal-Bürger wird sich weiterhin mit Muskelkraft abühen, während die Reichen dann auf ihren Status-Symbolen vorbeirasen.
Och neee. Zu jedem Thema eine Portion Sozialneid. Muss das sein? Das ist ja kaum auszuhalten. Reichenroller. Kopf -> Tischplatte.

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benmartin70 07.05.2019, 12:46
38.

Zitat von yabba-dabba-doo
Wieder so eine rückwärts gerichtete Entscheidung. Ich glaube es ist schlimmer von einem Fahrrad als von einem E-Scooter umgenietet zu werden. Warum genießt eigentlich das Fahrrad in Deutschland Narrenfreiheit? Habt ihr schon mal beobachtet. Fahrräder fahren / trifft man überall. Auf dem Gehweg, auf der Straße, in der U-Bahn nur nie auf dem Radweg obwohl da immer Platz ist.
Man trifft ja auch immer Autos und Fussgänger auf Radwegen......

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Capetonian 07.05.2019, 12:48
39. Gehweg heißt Gehweg

Es reicht, daß man ständig aufpassen muß, ob man mit einem Laufrad die Hacken abgefahren bekommt. Wenn das so weitergeht, braucht jeder Gehweg "Weiße Mäuse" zur Verkehrssicherung. Zugeparkt mit SUV, Laufräder, Kinderräder, Rollerskates. Nur die Fußgänger scheinen niemanden zu kümmern. Und an letzter Stelle stehen die Rentner mit Stock oder Rollatoren, die von dem Rest sowieso nur als sportliches Hindernis gesehen werden.

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