Forum: Auto
VW Arteon: Der neue Wolfsburger Chic
Volkswagen

Der Arteon soll's richten: Mit einem neuen Auto will VW den Durchbruch in die Oberklasse schaffen - mal wieder. Aus zwei vorangegangenen Pleiten haben die Wolfsburger angeblich gelernt.

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Fragende_Leere 16.12.2016, 23:54
120. der Phaeton teilte sich die Plattform mit dem Bentley

Zitat von Bernd T. Sanft
Hätten die Wolfsburger gelernt, was ihre Oberklasseambitionen angeht, wäre das Projekt sofort gestoppt worden. VW hat doch schon Oberklasse: Bentley. Vollkommen ausreichend, die Kohle kommt doch über den Weg prima rein. Marken leben zu einem nicht geringen Teil vom Mythos – den hatte VW in der Form, der oberklassekompatibel wäre, nie, und wird ihn auch nie haben.
vielleicht braucht VW wieder "Volumen", um den Bentley zu subventionieren. Das wiederrum würde bedeuten, dass ein Bentley die gleiche Plattform hat wie ein Passat.

Irgendwie uncool, aus jeder Sicht....

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Fragende_Leere 17.12.2016, 00:02
121. Stimmt und wäre auch lustig, wenn die Marge bei VW stimmen würde

Zitat von doc_becker
Immer wieder lustig, wenn bei einem Artikel über VW die Riege der selbsternannten Experten erklärt, wie und warum die Strategie des weltgrößten PKW-Herstellers niemals aufgehen kann, alle VW-Produkte der reinste Schrott sind und die Käufer derselben sich für dumm verkaufen lassen und überhaupt keine Ahnung haben.
aber da liegt halt der Hase im Pfeffer. VW ist nicht so rentabel, dass es dieses Spielchen lange durchhalten kann.
Noch so ein Fiasko wie in Nordamerika und es packen noch mehr VW-Leute den Koffer.
Und Toyota erreicht ähnliche Margen wie BMW nur im Volumenmarkt.

Daran gemessen kann ich bei VW kein Premium erkennen....

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Fragende_Leere 17.12.2016, 00:07
122. V-Motoren nur mit 8 Töpfen

Zitat von ctwalt
Die ganzen bösen Vierzylinder 2 L Motoren aber auch...... Ihr wollt alle Öko aber am liebsten doch 3,5L V6 Diesel ! Den dann möglichst unter 10km auf Kurzstrecke und ihr habt DIE nie warm werdende Dreckschleuder schlechthin.
darunter ist ein R6 besser.... äh: war besser, mit der Turboaufladung und als Diesel schüttelt sich das Teilchen von BMW ordentlich, halte ich persönlich nicht für Premium. Aber es ging ja um VW, die soweit ich weiß, außer bei den dicken Suvs kaum noch oberhalb von 2,0 Liter R4 etwas anbieten.

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Fragende_Leere 17.12.2016, 00:26
123. Sehe ich anders:

Zitat von Meerkönig
Ich schätze mal, sie haben die 60- iger Jahre (1960 bis 1969) nie erlebt .Ich persönlich verbinde den Name BMW immer mit einem kleinerem Auto als einen Kleinwagen, der nicht ein mal ein Differenzialgetriebe an der Hinterachse hatte, nämlich der BMW Isetta. Selbst die nachfolgenden BMW- Kleinwagen-Limousinen hatten bestenfalls einen 700 cm^3 Motorradmotor. Damals war der VW -Käfer gegenüber allen BMWs ein klasseloses Luxusauto. Während BMW ein Hersteller von Armeleuteautos war. Die damaligen Arbeitslosen, die damals noch fair bezahlt wurden, fuhren meist BMW -Isetta, Loyd 600, Fiat 600, NSU Prinz usw.. Leute, die damals in Lohn und Brot standen, vom Unternehmer bis zum Bergmann im Kohlenpott fuhren VW- Käfer. Die hatten es geschafft, so hieß es damals. Also warum sollte VW das heute nicht wieder schaffen? BMW ist nur durch Kurruption zwischen der Quandt -Familie und der bayrischen Landesregierung zu der heutigen Bedeutung aufgestiegen. Diese Kurruption besteht leider ungeahndet bis heute und hat inzwischen die gesamte Union (CDUCSU) erfasst.
Aber vorweg: meinen Sie Korrumpierung oder Korruption? Oder noch etwas anderes?

BMW in den 60er Jahren, hmmmh, mal überlegen: der Isetta ist aus den 50ern und ein Lizenzbau, nicht einmal selbst von BMW entwickelt.
Daneben gab es den Barockengel, etwas teuer, aber hier gehts doch um Premium oder?
Ab 1962 die "neue Klasse" - vielleicht nicht unbedingt Premium, aber deutlich besser als der VW Käfer.

Und mit der Neuen Klasse hatte BMW seine schlimme Zeit dann auch überwunden. Während sie bei VW erst begann....

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Zündkerze 17.12.2016, 02:50
124. selber Schuld

"So kann sich dann auch ein Polo von einem Peugeot 208 abheben und VW seine höheren Preise besser rechtfertigen.". Mit anderen Worten, wer einen Polo, Golf Passat etc kauft zahlt für das gescheiterte Dauer-Experiment mit, bekommt aber das Gleiche wie bei der Konkurrenz. Selber Schuld wer da noch einen Volkswagen kauft.

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JerryKraut 17.12.2016, 07:04
125. Wohl immernoch

beratungsresistente Narzissten, die dieses Unternehmen führen. Dieses Auto ist so überflüssig wie ein Kropf. Wer Oberklasse will, kauft keinen VW. VW steht für Volkswagen, falls man das in Wolfsburg vergessen hat, und diejenigen, die Oberklasse kaufen, sind diejenigen, die denken "Wir sind NICHT das (gemeine) Volk!". Stern, Nieren oder eine springende Katze aber kein VW-Emblem heißt es bei denen. Selbst die 4 Ringe sind da verpönt.

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udo88 17.12.2016, 07:54
126. Und da ist er wieder,

Zitat von christianwf
Ich habe einen Führerschein, ich bin erfahrener Autofahrer, ich hatte noch nie ein eigenes Auto. Konzerne existieren nur, weil Unternehmen und Endverbraucher da kaufen. Alle, die auf VW schimpfen, sollen sich an die eigene Nase fassen. Selbst die Umwelt verpesten (die Ausrede mit der Fahrt zur Arbeit zählt nicht mehr) und aggressiv im Straßenverkehr sein. Heute kommt meine neue Sattelstütze aus Carbon. Diese, Sattelklemme und Sattel sind alleine über 200,- € wert. Ich fahre Fahrrad oder mit dem Zug mit dem Fahrrad, jeden Tag. Daher ist es für mich grotesk, wer sich in diesen Autodiskussionen beteiligt. Gedanken mache ich mir, woher meine Parts kommen und unter welchen Bedingungen. Mein Mitleid für Autofahrer habe ich bereits abgelegt, sie sind dankbarerweise (um nicht verdientermaßen zu schreiben) die Melkkühe. Fahrt Fahrrad und trinkt Milch!
der sinnfreieste Kommentar zu diesem Artikel. Für uns alle hier ist es grotesk und jeder fragt sich weshalb Sie sich überhaupt an dieser Diskussion beteiligen. Es geht weder um pro / contra Autofahren noch um Radfahren. Ah, jetzt verstehe ich. Ein Gutmensch. Fährt Fahrrad und Zug statt Auto. Und legt grossen Wert darauf dass die Fahrradteile unter menschenwürdigen Bedingungen hergestellt worden sind. Wow. Wir sind alle stolz auf sie. Nur: Sie bekommen heute ihre Sattelstütze aus Carbon, der nächste bekommt seine 12000 Euro Carbon Auto Bremsen. Lassen Sie doch jeden nach seiner Fasson glücklich werden. Leute die uns sagen was wir fahren/essen/wählen sollen sind gerade so etwas von out.

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udo88 17.12.2016, 08:04
127. Mit Verlaub

Zitat von vmaxer
Ich gehöre zu den hier viel zitierten "Besserverdienern", die sich angeblich nie einen VW vor die Tür stellen würden. Nach diversen BMW und Mercedes fahre ich derzeit aus freien Stücken Passat. Obwohl mir die Car Policy meiner Firma einen A6 ermöglichen würde. Warum? Weil ich genug Selbstbewusstsein habe, die für mich beste Lösung zu wählen - unabhängig von irgendwelchem Image-Geschwurbel. VW baut hervorragende Autos zu vergleichsweise angemessenen Preisen und hat ein klassenloses Image, mit dem man auch beim Kunden nie aneckt. Probieren Sie es aus, wenn sie sich trauen! Ein (innen) gleich großer und gleich ausgestatteter A6 kostet ca. 20.000 € mehr als mein Dienstwagen und ist nur um Nuancen besser. Bei der Dienstwagensteuer bedeutet das für mich einen hübschen dreistelligen Betrag mehr Netto pro Monat. Davon gehe ich in dieser Jahreszeit lieber alle vier Wochen zum Skifahren :-) Aber ich denke, viele VW-Basher hier können sich in Wirklichkeit ohnehin keinen neuen VW, geschweige denn einen Audi, BMW oder Mercedes leisten, sondern führen nur die übliche deutsche Neiddiskussion. Ach ja, natürlich würde ich mir den Arteon holen. Mehr Platz im Innenraum als ein Passat, praktische große Heckklappe, Schickes Design und ein kultiger Fünfzylinder von Audi - großartig. Wenn auch hier der Preis stimmt, ist das für mich der perfekte, familientaugliche Dienstwagen. P.S.: Meine Arbeitgeber hatten in den letzten 20 Jahren viele VWs im Fuhrpark. Mir ist kein einziger Motor- oder Getriebeschaden (DSG) bekannt bei Laufleistungen von teilweise über 150.000 km.
aber VW hatte/hat eine massives DSG Problem, Steuerketten Problem, Ölverbrauch Problem und ganz zu schweigen Abgasproblem. Das ist unstrittig. Aber solange es Kunden gibt die unkritisch VW kaufen ist ja alles gut.

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teilzeitmutti 17.12.2016, 08:17
128. Meine Äußerung bezieht sich auf Fahrzeuge mit Longlife/WIV

Zitat von Hyperboraeer
Ich fahre u.a. einen Bora Variant TDI PD (EZ 6/2000, 115 PS), der noch kein Longlife/WIV hat, zum Glück. Ölwechsel alle 15tkm/1x im Jahr. Die Ölnachfüllmenge über´s Jahr liegt zwischen max. (!) 250-300ml! Da ich das Fahrzeug (als ehem. KFZ-Mech.) unterdessen wieder selbst warte, stapeln sich bei mir im Keller die Reste div. 5l-Kanister (Füllmenge bei Ölwechsel inkl. Ölfilter: 4,3l), weil der TDI-PD-Motor die Reste jeweiliger 0,7l p.a. einfach nicht aufzubrauchen vermag! Und, nein: Nach chem. Analyse wird das Motorenöl auch nicht durch Dieselkraftstoff-Eintrag "gestreckt", dieser liegt noch immer an der untersten Grenze normaler Verhältnisse! In Relation zu Alter und Laufleistung sogar weit unterhalb üblicher Gegebenheiten! Es gibt in der Tat relativ "viel" Öl verbrauchende VW-Motoren. Es gibt aber auch mind. ebenso viele VW-Motoren, die quasi gar keinen oder nur minimalsten Ölnachfüllbedarf zwischen den flexiblen Wartungsintervallen aufweisen. Schon Fairness und Anstand geböten, auch diese Sachverhalte zu nennen und sich nicht immer nur diejenigen Sachverhalte herauszupicken, die in die eigene Argumentation eigener Vorurteile passen! Zudem soll es ölverbrauchende, gar "öl-schluckende" Motoren sogar beim geschätzten Wettbewerb geben! Höhere und höchste Wartungskosten in der Werkstatt überdies.
Insofern trifft das was Sie schreiben auch teilweise auf Fahrzeuge mit WIV zu. Spätestens gut 9tkm nach der Inspektion waren aber bisher bei allen Fahrzeugen, egal ob Diesel oder Benziner, mindestens 0,5 bis 0,75 Liter nachzufüllen. Bei vielen und langen Autobahnanteilen sogar noch früher bzw. mehr. Da wurde bisweilen schon mal nach gut 800 km ein halber Liter fällig. Im übrigen scheint das wohl auch Teil des Longlife-Konzepts bei VW zu sein, das zwischen den Inspektionen mindestens die Hälfte des Motorölvolumens nachgefüllt werden muss.
Fairness oder Anstand bedarf es bei diesem Thema keines Wegs, denn meine Beobachtungen beziehen sich auf insgesamt 8 Fahrzeuge in den letzten 15 Jahren. Ich bin auch nicht der einzige dem das negativ aufgefallen ist. Und "nein" es gibt auch nicht mind. ebenso viele VW-Motoren die "quasi gar keinen oder nur minimalsten Ölnachfüllbedarf zwischen den flexiblen Wartungsintervallen aufweisen". Da sind eher die "Ammenmärchen" die man auch von VWs-Serviceberatern zu hören bekommt wenn man das Thema anspricht.
Da Sie offensichtlich nur Produkte aus dem Hause VW kennen sei Ihnen verraten, das es diesen (regelmäßigen) überhöhten Ölverbrauch weder bei Motoren aus dem Hause Ford, Mercedes, BMW oder bei Toyota/Lexus gibt.

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udo88 17.12.2016, 08:26
129. Sind sie wahnsinnig?

Zitat von GerhardFeder
... kann bauen, was sie will. Wer heute nicht in der Lage ist 7 oder mindestens 5 Jahre Garantie zulweisten, der sollte nochmal in die Ingenieurausbildung zurück.
VW soll 5 oder 7 Jahre Garantie geben wie Kia/Hyundai? DAS würde das Ende von VW bedeuten. Die Garantiekosten würden mittelfristig zur Zahlungsunfähigkeit führen, da wären die Milliardenstrafen in den USA geradezu Peanuts dagegen. VW ist nun wirklich kein Synonym für Langzeitqualtiät oder gar Zuverlässigkeit. Das kann jeder in jedem Ranking dieser Welt nachlesen. Ich könnte ein Buch darüber schreiben. Jahrelang Audi und VW gefahren, seit Anfang der Nuller Jahre komplett auf Toyota umgestiegen und seitdem Null Probleme. Ich glaube der typische VW Kunde ist leidensfähig bzw. kennt nichts anderes. Dem wird ja bei jedem Problem weisgemacht das ist Stand der Technik. Und irgendwann mal glaubt er das auch. Das andere besser sind - ausserhalb seines Vorstellungsvermögens. Da wird sich auch nichts ändern glaube ich.

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