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VW-Abgasaffäre: "Millionen Autos könnten stillgelegt werden"
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VW droht in den USA eine Milliardenstrafe. Aus Sicht der Deutschen Umwelthilfe ist das nur der Anfang: Auch in Europa könnte es für den Konzern teuer werden.

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hman2 24.09.2015, 11:42
170.

Zitat von marcaurel1957
Nö, natürlich wird man in den USA die Autos zurückrufen und dafür sorgen, dass sie die Werte einhalten. Das wird VW bezahlen müssen.
Das ist unmöglich. Nicht bei einer vierzigfachen Überschreitung. Da hilft nur die Schrottpresse.

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Korken 24.09.2015, 11:43
171. Doch doch

Zitat von rennflosse
Derartige Organisationen haben immer eine etwas spezielle Sicht auf die Dinge und benutzen die Gelegenheit, sich in den Medien zu präsentieren. Ernst nehmen muss man das nicht. Auch in USA dürfte es etwas wie Bestandsschutz geben. Dass man dem amerikanischen VW-Besitzer sein Fahrzeug wegnimmt, kann ich mir nicht vorstellen. In Europa schon gar nicht, weil es hier andere Abgasvorschriften gibt als in Kalifornien.
Es sind auch hier Theorien, wie auch die 18 Mrd. wahrscheinlich nicht zum Tragen kommen. Wenn die Betriebserlaubnis erlischt wird man wohl auch keinen Bestandsschutz haben. und gerade in Europa, denn dort ist es explizit verboten, solche Progrämmchen zu nutzen! Steht aber im Artikel.

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neurobi 24.09.2015, 11:43
172.

Zitat von zamparonio
...und VW bezahlt die Mehrkosten. Ansonsten gibt man das Auto zurück und kauft einen BMW, die können die Abgaswerte ja wohl einhalten. Zumindest nach allem was man bisher weiß.
Das ZDF (FAKT) hat einen Alltagstest mit einem VW, einem BMW und einem MAZDA veröffentlicht.
Alle hatten die gleichen Abgasswerte. Vielleicht hat BMW nur die bessere Schummelsoftware?

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steeldust2001 24.09.2015, 11:44
173. Volksverdummung

In den Medien wird suggeriert, eine Strafe in "Milliardenhöhe" wäre schlimm. Rechnet man diese "Strafe" auf die Anzahl der verkauften und betroffenen PKW um, bleiben ein paar Hundert Dollar. Ein kleiner Kratzer am Gewinn, den ein Konzern wie VW von irgend einem Schwarzgeld-Konto einer Südseeinsel begleicht. Das fält einem Buchhalter wahrscheinlich nicht mal auf. So als würden auf meinem Girokonto 10 Cent fehlen.

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hman2 24.09.2015, 11:44
174.

Zitat von af17555
Ich wüsste nicht, warum ein VW-Besitzer einen wertverlust hinnehmen müssten. Nicht alle Leute sehen das so wie die DUH. Tja, was machen sie denn mit den LKW?
Die LKW halten die Grenzwerte spielend ein, weil sie schon lange SCR-Kat und Ad Blue haben, was VW einsparen wollte.

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Ursprung 24.09.2015, 11:44
175. Fehlsystem

Wenn Autohersteller sich nicht scheuen, betruegerisch die Atemluft der Biospaere zu vergiften, foerdern sie: die zunehmende Unbewohnbarkeit der Erde.
Es ist endlich die Notbremse zu ziehen: alle diebisch erschlichenen Autobetriebsgenehmigungen sind zu kassieren, die Fahrzeuge umgehend aus dem Verkehr zu ziehen. Ein sanfteres Umdenken zum Richtigeren ist dem menschliche Hirn nicht gegeben.

Es gibt auch kein technisches, sondern ein sattbekanntes Mentalproblem. Und das heisst: Profitgier statt Gemeinwohl.
Bei den Aktienhaltern (im VW-Fall also auch oeffentliche Gier-Hand), bei bonusgesteuerten Managern/ Technikern, bei lobbygesteuerten Politkomikern.

Es ist ein irres Fehlsystem, welches anstelle des Gemeinwohles der Biosphere genau deren Zerstoerung befoerdert.
Und keiner schreitet ein!
Mit Hilfe von sogenannten Oekonomen, sogenannten Marktwirtschaftlern, sogenannten Bankstern und Politkaspern wird dieses Falschsystem durchgezogen, egal ob ganze Spezies ausgerottet werden, Millionen auf der Flucht sind, taeglich ueber 80 T verhungern.
Politische Verfolgung? Quatsch: fluechten geschieht fast immer nur, um den ueblen Egoisten wo zu entgehen, die keine Bomben, kein Giftgas, keine Kehldurchschneidungen und ja, auch keinen Betrug scheuen, sich an anderen zu bereichern, ob "sichere Laender" oder nicht. Alle, die vor sowas oder vor dessen Folgen weglaufen, sind was?
Wirtschaftsfluechtlinge!

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Korken 24.09.2015, 11:45
176. Verbrauch

Zitat von pauschaltourist
Mein Diesel-Pkw besitzt einen Dieselpartikelfilter und die Schadstoffklasse Euro5b+ (kein VW, also hoffentlich rechtmäßig erlangt) und einen angegebenen EU-Normverbrauch von 3,9 Litern Diesel (unter Realbedingungen 4,5 Liter). Soll ich mir nun einen Benziner mit 30 bis 50% Mehrverbrauch kaufen (mit welchem Geld???), der heutzutage vermutlich ein Direkteinspritzer ohne Partikelfilter und demzufolge eine Emissionsschleuder ist? Warum ich mich vor zwei Jahren für den Diesel entschied: Als berufsbedingter Vielfahrer kann ich mir den Mehrverbrauch eines Benziners einfach nicht leisten!
Mein Toyota Prius hat denselben Verbrauch - ein Benziner, auweh. Vermutungen und Realität können manchmal weit auseinandergehen.

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hman2 24.09.2015, 11:46
177.

Zitat von Kamillo
Es wird nichts so heiß gegessen, wie es gekocht wird. Man liest diese Zahl 40-fach öfters, aber bei der Wiederholung fehlt dann das "bis zu" davor. Das sind Spitzenwerte, die hat jedes Auto beim Beschleunigen "von 0 auf 100", "von 80 auf 120", usw.
Autos müssen die Grenzwerte auch beim Beschleunigen einhalten, punkt.

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hman2 24.09.2015, 11:47
178.

Zitat von bill_dauterive
Quark. Als damals diese unsäglichen Umweltzonen eingeführt wurden gab es hunderttausende Nachrüst-Filter mit gefälschten oder erschlichenen Gutachten. Damals wurde kein einziges Fahrzeug stillgelegt. Noch nicht mal die grünen Plaketten wurden aberkannt.
Unsinn. Kein Nachrüstfilter kann die NxOy-Emisson auf ein Vierzigstel drücken. Dazu braucht es einen anderen, sauberen Motor.

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Korken 24.09.2015, 11:48
179.

Zitat von dont_think
Mich würde zunächst einmal interessieren, wo draufsteht, dass ein zusätzliches Serviceprogramm bei Dieselfahrzeugen verboten ist. Der Nutzen liegt doch auf der Hand: wenn man den ganzen Tag auf dem Prüfstand fährt, stößt das Fahrzeug weniger Schadstoffe aus, als führe es auf der Straße. Dass Amerikaner mit den intellektuellen Fähigkeiten eines George W. Bush das nicht verstehen, ist auch klar. Wenn diese sogenannten Tests stattdessen unter realistischen Bedingungen durchgeführt werden würden, hätte sich wohl niemand beschwert, oder? Muss man denn auf dem Prüfstand testen, nur weil man offensichtlich zu dumm ist, eine Fehlerberechnung zu machen?
In der EU Verordnung, steht doch im Artikel. Was Ameriak angeht, da wurden die signifikanten(!) Mehrverbräuche schon länger beanstandet, man wandt sich herum bis es eben heraus musste, sonst hätte man gar nicht mehr verkaufen dürfen. War ja angedroht. Auch in Deutschland gab es schon Urteile über Schadensersatz, weil der Normalverbrauch erheblich über dem testverbrauch lag, wer weiss, was die Ursache dafür war.

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