Forum: Auto
Vorgetäuschte Pannen: Polizei warnt vor Trickbetrügern am Straßenrand
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Die Täter winken mit Abschleppseilen und Benzinkanistern - und nutzen die Hilfsbereitschaft von Autofahren schamlos aus. Wer anhält, soll Geld bezahlen. Die Polizei kennt diese Masche und spricht von "Autobahngold".

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sappelkopp 23.07.2014, 21:07
70. Selbstverständlich...

Zitat von Rooo
Ihre "juristischen Schritte" hätten wohl kaum Erfolg. Erstens ist es Auslegungssache, ob das als Eingriff in die Persönlichkeitsrechte gewertet wird, solange das Filmen in öffentlichem Gebiet stattfindet und zweitens wird das Video ja gar nicht veröffentlicht, sondern dient nur als Pfand. Wie wollen Sie dann nachweisen, das überhaupt gefilmt wurde? Was sie mit einer "Null-Verdacht-Anzeige" meinen, verstehe ich nicht. Es erstattet doch gar niemand anzeige, es sei denn, sie versuchen denjenigen tatsächlich zu bescheißen.
...haben Sie das Recht am eigenen Bild. Mehr noch als jeder Promi. Dabei geht es nicht um die Veröffentlichung sondern um die Aufnahme an sich. Der Punkt ist eher, dass Sie es nicht bemerken, wenn sie fotografiert werden.

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dirsch 23.07.2014, 22:39
71.

Die letzten Wochen in Berlin und Brandenburg nahezu täglich:
Warnung vor Schmuckverkäufern an der Autobahn und stark befahrenen Bundesstraßen. Immer wieder die Meldung. Wie lange die aktuell blieb, vermag ich nicht zu sagen aber es stellt sich irgendwie die Frage, warum die Polizei nicht mal hinfährt? Die Meldung beginn immer "Die Polizei warnt vor Schmuckverkäufern...." - also weiß sie zumindest bescheid. Da steht dann in einem Autobahnkreuz ein Auto am Straßenrand, vorbeifahrende Fahrzeuge werden zum Halten aufgefordert...
Sind das so viele verschiedenen Gruppen oder macht die Polizei da nichts außer zu warnen?

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tommy_bergmann 24.07.2014, 00:24
72. Polizei anrufen?

Gute Idee... Wenn sie mal an das Telefon gehen würde.

Auf der Autobahn unterwegs musste ich die 110 anrufen. Ich habe durchklingeln lassen, bis zum Schluss, dran ging aber keiner.

Zu guter letzt verschwinden hier in NRW auch noch so langsam alle Autobahnpolizeiwachen. Kleverer Schachzug. Die die das veranlasst haben, brauchen sich sicher nicht um Schutz zu sorgen.
Wird Zeit, dass der Speckgürtel enger wird.

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xaka 24.07.2014, 09:44
73. Warum?

Zitat von dirsch
Die letzten Wochen in Berlin und Brandenburg nahezu täglich: Warnung vor Schmuckverkäufern an der Autobahn ... aber es stellt sich irgendwie die Frage, warum die Polizei nicht mal hinfährt? Die Meldung beginn immer "Die Polizei warnt vor Schmuckverkäufern...."
Warum sollte sie da hinfahren? Ich kann meinem Nachbarn ja auch meinen alten Rasenmäher verkaufen, ohne dass wir die Polizei dazu bräuchten.

Eine "Vorsichts" Warnung geht raus, dass es sich um, aufgepasst! mutmaßlichen Betrug handel könnte. ZB ein Parkplatz ist eine öffentl Einrichtung, auf der sie sich aufhalten können, solange sie wollen, solange sie niemand anderen in irgendeiner Form störend oder nötigend behellen, oder sich sonst dem Zweck der Einrichtung zuwiderlaufenden Verhaltens schuldig machen. Das wohlfeile Anbieten, zB eines Schmuckgegenstandes, im Rahmen eines privaten Verkaufs, steht dem nicht entgegen und stellt alleine noch keine Straftat dar. Die Zeiten das ein "Herumlungern" eine Ordnungswidrigkeit, oder gar eine Straftat war, sind zum Glück vorbei. Was bitte soll die Polizei denn dort machen?

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R4G3 25.07.2014, 09:03
74. Uralt

Diese Masche gibt es schon ewig.
Im Zweifelsfall kurz nachfragen was Sache ist und dann geht's weiter.

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paddyman 25.07.2014, 09:24
75. Übel

Puh, beim Lesen der (überwiegend negativen) Kommentare hier beschleicht mich Übelkeit. Vielleicht sollte ich meinen Organspenderausweis verbrennen. Von Euch möchte ich keine Hilfe erwarten müssen.

"Wenn der Deutsche hinfällt, dann steht er nicht auf, sondern schaut, wer schadenersatzpflichtig ist." (Kurt Tucholsky)

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rennflosse 25.07.2014, 09:46
76.

Zitat von Dummerchen
(...) Aber gibt ja noch die Variante mit den Lederjacken ... ;-)
Ja, auf die bin ich auch reingefallen vor mehr als 10 Jahren. Immerhin hatte ich die Jacke. Für 50,- DM (gab's damals noch) war das Kunstleder gar nicht mal sooo überbezahlt. Glimpflich davon gekommen. Würde mir heute nicht mehr passieren.

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rennflosse 25.07.2014, 09:57
77. Kein Ende einer Dienstfahrt

Ich hatte eine frühmorgendliche Dienstfahrt nach Stralsund zu erledigen mit dem Dienstwagen, den ich abends zuvor mit nach Hause nehmen durfte. Dabei ein Täschchen mit Papieren und 100,- Spritgeld.
Schon auf der Autobahn morgens festgestellt, dass ich meine Handgelenkstasche mit Ausweis, Geldbörse, usw. zuhause vergessen hatte. Umkehren war nicht, der Termin drohte sonst zu platzen.
"Zum Glück habe ich ja noch meine ....!" Die andere Tasche auch vergessen!

Ich war nun ohne Geld und ohne Papiere mit einem nur mäßig betankten Auto unterwegs, von dem ich nicht wusste, ob ich damit wieder zurück kommen würde.

Eine solche Situation kann passieren. Ich kam damals ohne die Hilfe von Mitmenschen aus. Aber was macht man sonst? Ich wäre froh, wenn die grundsätzliche Bereitschaft zur Hilfe erhalten bliebe.

Die absolute Steigerung meiner damaligen Situation wäre: Handy-Akku leer und der Autoschlüssel fällt in den Gulli. Das bleib aber zum Glück Phantasie......:-)

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benutzer8472 29.07.2014, 14:45
78.

Meine Erfahrungen damit hatte ich bislang auf der A2 zwischen Berlin und Hannover.
Dort sind mir 3 mal Mercedesse mit Ausfuhrkennzeichen mit Lichthupe aggressivst hinten aufgefahren, wohlgemerkt auf der Autobahn.

Beim 1. Mal hielt ich tatsaechlich an, weil ich mit Anhaenger unterwegs war und dachte, etwas stimmt an meinem Gespann nicht. Dann wurde ich auf der Standspur von Rumaenen um Geld angefleht, mit daemlichen Luegengeschichten.

Die anderen 2 Male habe ich sie ignoriert und die Polizei verstaendigt.
Auf dortigen Raststaetten wurde ich ebenfalls mehrmals angesprochen, immer von Rumaenen/Zigeunern mit besseren Autos als meines. Meist wollten Sie mir Gold verkaufen, weil ihnen das Geld fuer Sprit ausgegangen ist (ja ne ist klar).
Haltet bloss nie an, wenn euch Autos mit Ausfuhrkennzeichen um Hilfe bitten/zum Anhalten bewegen wollen. Einfach die Polizei informieren.

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