Forum: Auto
VW-Abgas-Affäre: Mann, sind wir blauäugig!
Corbis

Größer, stärker, sparsamer? Diesen Widerspruch schien die Automobilindustrie zuletzt durch neue Technologien überbrückt zu haben. Wir haben ihr gern geglaubt. Jetzt entlarvt die VW-Affäre den faulen Zauber. Zeit für ein paar unbequeme Wahrheiten.

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saparot 25.09.2015, 16:12
50.

Denke mal, Ressortleiter Kochrezepte wäre passender. Glaubt die Verbrauchswerte der Betriebsanleitung seines 300SE.!!!!!!!!
Ich hätte erwartet zumindest mal eine Nachmessung gemacht zu haben. Dann würden Ihnen die Augen übergehen, was Ihre Mühle wirklich verballert. Natürlich, wenn Sie nur Landstraße , Autobahn mit 100 fahren und ne Stunde verstreichen lassen bis diese erreicht werden, könnten diese Werte evtl erreicht werden. Aber mal eben auf schlappe 150 Beschleunigt und schon ist der Schnitt im Eimer. Dann diese absolut unqualifizierte Aussage die Diesel verbrauchen nahezu die gleiche Menge Kraftstoff wie Benziner.... Fragen Sie mal Autofahrer die den gleichen Wagen mit vergleichbarer Leistung und vergleichbarem Fahrverhalten benutzen, nur eben einmal Diesel und das andere mal Benzin , wie deren Verbräuche sind. Evtl. nehmen Sie dann freiwillig den Hut, denn wenn man schon glaubt als Ressorleiter kommentieren zu müssen, sollte man wenigstens minimalstes Wissen mitbringen. Aber ich vermute mal Sie haben mit Sascha Lobo zu Mittag gegessen, der fährt auf der gleichen Spur. Wenig bis keine Ahnung, aber viel warme Luft absondern

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ohnefilter 25.09.2015, 16:12
51. REcht?

Zitat von moistvonlipwik
Es gibt kein Menschenrecht auf Auto fahren. Es gibt erst recht kein Menschenrecht auf bestimmte Größen. Was es gibt, ist ein Recht auf Schutz vor Gesundheitsgefahren. Wenn mit bestimmten Typen die als notwendig erkannten Grenzwerte nicht erreicht werden können, können die auch nicht weiter verkauft werden.
Wo bitte steht, es gäbe ein Recht auf "Schutz vor Gesundheitsgefahren"?
In der Bibel?
In der Fibel?
Oder gar im Grundgesetzt?
Es gibt ein Recht auf Geschwindigkeit. Freie Fahrt für freie Bürger.

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jasper366 25.09.2015, 16:13
52.

Zitat von spon_2990391
Hier hätte der Gesetzgeber schon lange eingreifen müssen und können.
Hat er doch, der Gesetzgeber (EU) ist doch schuld daran das die Hersteller diese Mickermotoren überhaupt erst entwickeln mußten, durch diese Abgasvorschriften die jenseits von Gut und Böse liegen.

Hätte man gestaffelte realistische Vorgaben gemacht die sich nach Motor und Fahrzeuggewicht richten, gäbe es die Probleme nicht.

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egal 25.09.2015, 16:13
53. @Anna Ampel

Na sicher. Bei unserem Energiemix müssen Sie aber leider mehrere Millionen Kilometer fahren, bis das Elektroding klimafreundlicher als ein Verbrenner ist. Empfehle Physik- und Chemieinterricht Mittelstufe. Außerdem muß irgendwer den Chinesen sagen, dass wir nu leider das gesammte Lithium für Autos brauchen. Handys bekommen dann wieder schicke Zink/ Kohlebatterien. Sind dann etwa 1 m ^ 3 groß. Also bitte nicht jeden Unsinn nachplappern. Elektroautos sind "noch" keine Alternative

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hm85 25.09.2015, 16:14
54. Sehr richtig

Ein nachhaltiger umweltverträglicherer Individualverkehr lässt sich meiner Meinung nach mittelfristig nur durch sehr leichte und windschnittige Fahrzeuge erreichen. Das dies möglich ist zeigen uns zahlreiche Studien von Autoherstellern, Universitäten usw.. Das Argument, dass diese von der Praxistauglichkeit weit entfernt sind, kann ich nicht akzeptieren. Das Problem ist wohl eher unsere Definition von Praxistauglichkeit. Was spricht den gegen ein 400 kg leichtes, schnittiges und einfaches Fahrzeug aus Kohlefaserferbundswerkstoff mit einem kleinen modernem 30 kW Benzinmotor (von mir aus auch ein bisschen Hybrid oder sogar, der Teufel in Person, einen Dieselmotor). Das mit den Kohlefasern war natürlich ein untauglicher Scherz -> also 500kg aus Stahl. So etwas ist möglich, kann praxistauglich sein und widerspricht leider dem Zeitgeist.

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wolle0601 25.09.2015, 16:15
55. Das ist wie bei Political Correctness

direkt dagrgen anzugehen kann anstrengend sein. Also werden die Gesslerhüte gegrüßt und im Handeln soweit es geht ignoriert. Tatsache ist, dass 'eingesparte' Liter nicht im Boden bleiben, sondern nur anderswo verbrannt werden. Und solange die Weltbevölkerung weiter wächst, ist die ganze teure Ökowende nichts weiter als ein ziemlich teurer Selbstbetrug. Ich wäre dafür, den Öko-Sittenwächtern erhobenen Hauptes entgegenzutreten und ihnen zu erklären, dass der Spaß jetzt leider vorbei ist.

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thermo_pyle 25.09.2015, 16:18
56. Wie, es hat keinen interessiert ?

Da empfehle ich mal die einschlägigen Internetforen der Autofahrer aller Marken... In jedem Forum finden Sie Umfragen zum Verbrauch sowie Beschwerden zum selbigen ! Nur, was kann "Otto-Normal" schon machen ? Beschwerdebriefe an das Werk ? Sehr sinnvoll ! Dummerweise ist man selber in der Beweispflicht, dass der Wagen zuviel verbraucht. Warum eigentlich ? Innerhalb der Garantie müssen Mängel doch abgestellt werden. Wäre die Beweispflicht umgekehrt gäbe es endlich korrekte Verbrauchsangaben ! Aber nein, "der Kunde ist schuld, der will ja billig"... Liebe Automobilhersteller: Glaubt Ihr wirklich, der Kunde will von Euch belogen werden ? Für die exorbitanten Preise Eurer "Premiumprodukte" darf man doch wohl die ZUGESICHERTEN Eigenschaften auch verlangen dürfen, oder ? Einen Durchschnittsverbrauch muss man unter Realbedingungen erreichen können ! Früher war ich stolz, wenn ich den "Drittelmix" unterbieten konnte... und das konnte man eigentlich immer ! Das vermittelte mir den Eindruck: Der Wagen ist besser, als das Werk es zugeben will ! Was für ein Gefühl...GOLF 1 Diesel, 1,5l Hubraum, 50 PS, unter 5l Verbrauch war eigentlich immer drin, ausser "im Tiefflug auf der Piste". Und heute ? "Die ganze Welt lebt von Beschi..., das nennt man dann Big Bisiniss" (D. Hallervorden) ;-)

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nic 25.09.2015, 16:20
57.

Z.B. wurde E10 eingeführt, damit die Automobilhersteller die EU Abfgasnorm erfüllen. Die Poitik hat also der Branche geholfen zu tricksen.

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Dino822 25.09.2015, 16:22
58.

Zitat von spon_2783632
Vielleicht sollte sich einfach mal der Grenzwert der Realität anpassen und nicht umgekehrt. Grenzwerte zu beschliessen, die an der Realität vorbei gehen, führen eben zu verfälschten Realitäten. Ich jedenfalls möchte und werde weder ein kleineres noch ein leichteres Auto fahren. Im übrigen kommt man auch auf der Straße zumindest in die Nähe der Verbrauchswerte, die der Hersteller angibt, wenn man entsprechend fährt. Wer das nicht tut oder will, muss damit leben, mehr zu verbrauchen.
Für wen soll denn dieser Grenzwert gemacht sein?
Für den Bürger der halbwegs saubere Luft atmen will, oder für den Automobilhersteller, der Autos verkaufen will?
In einer idealen Welt wohl das erste, aber in Deutschland ist wohl eher Zweiteres wahr.
Ich erinnere mich nur an die Diskussion zur Verringerung der erlaubten Flotten-Emissionen in der EU.

Zumal es ja nichtmal so ist, dass die Grenzwerte absolut aus physikalsichen Gründen nicht zu schaffen sind. Nur wäre dies eben mit zusätzlichen Kosten bzw. Aufwand verbunden, den die Hersteller nicht an ihre Kunden weiterreichen wollen.

Und selbst wenn: Wenn es der gesellschaftliche Konsens ist, dass der gesundheitsschädliche Einfluss von großen Autos auf die Allgemeinheit zu groß ist, dann haben sowohl Sie, als auch die Hersteller sich danach zu richten.

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trader_07 25.09.2015, 16:24
59. Kann ich nicht nachvollziehen....

Zitat von Rubyconacer
Mit dem X6-Panzerspähwagen durch die Innenstadt , das kann man später seinen Enkeln kaum beichten.
Kann ich nicht nachvollziehen. Wenn ich mit meinem alten amerikanischen Schätzchen durch die Innenstadt fahre, brauche ich a) mehr Platz als ein X6 und b) 50% mehr Sprit. Gerade Kinder (die theoretisch fast meine Enkel sein könnten) freuen sich immer wie Schneekönige, wenn sie das Auto sehen.

Vielleicht sollten Sie sich mal überlegen, wie Sie Ihren Enkeln beichten, dass Sie Ihren Krempel bei Amazon kaufen, was massenhaft zusätzlichen Verpackungsmüll fördert und wo für jedes Teil wieder ein Auto zu Ihnen nach Hause fahren muss. DAS ist Umweltsauerei!

http://www.spiegel.de/forum/wirtschaft/ebay-wird-20-ein-geschaeftsmodell-zerschellt-der-wirklichkeit-thread-349070-17.html#postbit_34204773

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