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Verkehrssicherheit: Auf Deutschlands Straßen kracht es immer häufiger
DPA

Im vergangenen Jahr hat es in Deutschland die meisten Unfälle seit der Wiedervereinigung gegeben. Laut Angaben des Statistischen Bundesamts erfasste die Polizei 2,4 Millionen Crashs.

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mzwk 02.07.2014, 12:06
1. Alte ueberall

Ist nur Logisch: Immer mehr Alte mit immer mehr Zeit fahren immer mehr herum.

Es wird Zeit fuer einen Fahreignungstest ab 60! Da die BRD aber eine alte Rentnerrepublik ist wird sich dahingehend nichts tun.

Aber meine lieben alten Leute: Ihr koennt mal schauen wer eure Rente zahlt wenn wir jungen uns alle ins Ausland verkruemeln, da IHR hier das sagen habt.

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grayhound 02.07.2014, 12:12
2. Tempolimit

Immer wieder: Ich fahre bereits mit 150 die Autobahn entlang, plötzlich schießt links ein C-Kombi oder ein A4-Kombi so schnell vorbei, dass ich den nur wenige Sekunden später nur noch mit dem Fernglas sehe, auf jeden Fall über 200 Sachen. Wie soll denn da reagiert werden?
Ich war, bin und bleibe für ein allgemeines und bindendes Tempolimit von 130km/h auf den deutschen Autobahnen. Würde auch den Autos guttun.

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Thomas Meyer 02.07.2014, 12:17
3. Gründe

Wenn ich sehe, wie viele Leute meinen während der Fahrt Smartphones benutzen zu müssen, wundert mich das nicht.
Was ich während meines täglichen Pendelns mitbekomme ist echt heftig.
Oder auch das berühmte Fingernägel lackieren...

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mighty Martin 02.07.2014, 12:20
4. Hier fehlt noch der Ruf nach einem Tempolimit...

Da kommen bestimmt gleich wieder die Diskussionen über ein Tempolimit. Dabei steht im Artikel, dass die meisten Unfälle beim Abbiegen, Wenden, Rückwärtsfahren etc. passieren. Und die auch genannte Ursache "zu hohe Geschwindigkeit" wird in den allermeisten Fällen wohl entweder eine Übertretung eines bestehenden Limits oder eine der Situation nicht angepasste Geschwindigkeit unterhalb des bestehenden Limits sein. Aber wer das Volk zwangsbeglücken will, lässt sich von Tatsachen nicht beirren.

Ich gehe schonmal Popcorn holen.

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erlachma 02.07.2014, 12:23
5.

Ich finde solche Statistiken ja immer sehr spannend, auch wenn man da so ziemlich alles reininterpretieren kann.

Mich beispielsweise würde auch interessieren, wann "überhöhte Geschwindigkeit" als unfallursächlich gewertet wird. Laut STVO muss ich so fahren, dass ich jederzeit anhalten kann - wenn mir jemand die Vorfahrt nimmt, war ich also per definitionem zu schnell. Wie unterscheidet man also Unfälle, die passiert sind, weil jemand anderes beteiligt war, und die mit egal welcher Geschwindigkeit passiert wären, und solche, für die ausschließlich die Geschwindigkeit die Ursache war?

Das ist nämlich durchaus interessant, werden die Unfallstatistiken ja immer als Grund für Repressalien verwendet. Unstrittig ist, dass man sich an gesetzte Geschwindigkeitsbegrenzungen halten muss - aber wo welche Geschwindigkeit wie begrenzt werden muss, darüber kann man durchaus streiten.

Auch interessant ist der Aktionismus nach solchen Bekanntgaben: Regeln werden immer nur verschärft, niemals gelockert. Das ist schon auffällig. Oder hat schonmal jemand erlebt, dass wo mal auf 60 begrenzt war, das Limit auf 80 angehoben wurde?

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jstawl 02.07.2014, 12:24
6.

Zitat von mzwk
Es wird Zeit fuer einen Fahreignungstest ab 60! Da die BRD aber eine alte Rentnerrepublik ist wird sich dahingehend nichts tun. .
60 ist vllt übertrieben, die Unfallstatistiken bei Rentnern steigen signifikant mit Anfang 70 / Mitte 70 an, bei jungen Leuten sinkt sie deutlich ab Mitte 20.

Außerdem sind das immer noch relativ wenige Unfälle. Wir reden hier davon, dass ein Fahrzeug rechnerisch gesehen alle 23 Jahre in einen gemeldeten Unfall verwickelt wird!

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impatience 02.07.2014, 12:24
7. Wie hoch

... sind denn die absoluten Zahlen der Unfallverletzten? Dies wäre auch interessant für einen insgesamten Eindruck des volkswirtschaftlichen Schadens.

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GibtsJaNet 02.07.2014, 12:25
8. Erstmal

sollte dafür gesorgt werden, das Smartphones in einem Auto nicht funktionieren! Wenn ich morgens zur Arbeit fahren hat mindestens jeder Dritte entweder so ein Ding am Ohr oder man sieht am Schlangenlinienfahren, das er gerade aufs Display schaut.

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UdoL 02.07.2014, 12:25
9.

Der Fortschritt mag zur Verringerung der Todesfälle beigetragen haben, aber gleichzeitig führt er dazu, dass sich viele Fahrer zu sehr auf die Technik verlassen und damit praktisch das Fahren verlernen.

Nach meinem Eindruck nimmt die Anzahl der Unfälle, die auf anfängerhaftes Unvermögen zurückzuführen sind, stark zu. Es wird Zeit, dass auf solches Unvermögen verstärkt mit Fahrverboten reagiert wird. Wer (wie letztes WE mal wieder erlebt) trotz eines plötzlichen, extremen Regengusses, der in kürzester Zeit die Fahrbahn überschwemmt, seine ca. 180 km/h beibehält und dadurch einen Unfall verursacht - wohlgemerkt waren das in diesem Fall offensichtlich keine Anfänger -, gehört aus dem Verkehr gezogen.

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