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Vernetzte Autos: Auto-Apps sammeln viel mehr Daten als nötig
Stiftung Warentest

Moderne Autos lassen sich über das Smartphone bedienen. Doch statt vom Komfort der Vernetzung ausschließlich zu profitieren, wird der Fahrer laut Stiftung Warentest ausspioniert.

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xineohp 26.09.2017, 12:50
30. Das wundert jemanden?

Alles was vernetzt ist sammelt Daten über seine Nutzer ... und zwar für eine schwerreiche, weltweit vernetzte und unverschämte Oligarchie. Ergo: entnetzen wo es geht. Smartphones schnellstens auf den Müll. Internetbenutzung auf das Nötigste beschränken. Keine Autos mit Bordcomputer kaufen - braucht niemand. Also Medienkompetenz endlich leben - jetzt. Und vor allem schützt die Kinder vor dem Zugriff von den Rattenfängern aus dem Internet - Internetstreifzüge immer persönlich begleiten!

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warum_nicht? 26.09.2017, 12:54
31.

Zitat von hansglück
Da habt Ihr ja was tolles rausgefunden, das steht offiziell bei Tesla für jeden Kunden lesbar. ...
Und Sie glauben also, dass Tesla nur zur Verbesserung des "Autopilots" die gesammelten Daten nutzt und zu sonst garnichts?

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Plasmabruzzler 26.09.2017, 12:55
32.

Seitdem immer mehr Sensoren in Autos eingebaut werden und Datenspeicherung in der Elektronik des Autos Usus ist, wundert mich das gar nicht weiter. Beispiel: was glaubt manch einer, wie ein Bordcomputer den Durchschnittsverbrauch berechnet oder die geschätzte Restkilometeranzeige? Oder wie kann ein Mechaniker in der Werkstatt mittels Diagnosemodul feststellen, wann und wie ein Fehler (z. B. in der Zündung) passierte? Im Auto wurden schon seit vielen Jahren solche Daten erhoben, gespeichert und ausgewertet. Die Technologie wurde nur verfeinert und dank Vernetzung ist es möglich, mehr mit den Rohdaten anzufangen als vor x Jahren. Auch Versicherungen können Stakeholder sein: wer bspw. hohe Beschleunigungswerte beim Anfahren und Bremen verursacht, könnte potentieller Verkehrssünder sein. Auch die Rückfahrkamera liefert recht genaue Bilder, wie nah der Nachfolgende auffährt. Für die Strafverfolgung könnte das ein gefundenes Fressen sein. Wohin sich das Ganze entwickelt? Wir werden es erfahren.

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carinesophie 26.09.2017, 12:55
33. Problem: Hacker, Haus-Einbrecher

Wenn Mitarbeiter bei Tesla oder Hacker an die Daten rankommen, z.B. wo es gerade fährt, weiß der Einbrecher, wann er am besten in das Haus des Fahrzeugführers einbricht. Es ist zwar gut, wenn bei Autounfällen der Schuldige auch gefunden wird, aber so ein System schadet dann dem der es hat, weil er (zu Recht) verurteilt werden kann, aber andere (Oldtimer-Fahrer) können nicht überführt werden. Wenn, dann soll der Staat so eine Datensammlung alleine bekommen, um z.B. Geschwindigkeitsübertretungen, Falschparken, Geisterfahren schneller und besser ahnden zu können.

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ich2010 26.09.2017, 13:05
34.

Zitat von Suzie
Klar, dass diejenigen die regelmäßig mit 250km/h über die Autobahn brettern und abends zum außerehelichen Intermezzo fahren etwas nervös werden dürften, wenn das Auto Daten sammelt…
warum? beides ist nicht gesetzlich verboten.

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RobMcKenna 26.09.2017, 13:14
35.

Zitat von quark2@mailinator.com
Diese "man hat ja nichts zu verbergen" Antwort sollte eigentlich langsam mal aussterben.
Beim Aussterbenlassen würde sicherlich helfen, wenn jeder, der dieses kreuzdämliche "Ich habe nichts zu verbergen!" daherstammelt, postwendend gezwungen würde, sich nackt mit seinem letzten Kontoauszug in der Hand auf den nächsten Marktplatz zu stellen. OK, in den meisten Fällen sicherlich kein schöner Anblick für den Rest der Menschheit, aber vielleicht würde dann doch beim einen oder anderen die Erkenntnis reifen, dass er eventuell doch etwas zu verbergen hat.
Mein Lieblings-Lesetip zu diesem Thema ist übrigens ein Editorial der Computerzeitschrift c't aus dem Jahr 2015: https://www.heise.de/ct/ausgabe/2015...n-2755486.html
Zum eigentlichen Thema des Artikels fällt mir eigentlich nicht viel mehr als ein lakonisches "Tell news..." ein. Aber schön zu lesen, dass die Stiftung Warentest jetzt anscheinend auch schon im 21. Jahrhundert angekommen ist.

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marty_gi 26.09.2017, 13:15
36. selbst schuld

Selbst schuld, wer das alles braucht. Weder brauche ich Musik aus meinem Handy oder von sonstwo, ich nehme da lieber immer noch gerne die altmodische CD. Noch brauche ich Internet im Auto, oder irgendwelche Sicherheitssysteme, oder was auch immer. Da es das alles aber in absehbarer Zeit so nicht mehr geben wird, bleibe ich bei meinem alten Wagen, hege und pflege ihn, und bin damit sogar noch umweltfreundlicher unterwegs als mit dauerndem Neuwagenkauf und Technikfirlefanz.

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RobMcKenna 26.09.2017, 13:26
37. Tesla

Zitat von hansglück
Für die deutschen Hersteller ist es viel wichtiger, Rendite zu machen, auf Kosten Ihrer Kunden und aller Menschen. Anders kann man sich nicht erklären, wie diese Firmen für ein paar lächerliche Euro Ersparnis für die Abgasanlagen die Grundwerte der Menschlichkeit über den Haufen werfen und den Tod und die Krankheit der Menschen billigend in Kauf nehmen, einzig und allein der Gewinn Maximierung wegen.
Solange die Autos von Tesla ihren Fahrer am nächstbesten Sattelzug köpfen, sollten Sie evtl. besser still sein.

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theanalyzer 26.09.2017, 13:27
38. ich will das gar nicht haben

Ich fahre meine alte Kiste, bis sie zerfällt. Und dann kauf ich die nächste alte Kiste. Und mein Handy bleibt aus. Sollen sich doch die Grünen Hipster hier in meiner Nachbarschaft gegenseitig ausspionieren. Die zahlen ja auch beim REWE € 3,57 mit Karte und fahren E-Carsharing-Spionageauto.

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B!ld 26.09.2017, 13:30
39. Notrufsystem über eine Mobilfunk-Sim-Karte wird Pflicht

Die EU mal wieder. Für mich heißt das, ab 1 März 2018 sind keine Neuwagen mehr drin. Diesem Mobilfunk-Schwachsinn wird es immer schwieriger zu entkommen ...

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