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VW-Abgasaffäre: "Millionen Autos könnten stillgelegt werden"
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VW droht in den USA eine Milliardenstrafe. Aus Sicht der Deutschen Umwelthilfe ist das nur der Anfang: Auch in Europa könnte es für den Konzern teuer werden.

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Circular 24.09.2015, 09:23
1. Alle Autos mit digitaler Steuerung

lassen sich manipulieren, ob ab Werk oder beim Tuner ist dabei nicht relevant.

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spon_2999818 24.09.2015, 09:24
2.

Was mich zum jetzigen Zeitpunkt viel mehr interessiert ist, wer bei VW das abgesegnet hat? In so einem Konzern muss doch feststellbar sein, ob da jemand auf eigene Kappe gehandelt hat. Wenn wie bekannt, ein Winterkorn selbst bei den Knöpfen für die Bedienelemente mitredet und jedes Detail wissen will, kann ich mir schwer vorstellen, dass bei seinem patriarchischen Führungsstil jemand eigenmächtig an der Software fummelt. Falls er es wusste, muss er dann die 16 Mio Jahresgehalt, die nur einen winzigen Anteil des Schadens decken, zurückzahlen?

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perkah 24.09.2015, 09:24
3. Glaubwürdigkeit??

die Angaben über den Spritverbrauch sind doch genau so bescheuert. Ich habe noch kein Fahrzeug erlebt was diese Werte auch nur annähernd einhält. Für den Kunden sind sie auf jeden Fall nichts Wert.

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rennflosse 24.09.2015, 09:27
4. Spezielle Sicht

Derartige Organisationen haben immer eine etwas spezielle Sicht auf die Dinge und benutzen die Gelegenheit, sich in den Medien zu präsentieren. Ernst nehmen muss man das nicht.

Auch in USA dürfte es etwas wie Bestandsschutz geben. Dass man dem amerikanischen VW-Besitzer sein Fahrzeug wegnimmt, kann ich mir nicht vorstellen.

In Europa schon gar nicht, weil es hier andere Abgasvorschriften gibt als in Kalifornien.

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helmut.alt 24.09.2015, 09:30
5.

Die Schädlichkeit von Autoabgasen hängt sehr stark von der Fahrweise ab: auch Benzinmotoren produzieren bei hohen Drehzahlen weit mehr Stickoxide als der Katalysator verkraften kann.

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dkoedo 24.09.2015, 09:32
6. Drohende Zwangsstillegung

Bis jetzt ging es in der Berichterstattung zu den Vorwürfen gegen VW fast ausschliesslich um VW selbst und die Nachwirkungen auf den Konzern. Der sicher "systemimmanent" ist. Die Zwangsstillegung oder alternativ zwangsweise Steuernachzahlungen und Fahrverbot in Umweltzonen sind Optionen. Und vermutlich wird eine davon auch kommen.

Aber was bitt, ist mit den Folgen für die betrogenen Autokäufer? Wird es ggfs. Sammelklagen gegen VW geben? Muss VW die manipulierten Fahrzeuge auf seine Kosten in einen vertragsgemässen Zustand bringen?

Wer trägt ggfs. die Kosten der betroffenen Eigentümer?

Fragen über Fragen, auf die bisher so gut wie gar nicht eingegangen wird. Warum nicht?

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andros0813 24.09.2015, 09:34
7.

Sicherlich werden sich die US-Behörden jetzt nicht zurücklehnen, sondern noch andere Hersteller genau unter die Lupe nehmen.??????
vor allem, hersteller aus anderen ländern..der einheimische markt dann evtl. doch nicht gleich.

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gersco 24.09.2015, 09:34
8. Kann vielleicht erst einmal der genaue Umfang und die...

...tatsächlichen Verantwortlichkeiten bzw. Ursachen geklärt werden? Seit Bekanntwerden der VW-Affäre überbieten sich Journalisten, Umweltverbände und vor allem unerträgliche 'Auto-Experten' wie Ferdinand Dudenhöffer in Horrorszenarien und Spekulationen wie es jetzt am besten mit VW, dem 'Made in Germany' und der gesamten Industrie wie schnell zu Ende geht. An tatsächlichen Sachverhalten scheint man da weniger interessiert und andere Themen (Flüchtlingskrise, Syrien, etc.) finden nur noch am Rand statt. Dass das für Volkswagen und die anverwandten Marken eine harte Nuß wird, ist klar, aber diese Profilierungssucht, die man derzeit überall sehen kann, wird nur selten von Sachinteresse angetrieben.

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jamon 24.09.2015, 09:36
9. Wer zahlt die Zeche?

Am Ende wird die Zeche eh der "gewöhnliche" Mitarbeiter zahlen.

Unsere sogenannten Leistungsträger sind nichts anderes als kriminelle Hardcore-Kapitalisten. Die wahren Leistungsträger werden nur als Randnotiz erwähnt und/oder im Rahmen von Lippenbekenntnissen.

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