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Vorgetäuschte Pannen: Polizei warnt vor Trickbetrügern am Straßenrand
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Die Täter winken mit Abschleppseilen und Benzinkanistern - und nutzen die Hilfsbereitschaft von Autofahren schamlos aus. Wer anhält, soll Geld bezahlen. Die Polizei kennt diese Masche und spricht von "Autobahngold".

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Vollkornsprudel 22.07.2014, 16:01
1. Uralt

Der Trick wurde bei mir schon vor 6 Jahren in Franken probiert. Mir kamen die Typen gleich seltsam vor. Deshalb Auto vor dem Halt verriegelt und nur das Fenster einen Spalt aufgemacht. Der Typ mit der "Panne" sah aus wie ein Türsteher und wollte mir für 100.-€ einen angeblichen Goldring andrehen. Haha. Das Gespräch war nach 30 Sekunden beendet. Hinterher hab ich mich nur geärgert, dass ich keine Polizeistreife hingeschickt habe.

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Loddarithmus 22.07.2014, 16:04
2. Ganz gut wirkt auch ...

... eine Handyfotografie aus sicherer Entfernung oder bei langsamer Vorbeifahrt. Wenn die dann das Weite suchen, ist alles klar. Und man hat was für die Polizei.

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muunoy 22.07.2014, 16:05
3. Bitte seid weiter hilfsbereit

Zitat von sysop
Die Täter winken mit Abschleppseilen und Benzinkanistern - und nutzen die Hilfsbereitschaft von Autofahren schamlos aus. Wer anhält, soll Geld bezahlen. Die Polizei kennt diese Masche und spricht von "Autobahngold".
Solche Artikel führen hoffentlich nicht dazu, dass die Hilfsbereitschaft leidet. Betrüger erkennt man daran, dass irgendwann halt vom Betrogenen zum Betrüger Geld fließen soll. Neben der im Artikel beschriebenen Masche gibt es da ja noch viele weitere. Ich sollte schon 2x einem Handelsvertreter irgendwas abkaufen, weil er es angeblich im Flieger nicht mitnehmen könne. Die reagieren immer verschnupft, wenn ich ihnen ausführlich erkläre, was sie tun müssen, um die Güter doch noch im Flieger mit nehmen zu können.
Auch Schnorrer, denen das Geld ausgegangen ist und deshalb dringend etwas Geld brauchen, sind normalerweise Betrüger. Ich hatte mal so einen Fall. Es war eine Dame. Die fragte mich aber nur, ob ich sie mitnehmen könne. In einem anderen Fall wurde ich gefragt, ob man mein Mobiltelefon nutzen könne. Dank Freisprecheinrichtung musste ich das Handy noch nicht mal aus der Hand geben.
Also, Leute in Not fragen nicht nach Geld. Das machen nur die Betrüger. Allen anderen kann man weiterhin helfen.

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Kiste 22.07.2014, 16:51
4. 110

Ich halte grundsätzlich nicht an. Wer Hilfe braucht kann anrufen. Jeder hat ein Handy, wer nicht hat selber schuld.

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martinstuttgart 22.07.2014, 16:55
5. Handys?

es gibt selbst in Brandenburg Menschen mit Mobiltelefonen.Also einfach weiter fahren,wenn es offensichtlich keine Verletzten gibt.Ich denke das ganze geschieht auf einsamen Landstrassen.Sagt einfach ihr holt Hilfe.Dann ruft ihr bei naester Gelegenheit 110 an.Eigentlich nix neues.Die Masche besteht wohl dadrin das sich zwei Bullige Typen quasi vors Auto werfen...im Dunkeln eine ungewisse Sache.

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vitalik 22.07.2014, 17:31
6. Abschleppen

Zitat von sysop
Die Täter winken mit Abschleppseilen und Benzinkanistern - und nutzen die Hilfsbereitschaft von Autofahren schamlos aus. Wer anhält, soll Geld bezahlen. Die Polizei kennt diese Masche und spricht von "Autobahngold".
Nie im Leben würde ich ein fermdes Auto abschleppen. Da kann die Panne auch so groß sein und die Geschichte ach so rührernd. Wozu gibt es denn Abschleppdienst? Ruf bei ADAC (oder ähnlichen Vereinen) an. Auch wenn man kein Mitglied ist, kostet es einen glaube ich nur der Abschluss einer Mitgliedschaft.

Natürlich sollte man auch nicht einfach vorbeifahren, denn vieleicht ist doch etwas schwerwiegendes passiert, was man auf den ersten Blick nicht erkennt. Ich hatte persönlich schon mal ein Rentnerpaar ohne Handy getroffen. Der älterer Mann hatte Unterwegs plötzlich gesundheitliche Probleme bekommen. Ich habe angehalten und dann sofort einen RTW gerufen.

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plutinowski 22.07.2014, 17:42
7. Manns genug sein

Zitat von dimetrodon109
ganz richtig, schnell mit dem Fotohandy draufhalten, wer sich dann nicht flüchtet, droht oder sonst komisch verhält dem kann geholfen werden. In welcher Sprache betrogen wird, wird im Beitrag leider nicht beschrieben. Aber das wissen wir ja auch so oder?
In welcher denn? Und woher weiß man, dass man betrogen werden soll, wenn man die Sprache gar nicht versteht? Fragen über Fragen...

Zum Thema: Ich würd schon anhalten und fragen, was los ist. Man sollte schon Manns genug sein, denke ich. Ich hatte auch mal ne Panne (kein ADAC weit und breit) und war dankbar um einen hilfsbereiten Autofahrer.

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marienkäfer 22.07.2014, 17:49
8.

Zitat von sysop
Die Täter winken mit Abschleppseilen und Benzinkanistern - und nutzen die Hilfsbereitschaft von Autofahren schamlos aus. Wer anhält, soll Geld bezahlen. Die Polizei kennt diese Masche und spricht von "Autobahngold".
Wer auf so was reinfällt hat auch verdient das man ihn ausnimmt. Solche weltfremden Blödis gibt es wirklich? Wie haben die den Führerschein geschafft? Vermutlich ist die Gier nach vermeintlich wertvollen Schmuck größer als der Verstand. Schlichter Gemüter drehen einfach durch, wenn sie das Wort "Gold" hören. "Verliert nie seinen Wert".

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vtmue 22.07.2014, 17:58
9. @kiste

Zitat: "Ich halte grundsätzlich nicht an. Wer Hilfe braucht kann anrufen. Jeder hat ein Handy, wer nicht hat selber schuld."

Dann hoffen wir mal dass Sie sich nie bei einer realen Notlage unterlassener Hilfeleistung schuldig machen.
Und fuer den sonst offensichtlich beschraenkten Intellekt gibt's das statistische Bundesamt.

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