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VW-Bus als Gebrauchtwagen: Der Schatzkasten
VW

Bullis sind begehrt - selbst fragwürdige Klapperkisten werden zu horrenden Preisen angeboten. Da ist es nützlich, ein paar grundlegende Dinge über die verschiedenen Baureihen der VW-Busse zu wissen.

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thomas.mann1 20.12.2014, 13:02
50. Schatzkasten?

Wohl kaum. Sowohl T2,T3 und vor allem T4 und 5 sind absolute Möhren, die sich kein Handwerker antun, noch leisten, kann!

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wolfi7777 20.12.2014, 13:03
51. Alternative von Mitsubishi

Nach meinen schlechten Erfahrungen in den 70er Jahren mit dem Bulli habe ich mir 1983 einen Mitsubishi L300 (5Gang, Benziner, 65 PS, Spitze 130) zugelegt, mit dem wir als "Schlafmobil" ganz Europa unsicher gemacht haben ... Eigentlich wollte ich ihn nach Afrika verkaufen, aber meine Enkeltochter (sie hat schöne Erinnerungen an die Ausflüge mit dem Fahrzeug ...) und ihr Partner haben das Auto wieder durch die HU gebracht - und sogar ein H-Kennzeichen erhalten!
Jetzt waren sie damit in Marokko ...
PS: Warum ich mich für den (exakt 4m langen, also auch auf Fähren günstigen) L300 entschieden habe? Anfang der 80er habe ich einige Autos dieses Typs bei einem Urlaub auf Kreta gesehen - die Bauern fuhren damit rum und ich dachte, das Auto muss schon robust sein, wenn die sich hier so was kaufen ... Und die Überlegung war richtig!

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Knacker54 20.12.2014, 13:04
52. Ja klar!

Zitat von einuntoter
Gibt es zu den Bullis denn Alternativen anderer Hersteller?
Opel Vivaro, Renault Traffic
Fahren sehr konfortabel, ordentliche Verarbeitung, noch etwas geräumiger als der Bulli, geringer Verbrauch (teilw. weniger als 7l/100km bei 114PS.
Der Bulli-Hype ging mir so gegen den Strich, dass ich mir diese Alternative zugelegt habe - ich habe es bisher nicht bereut!

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schwarzerrabe 20.12.2014, 13:05
53.

Meinen T4 Caravelle habe ich als Jahreswagen gekauft.(Bj 2001, 150 PS, Vollausstattung, Leder ). Inzwischen hat er 445 Tausend km auf dem Tacho und ich sehe keinen Grund mir ein neues Auto zu kaufen. "Der währe mir zu gross" sagen meine Bekannten öfters. "Stimmt nicht sage ich" Der Bus ist 4,79 Meter lang. Das ist die Länge gehobenen Mittelklasse. ( E-Klasse, A6, Fünfer). Die Tankfüllung, Diesel, langt 1000 Km. Beruflich bin ich 1,6 Millionen Km, vorwiegend mit MB E-Klasse, gefahren. Ich würde nicht tauschen.

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schwarzerrabe 20.12.2014, 13:08
54.

Meinen T4 Caravelle habe ich als Jahreswagen gekauft.(Bj 2001, 150 PS, Vollausstattung, Leder ). Inzwischen hat er 445 Tausend km auf dem Tacho und ich sehe keinen Grund mir ein neues Auto zu kaufen. "Der währe mir zu gross" sagen meine Bekannten öfters. "Stimmt nicht sage ich" Der Bus ist 4,79 Meter lang. Das ist die Länge gehobenen Mittelklasse. ( E-Klasse, A6, Fünfer). Die Tankfüllung, Diesel, langt 1000 Km. Beruflich bin ich 1,6 Millionen Km, vorwiegend mit MB E-Klasse, gefahren. Ich würde nicht tauschen.

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farnsworth 20.12.2014, 13:10
55.

Mein erster war ein T2 Campingbus. War sehr zufrieden, bis auf eine ausgefallene Heizung kein Problem. Vor drei Monaten und nach vielen Jahren habe ich jetzt wieder einen T4 California TDI / 2000 / 200' km, grüne Plakette. 2,5l 5 Zylinder Maschine, die einfach traumhaft seidenweich läuft. Vor drei Wochen war ich auf Jungfernfahrt in Sizilien, ca 4000km gefahren, Durchschnittsverbrauch 7,8l, das perfekte Fahrzeug auch für den täglichen Gebrauch obwohl ich ihn zu Hause nur sporadisch fahre. Wollte ursprünglich einen T5, habe mich aber auf Grund der wirklich massiv vielen Warnungen (Foren, Werkstatt) für einen T4 entschieden und habe es bisher nicht bereut. Gut - ich habe ein extrem gepflegtes Liebhaberfahrzeug erwischt... :-)

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criticalsitizen 20.12.2014, 13:16
56.

Zitat von manicmecanic
Da muß ich den Käfer in Schutz nehmen.Ich bin mit den Dingern groß geworden und habe sie die ersten Jahre exklusiv gefahren weil sie damals sehr billig zu haben waren und man immer ne Mark damit verdienen konnte.Rostigen gekauft und den brauchbaren Motor wem mit Einbau verkauft z.Bsp.Wenn ein Käfer soviel brauchte stimmte was mit dem Vergaser nicht,oft der miese automatische Choke.Zündeinstellung stimmt bei der Steinzeittechnik auch nie länger als 3mal tanken.Der Choke klemmte gern und wenns auch nur ein Tick war soff der sofort die genannten Mengen.Die VW Werkstätten hatten damit trotzdem ein Problem,ich habe viele mit dem Mangel zur Reparatur gehabt die vorher beim Markenhändler erfolglos in der Werkstatt waren.Selbst habe ich Käfer von 34 bis 47 ? PS viele km bewegt und obwohl ich die sehr hart rangenommen habe hat keiner auch nur die 10l/100km geschluckt.
Damals konnte VW die T2-70PS-Vergaser nie gut einstellen, nach dem Wechsell zu einem guten Bosch-Dienst nahm das Auto 5 Liter weniger und war richtig flott. Es musste aber regelmässig gewartet werden.

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trevally 20.12.2014, 13:20
57. Kult oder Praxistauglichkeit

Meinen ersten Bulli - "Samba-Bus" T1 von 1961, 1200 ccm, 34 PS - kaufte ich 1974 als Student für 1.000,- DM, baute ihn selbst aus und fuhr damit nach Indien und wieder zurück nach D.
Auf der Hinfahrt musste ich in Kabul in die VW-Werkstatt: Auslassventil 3. Zylinder durchgebrannt.
Auf der Rückfahrt in der Türkei dann der Supergau: Ventil - wieder der dritte Zylinder- abgerissen und Kolben durchschlagen. Also wieder Werkstatt.
Im folgenden Frühjahr fuhr ich mit dem Auto dann nach Marokko. In Agadir wieder Auslassventil 3. Zylinder durch und Werkstatt. Wieder zuhause verkaufte ich den Bus und dann kam Bulli Nr.2: ein T2, Bj.70, 1.600 ccm, 50 PS.
War ein Ex MIELE-Kastenwagen mit kaputtem Getriebe (km Stand etwa 85.000 km). Mit AT-Getriebe fuhr ich dann nach GR und zum Nordkap. Während der dritten Fahrt riss mir bei Lyon wieder mal das Auslassventil vom 3. Zylinder. AT- Rumpfmotor und wieder heim.
Dann konnte ich günstig einen T2 Fensterbus, Bj. 71, 1.600 ccm, 50 PS mit Motorschaden erwerben. Was war wohl kaputt: Auslassventil 3. Zylinder. Ich reparierte das, tauschte aber danach den Motor mit dem fast neuen aus dem Miele Bus, den ich anschließend verkaufte.
Der Fensterbus lief dann relativ problemlos bis ich ihn 1985 verkaufte und mir einen damals gerade auf dem Markt erscheinenden T3 mit dem 1,6 l- Turbodiesel mit 70 PS neu zulegte. Diesen fuhr ich nach Ausbau mit Aufstelldach etc. 145.000 km ohne Probleme und gab ihn 1993 weiter. Der T3 war das erste gescheite Fahrzeug, sowohl was Komfort, Verbrauch und Zuverlässigkeit betraf. Die T1 und T2 Busse waren auch rechte Säufer - was damals aber nicht so ins Gewicht fiel - und hatten auch zuwenig Leistung. Und die Motoren waren einfach schlecht. Wieso diese Kisten heute so hoch im Kurs stehen ist mir schleierhaft. Ist wohl mehr um gewisse Nostalgiebedürfnisse zu befriedigen als zum Gebrauch.

Seit 2003 Jahren fahre ich nun einen Mercedes Benz 310 D, T1 - WESTFALIA JAMES COOK - Bj. 1993. Kaufte ihn 2003
mit 61.00 km. Inzwischen hat er 280.000 km auf der Uhr und außer Verschleißteilen (Auspuff, Bremsen) musste ich noch nichts dran reparieren. Der Verbrauch liegt im Schnitt bei 10 Liter Diesel.
Bevor ich mir den Cook kaufte, habe ich mir verschiedene VW T3 angesehen, weil ich mit diesem Modell eigentlich sehr zufrieden war, aber das waren alles ausgeleierte Gurken zu damals schon überhöhten Preisen.
Einen T4 WESTFALIA habe ich mir mal für 4 Wochen gemietet, aber der hat - zumindest mit dem normalen Radstand - innen zu wenig Platz seit VW die Motoren vorne einbaut. Das gleiche gilt für MERCEDES Sprinter.

Vor einigen Jahren kaufte ich mir in Australien einen Ex-rental TOYOTA HIACE mit Aufstelldach und Campingausbau. Der Wagen war 10 Jahre alt und hatte bereits 256.000 km auf der Uhr (2,0 Liter Benziner, 100 PS). Ich war anfangs etwas skeptisch aber er brachte uns 35.000 km durch Australien ohne irgendeine Störung. Alle 10.000 km Ölservice das war's.

Es gibt also durchaus tauglichere Alternativen zu den VW_Bullis. Den Kultstatus haben die halt nicht. Muss eben der Einzelne entscheiden, was ihm wichtiger ist.

PS: Der Cook ist übrigens mein einziges Fahrzeug und täglich im Einsatz.

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cadaquesien 20.12.2014, 13:37
58. Hatte einige wenige Jahre das zweifelhafte

Vergnügen, ein solches Automobil mein eigen nennen zu dürfen. Ein Westfalia-Campingbus, Baujahr 1973 oder '74. Wenn er stand, war er prima, also zum übernachten. Aber sonst .... oh wei. Soff wie ein Loch, das Fahrzeug, und rostete schneller als er fuhr. War froh, als ich ihn wieder los war.

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Linda14 20.12.2014, 13:40
59. Ich hatte mal einen T 4

Den hatte ich von der Bundeswehr (er wurde ausgemustert) und deshalb war er mit Maschinengewehrhalterungen versehen.
Ein Bekannter, der ihn immer mal reparierte, schwelgte jedes mal in Erinnerung, insbesondere beim Anlassen (Otto Diesel Gedenkminute:))
Der Bulli war schon ganz praktisch, aber langsam und oft kaputt, weshalb ich mich schließlich von ihm trennte.

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