Forum: Auto
Versteigerung Jaguar D-Type: Der rote Blitz
Mathieu Heurtault / Gooding & Company

Für manche Autos muss man einfach mehr bieten: SPIEGEL ONLINE zeigt Fahrzeuge mit berühmten Vorbesitzern und Raritäten, die versteigert werden. Diesmal: Ein Stück britische Rennsportgeschichte.

Seite 1 von 4
PolitBarometer 18.01.2018, 09:31
1.

Ich mag alte Autos , aber diese Karre hier ist einfach nur hässlich.
Die Finne ist ausaerodynamischer Sicht wie auch optisch kompletter Blödsinn, wenn man mal schaut, wie groß alleine die Radhausöffnungen sind, in denen sich der Wind ja geradezu verfängt. Von vorne betrachtet ist der Wagen eine einzige Designkatastrophe mit dem Charme einer Badewanne.
Und das 6-Zylindermotörchen setzt dem ganzen noch die Krone auf. Aus der Zeit gab es Besseres aus Italien.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
nadennmallos 18.01.2018, 10:21
2. So verschieden sind die Geschmäcker, das Teil ist super, ...

Zitat von PolitBarometer
Ich mag alte Autos , aber diese Karre hier ist einfach nur hässlich. Die Finne ist ausaerodynamischer Sicht wie auch optisch kompletter Blödsinn, wenn man mal schaut, wie groß alleine die Radhausöffnungen sind, in denen sich der Wind ja geradezu verfängt. Von vorne betrachtet ist der Wagen eine einzige Designkatastrophe mit dem Charme einer Badewanne. Und das 6-Zylindermotörchen setzt dem ganzen noch die Krone auf. Aus der Zeit gab es Besseres aus Italien.
... meine Enkel würden sagen: Geil! Außerdem sollten wir fair bleiben, bei der Beurteilung, denn man darf den Wagen auch nicht losgelöst von der Zeit sehen. Sicher, meine Lieblinge sind die alten Renner aus Maranello (z.B.: Ferrari 250 TR59/60) , aber die englische Katze hat was, kann man ihr nicht absprechen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
VoisinAerodyne 18.01.2018, 10:30
3.

Zitat von PolitBarometer
Und das 6-Zylindermotörchen setzt dem ganzen noch die Krone auf. Aus der Zeit gab es Besseres aus Italien.
Aber schon komisch, daß das "Motörchen" 1951, 1953 (noch im C-Type), 1955, 1956 und 1957 die hochheiligen italienischen Zwölfender von der Piste schubste, oder?
Über das Design lässt sich prächtig streiten, aber das Auto wurde auf Aerodynamik und Renntauglichkeit entworfen. Und ist trotzdem (in meinen Augen) absolut gelungen. Die Strassenversion, der XK-SS, ist in meinen Augen eines der schönsten Nachkriegscabriolets überhaupt:
http://www.topamazingcar.com/wp-content/uploads/2016/02/Jaguar-XK-SS-02.jpg

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Fritz.A.Brause 18.01.2018, 10:32
4. Ach so?

Zitat von PolitBarometer
Und das 6-Zylindermotörchen setzt dem ganzen noch die Krone auf. Aus der Zeit gab es Besseres aus Italien.
Sie meinen sicher den 1955er Ferrari 750 Monza Spider mit seinem Vierzylindermotörchen? Der aber, wie viele seiner Markenbrüder zu dieser Zeit, mit Blattfedern und Trommelbremsen daherkam?
Oder meinen sie die Zwölfzylinder, die üblicherweise über eine Renndistanz etwa 20% ihrer Leistung verloren, weil die hohen Drehzahlen und die hohe innere Reibung der Zwölfzylinder den Motoren den Gar ausmachte?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
ambulans 18.01.2018, 11:09
5. >politbarometer (#1, oben),

Zitat von PolitBarometer
Ich mag alte Autos , aber diese Karre hier ist einfach nur hässlich. Die Finne ist ausaerodynamischer Sicht wie auch optisch kompletter Blödsinn, wenn man mal schaut, wie groß alleine die Radhausöffnungen sind, in denen sich der Wind ja geradezu verfängt. Von vorne betrachtet ist der Wagen eine einzige Designkatastrophe mit dem Charme einer Badewanne. Und das 6-Zylindermotörchen setzt dem ganzen noch die Krone auf. Aus der Zeit gab es Besseres aus Italien.
nun ja - von auto-ikonen aus den 50er und 60er jahren scheinen sie ja besonders viel zu verstehen. die renn-erfolge der jaguar d type wurden ihnen bereits von anderen mitgeteilt; gerade die aerodynamik war für die siege z.b. in le mans zielführend. und, zum schluss noch: der oben gezeigte knallrote d type ist ein sog. "short nose" - spätere versionen mit "long nose" waren noch erfolgreicher ...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Onkel Drops 18.01.2018, 11:18
6. was fürs Auge und technisch damals oben auf...

der Preis ist schmerzhaft hoch und trotzdem irgendwo ein Einzelstück anhand seiner Geschichte. klar darf man daneben auch italienische Klassiker stellen, doch die wurden erst später überragend ( grade in le Mans!!!). gute britische Handwerkskunst und die Liebe zur Technik haben immer wieder herausragende Renner geschaffen. Der Ford GT der später gewann wurde zwar von Amerikanern gezahlt, Technik und Feinschliff haben aber Briten ihm eingehaucht. da brauch sich ein D-type absolut nicht vor anderen verstecken.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
NorbertRick 18.01.2018, 11:25
7.

Nun ja, über Geschmack lässt sich streiten. Ich sage nicht, dass das Auto "schön" oder "attraktiv" ist, sondern, dass ich das Auto als "schön" empfinde. Die Finne fand ich schon als Kind beim Quartett-Spielen (wobei da die Lynx-Replica abgebildet war) ausgesprochen cool!
Zum Thema "Besseres aus Italien": man möge sich mal mit der Rennsport-Geschichte und speziell den LeMans-Ergebnissen von 1955 - 57 beschäftigen. Wenn Ferrari überhaupt durchhielt, hatten Sie weder mit den 4-Zylinder-625 LM (soviel zum "Motörchen" des D-Type) als auch mit den hochgerüsteten 12-Zylinder 315S eine Chance gegen den D-Type.
Dass das Rennen von 1955 aufgrund des folgenschwersten Unfalls der Motorsport-Geschichte in trauriger Erinnerung bleibt (inklusive der zweifelhaften Figur, die Mike Hawthorn abgegeben haben soll), steht auf einem anderen Blatt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
manicmecanic 18.01.2018, 11:29
8. @ PolitBarometer

Über Optik kann man nicht streiten,aber Ihre Aussagen bzgl. der Technik des Jags sind ein Witz und zeigen Ihre technische Ahnungslosigkeit.Schauen Sie sich das 'Motörchen' mal in echt an,dann vergeht Ihnen schon das chen.Wenn man dann noch wüßte wielange der Motor in zig Versionen später noch verbaut wurde wüßte man wie gut der wohl war.Zu der Zeit damals war er herausragend und wie man an den Erfolgen sieht ist es auch nicht meine Meinung sondern Tatsache,denn man konnte mit dem Motörchen alles andere verblasen selbst die teuersten Exoten ala Ferrari etc.Natürlich war auch das klar viel bessere Fahrwerk der Jags stark beteiligt am Erfolg wenn man sieht womit andere da noch in Rennen wie Le Mans gefahren sind.Das zog sich durch alle 'normalen' PKW der Firma,selbst sauschwere Limousinen der Firma konnte man dank Querlenkerachse hinten samt Scheibenbremsen rundherum durch Kurven wedeln daß so mancher mit scheinbar sportlichem Auto Mühe hatte zu folgen.Ich habe leider den Zeitpunkt verpaßt als ein E Typ noch erschwinglich war,so wars nur ein klassischer XJ den man seinerzeit mit ein paar Jahren auf dem Buckel hinterher geworfen bekam.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Analog 18.01.2018, 11:34
9. Wunderschönes Auto

Ja, es ist zwar lange her, aber die Briten konnte auch schöne Autos bauen. Mein Favorit, Jaguar E-Typ Serie 1 in diesem Rot...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 4