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Volvos freiwilliges Tempolimit: Wer bremst, versteht
DPA

Autos von Volvo fahren bald nur noch Tempo 180. Experten feiern die freiwillige Drosselung als automobile Revolution, sie meinen: Die technologische Entwicklung mache die Autos in Zukunft ohnehin langsamer.

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kaltschale 05.03.2019, 20:38
70. Was ist daran neu?

Ich hatte in den 90ern einen Jeep, der hat bei 170 zu gemacht. Die Drosselung haben verschiedene Autos, fast alle Toyotas z.B.

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Hamberliner 05.03.2019, 20:41
71. Re: Können sie behalten....

Zitat von derleibhaftige
Ein großes Fahrzeug für mehr als 90.000 € einer ehemaligen europäischen Premiummarke, welches dann aber nur noch 180 km/h erreicht. Welche Kunden will man damit ansprechen?
Schweden und Australier, nehm ich mal an.

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heidebock 05.03.2019, 20:42
72. Die Tuner wird es freuen

Notebook ran, vmax aufheben, Geld kassieren.
So wird u. U. die Wirklichkeit die "Vernunft" einholen

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Redskin 05.03.2019, 20:42
73. Was für ein Schrott

Hier wird ja recht häufig das Thema Tempolimit erörtert. SPON baut alle 14 Tage so einen Artikel ein und jedes Mal lese ich die Kommentare von Leuten die den Führerschein abgeben sollten. Mich nervt es so dermaßen wenn diese Gurken auf der linken Spur vor mir schleichen. Dann kommen die Welt Verbesserer denen der Umweltschutz zu Kopf gestiegen ist und meinen mit Verboten die Einstellung von Menschen ändern zu können. Fangt bei euch an, geht zu Fuß oder nehmt den ÖNPF dann geht ihr mit guten Beispiel voran und könnt euch gut fühlen. Aber hört einfach auf, mir sagen zu wollen, wie man sich korrekt verhält.

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descartes 05.03.2019, 20:45
74.

Zitat von zappomat
Der Einzige, der es blickt, ist Bratzel. Wenn das Gros der Fzg‘e autonom und vernetzt fährt, ist der Fahrer überflüssig und die Durchschnittsgeschwindigkeit steigt, während der Verbrauch sinkt. Bin nur gespannt, mit welchen Argunenten die Meckerfritzen dann kommen ...
Ich spanne darauf nicht, da das sicher noch >50a dauern wird und ich das dann Gott sei Dank nicht mehr als aktiver Verkehrsteilnehmer erleben muss!

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skepticelectric 05.03.2019, 20:46
75.

"Wer schnell fährt, schadet der Umwelt und gefährdet Menschenleben."

Wes schlecht fährt....gefährdet. Das ständige, sinnlose Überholen der LKW, die für einen großen Teil der Unfälle auf Autobahnen ursächlich sind. Eignungsprüfung für PKW ab 60 Jahren, drakonische Strafen mit mindestens 1000Euro und Punkte in F. bei verwenden von Handy und ähnlichem. Der Einfluss den PKW in der Umweltverschmutzung, Lärm und Emission, ist marginal. Alle anderen Behauptungen sind schlichtweg Populistisch. Da muss an den tatsächlichen Ursachen angesetzt werden.
Dieser Hype mit den E-Mobilen deren Ökobilanz katastrophal in eine Sackgasse führt, die letztendlich wieder der brave Öko-depp zu zahlen hat.
Naja, wenn man sich gut dabei fühlt.
Wären wir noch in der Lage den gesunden Menschenverstand walten zu lassen könnte es so einfach sein.

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Stjean 05.03.2019, 20:46
76. Volvo fährt auch nicht schneller

Wer Auto fahren will kauft sich eh keinen Volvo!

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Föniks 05.03.2019, 20:47
77. Zielgruppe Soccer-Mom

Es gibt seit je her viele Automodelle, die von der Motorisierung her keine 180 km/h schaffen.
Insofern ist die Volvo-Ankündigung natürlich keine Revolution sondern einfach nur blöder Klamauk.

Volvo verkauft ja fast nur noch dicke SUVs - XC60 & XC90 - mit abgespeckten Drei- und Vierzylindermotoren.
Die halten einfach nicht sehr lange, bringen in den schweren Autos eh kaum 180 km/h zustande und sind trotzdem noch überdurchschnittlich durstig. Die Limousine S90 wird in China produziert, die neueren Motoren und viele Bauteile kommen wohl auch dort her.

Insofern ist die alberne Volvo-Ankündigung der gedrosselten Leistung nicht mal ein richtiger Marketing-Gag.
Man versucht einfach, aus der Not eine Tugend zu machen.

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rosinenzuechterin 05.03.2019, 20:47
78. Machen wir schon länger so

Da sind wir im Unternehmen schon einen Schritt weiter. Die Chefin hat per Dienstanweisung verfügt, dass die Firmenwagen mit max. 130 km/h bewegt werden dürfen, sofern andere Regelungen nicht ohnehin ein niedrigeres Tempo vorschreiben. Folgerichtig wurden zumindest im Pkw-Bereich kleine Dreizylinder-Benziner angeschafft, die "nur" knapp 170 km/h laufen. Hat nebenbei den Vorteil, dass wir kleinere Auslieferungen und andere Kundenbesuche auch in Dieselfahrverbotszonen vornehmen können. Sowohl die technischen als auch die Versicherungskosten für die Flotte haben sich damit spürbar reduziert. Das gesparte Geld wird am Jahresende als Prämie an alle Mitarbeiter verteilt, die im Laufe des Jahres mit Firmenwagen nicht geblitzt wurden.

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Yves Martin 05.03.2019, 20:47
79.

Zitat von o.schork
Ansonsten sollten wir mal abwarten was uns das vernetzte und autonome Fahren bringen wird.
Woher nehmen Sie denn die Gewissheit, dass dieses flächendeckend eingeführt wird? Aus welchem Grund sollte das passieren und wer soll die notwendige Infrastruktur bezahlen?

Ausser einem nicht näher spezifizierten "weniger Verkehrstote" konnte mir bis heute niemand einen vernünftigen Grund dafür nennen. Und auch das ist nicht zu Ende gedacht. Autonome Autos würden frühestens dann halbwegs funktionieren, wenn es keine anderen, konventionellen Verkehrsteilnehmer (Pkw, Lkw, Strassenbahn, Motorrad- und Radfahrer, Fussgänger, Wild- und Haustiere etc.) mehr gäbe. Eine Mischform ist (zumindest mit akzeptablen Geschwindigkeiten) schlechterdings nicht vorstellbar, weil Künstliche Intelligenz nicht einmal ansatzweise alle denkbaren Verkehrssituationen erkennen und meistern kann. Eine deutsche Landstrasse im Winter ist jetzt und in Zukunft etwas anders als ein kalifornischer Highway.

Die viel bessere Lösung gibt es längst: Wer - aus welchem Grund auch immer - nicht selbst fahren möchte, nimmt Bus, Bahn oder Taxi und belästigt andere Leute nicht mit seinen "Befürchtungen".

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