Forum: Auto
Verkehrssicherheit: EU will Fahrassistenzsysteme für Neuwagen zur Pflicht machen
DPA/ NEWS5

Hightech-Systeme im Auto können Unfälle verhindern. Ausgerüstet sind damit bislang aber oft nur teure Mittel- und Oberklassemodelle. Das will die EU ändern - und strebt eine schnelle Entscheidung an.

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fthoe 17.05.2018, 19:38
40.

Diese Systeme sind sinnvoll, wichtig und grundsätzlich nicht besonders kostenintensiv. Besonders bei LKW's ist darauf zu achten, dass die Systeme nicht ausgeschaltet werden können.
Wichtig ist allerdings, dass diese Systeme nicht genutzt werden dürfen, um Preise nach oben zu schrauben. Insbesondere bei Ersatzteilen hat sich die Industrie hier bisher einen Markt geschaffen, der tolle Gewinne ermöglicht. Dies zu regulieren dürfte das eigentliche Problem werden

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ExigeCup260 17.05.2018, 19:50
41.

BeitragIn Zeiten, in denen es technisch noch nicht möglich ist, Tachomanipulationen zu verhindern und Keyless-Go Systeme zu sichern, sollten die Finger von solchen Assistenzsystemen gelassen werden. Erst die Hausaufgaben erledigen.

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womo88 17.05.2018, 19:53
42. Wie beim Bauen ...

Und welche Verkäuferin oder welcher Verkäufer kann sich dann noch einen Neuwagen leisten, wenn die Assistenzsysteme so viel kosten wie der Neuwagen ohne diese Systeme? Was verdienen die Menschen, die in Brüssel auf solch eine geniale Idee gekommen sind? 9000 Euro im Monat, oder mehr? Die haben doch die Bodenhaftung verloren!

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expirat 17.05.2018, 19:58
43.

Assistenzsysteme sind schon in Ordnung, werden aber von vielen Menschen leider als Freibrief zur fortgeschrittenen Verblödung missbraucht. Wer bitte benötigt eine Verkehrszeichenerkennung? Was tun solche Leute, während sie anderthalb Tonnen Blech durch die Landschaft jagen? Sehen sie nicht mal aus dem Fenster? Wie man den richtigen Abstand hält, habe ich seinerzeit in der Fahrschule gelernt. Seitdem beherrsche und praktiziere ich das. Ich bin gerne bereit, bei meinem nächsten Auto ein paar hundert (nicht tausend, das wäre nicht zu rechtfertigen) Euros für solche Assistenzsysteme auszugeben, ich werde mich dadurch auch nicht bevormundet fühlen, schließlich gehöre ich zu diesen Dinosauriern, die sogar noch den Blinker betätigen, wenn sie die Spur wechseln. Aber der Gedanke, dass es wohl viele FahrerInnen gibt, die so etwas brauchen, um einigermaßen sozialverträglich durch den Verkehr zu kommen, macht mir Angst.

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derhey 17.05.2018, 20:54
44. Mal wieder

Schlagzeilen - wo bleibt aber der unausschaltbare Bremsassistent/Abstandswarner für Lkws? Der rettet Menschenleben. Wie viele Lkw-Unfälle mit Todesfolgen sind auf Reifendefekte zurückzuführen?

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doppeldenk 17.05.2018, 21:01
45. NUR in der Mittel oder Oberklasse?! Blödsinn

Honda beispielsweise bietet seit der vorletzten Generation etwaige Systeme in serie an.
Die Frage ist eher, was will ein Unternehmen für die Sicherheit ihrer Kunden tun...das nötigste (etwa VW) oder was möglich ist.
Unternehmenskultur Herr Winterkorn, Müller und Diess ist bei VW so beständig wie ein Eiswürfel in der Hölle.

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p_zero 17.05.2018, 21:45
46. Thema fast schon veraltet

Gesetzliche Anforderungen werden keinen Nennenswerten Einfluss auf die Ausstattung der Fahrzeuge haben. Die Euro NCAP Bewertungen fordert heute schon Assistenzsysteme. Ohne diese bekommt ein neufzg. nur noch 3 von 5 Sternen und ist damit unverkäuflich. das kann sich nicht Mal Dacia leisten. eine gesetzliche Vorgabe hinkt damit dem Markt nur hinterher.

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j.ogniewski 17.05.2018, 21:48
47. Eigentlich gut, aber...

viele lassen sich nicht gerne bevormunden. Persönlich mag ich die Systeme nicht, da (zumindest in meinem Wagen) zuviele falsche Positive erzeugt (die Kollisionswarnung fängt beim rückwärts-einparken schon viel zu früh wie verrückt an zu piepen) - dass muss vorher behoben werden. Und meine Befürchtung ist das viele von denen die sich an den neuen Systemen stören einfach ältere Wagen fahren, und damit die Umstellung auf umweltfreundlichere und sichere Fahrzeuge behindern. Besser wäre es lediglich die Systeme vorzuschreiben, die nur dann eingreifen wenn es auch wirklich notwendig um einen Unfall zu vermeiden (z.B. Notbremse).

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peterle3 17.05.2018, 21:58
48. Bei der Einführung der Sicherheitsgurte ...

.... haben etliche meiner (erwachsenen) Schüler genörgelt, was der Quatsch soll, halt so ähnlich wie hier im Forum. Da habe ich die Herren gebeten, mit geschlossenen Augen gegen die Türe zulaufen, sehr langsames Fußgängertempo. Hat sich dann keiner getraut. So isses halt, wenn man nicht weiß wovon man redet.

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hansa_vor 17.05.2018, 22:00
49.

Zitat von ericstrip
Je mehr der Fahrer das Gefühl hat, die Technik nähme ihm die Verantwortung ab, umso schludriger und verantwortungsloser fährt er in der Regel. Ich frage mich ehrlich, wie ich fast 30 Jahre auf der Straße überlebt habe ohne alle diese Segnungen (und ohne Unfall), das ist laut EU ja nahezu unmöglich. Alle Fahrzeuge, die ich bislang besaß, waren und sind nach heutigen EU- und Automagazin-Maßstäben lebensgefährlich unsicher - also schalte ich beim Fahren meinen Kopf ein. Früher hieß es "nicht angepaßte Geschwindigkeit" - heute ist das Auto schuld. Um Sicherheit geht es dabei ohnehin nicht, wie dieser Satz verrät: "Die neuen verpflichtenden Sicherheitsvorgaben werden die Zahl der Unfälle reduzieren und den Weg für eine fahrerlose Zukunft des vernetzten und automatisierten Fahrens bereiten." Es geht um Lobbyismus. Und darum, individuelle Mobilität für breite Bevölkerungsschichten nach und nach unbezahlbar zu machen. Zumal das fahrerlose Auto ohnehin eine Schimäre ist. In der schönen neuen Autowelt gibt es nichts mehr selbst instandzuhalten, die Kunden werden an die Vertragswerkstätten gefesselt, welche für ihre Dienste beliebig berechnen können. Ich habe neulich eine Bekannte zur Werkstatt begleitet, ihr Auto bekam ein Software-Update. Das Ding ist ohnehin eher ein fahrendes Tablet als ein Auto. Wenn der Hersteller nun irgendwann der Ansicht ist, das Fahrzeug nicht mehr zu unterstützen, muß der Kunde sich ein neues kaufen, schon praktisch. Die Preise der dort ausgestellten Neu- und Gebrauchtwagen haben mich ebenso wie der Preis für eine Inspektion ohne große Eingriffe gelinde erschüttert.
Ich fasse ihren Text kurz in "Neudeutsch" zusammen, Sie sind zu oldschool fürs Neuland.

Ist nicht schlimm und auch keineswegs zu bemängeln, aber haben sie auch die gleiche Treue ihrem Wahlscheibentelefon zukommen lassen?

Wenn solche Technik vorhanden ist, und diese ist nur vorhanden weil viele Kunden viel Geld dafür bislang bezahlt haben, dann ist es logisch diese in allen "Alltagsfahrzeugen" einzubauen.

Dies wurde bislang auch immer so gemacht, insofern wundert mich dieser Artikel etwas, oder auch nicht, ist ja SPON ;)

Hans Vor

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