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VW-Rückrufe: Kraftfahrtbundesamt muss Akten offenlegen
DPA

Im Prozess um geschwärzte Akten, die das Kraftfahrtbundesamt der Deutschen Umwelthilfe übergeben hatte, hat ein Gericht nun gegen die Behörde entschieden: Sie muss brisante Korrespondenz mit VW in der Dieselaffäre offenlegen.

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gerd0210 24.04.2018, 10:46
20.

Zitat von tatsache2011
1) Vor Gericht ist es ein schlechtes Argument: Die anderen sind auch nicht besser. 2) Es geht nicht um z.B. 20% höheren Verbrauch, sondern um z.B. 10-fachen Schadstoffausstoß und Täuschung auf dem warmen Prüfstand mit Abschalteinrichtung Thermofenster für die kalte Straße. 3) Es geht um Einhaltung von Grenzwerten und nicht um einzelne Personen und auch nicht um die Größe des Autos. 4) Anteil an NO2 im Straßenverkehr. " Diesel-PkW 72% kleine Nutzfahrzeuge 11%, große 8% Bus 4% übrige PKW 3% " http://www.zeit.de/mobilitaet/2018-02/bundesverwaltungsgericht-erklaert-diesel-fahrverbote-fuer-zulaessig
Eine gute Zusammenfassung der Ansichten von Dieselgegnern.

Zu 1.
Juristische Gesetze haben nur Bestand, wenn sie die Grenzen von Physik, Chemie und technischer Machbarkeit berücksichtigen. Jeder geplante Grenzwert wurde deshalb vorher mit der Autoindustrie abgesprochen. Wenn es 2014 Pläne für Euro 6 gab, dann kann der Hersteller die Modelle, die gerade auf dem Reißbrett liegen, entsprechend konstruieren. So erklärt sich der Gleichklang aller Hersteller. Wichtig ist auch: Was kann die Industrie für Abgasanlagen pünktlich liefern und zwar für alle Hersteller in ausreichender Stückzahl.

Zu 2:
Es geht um die Einhaltung von Vorschriften. Das aber ist geschehen, auch wenn das manche anders sehen. Die produzierte Schadstoffmenge ist von der Belastung des Motors abhängig, sie reicht vom einfachen des Grenzwertes bis hin zum 15 fachen.

Zu 3:
Wenn Sie mit Einzelperson die Fahrweise einer einzelnen Person meinen, ja es hängt auch davon ab. Auch von der Größe eines Motors. Dass zwei Motoren doppelt so viel ausstoßen dürfte Sie nicht überraschen. Also wird ein 8 Zylinder mit 300 PS auch doppelt so viel produzieren wie ein 4 Zylinder mit 150 PS.

Zu 4:
Wenn nur Diesel PKW unterwegs sind, dann sind die zu 100% Schuld am NO2.

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tatsache2011 24.04.2018, 22:05
21.

Zitat von gerd0210
Eine gute Zusammenfassung der Ansichten von Dieselgegnern. Zu 1. Juristische Gesetze haben nur Bestand, wenn sie die Grenzen von Physik, Chemie und technischer Machbarkeit berücksichtigen. Jeder geplante Grenzwert wurde deshalb vorher mit der Autoindustrie abgesprochen. Wenn es 2014 Pläne für Euro 6 gab, dann kann der Hersteller die Modelle, die gerade auf dem Reißbrett liegen, entsprechend konstruieren. So erklärt sich der Gleichklang aller Hersteller. Wichtig ist auch: Was kann die Industrie für Abgasanlagen pünktlich liefern und zwar für alle Hersteller in ausreichender Stückzahl. Zu 2: Es geht um die Einhaltung von Vorschriften. Das aber ist geschehen, auch wenn das manche anders sehen. Die produzierte Schadstoffmenge ist von der Belastung des Motors abhängig, sie reicht vom einfachen des Grenzwertes bis hin zum 15 fachen. Zu 3: Wenn Sie mit Einzelperson die Fahrweise einer einzelnen Person meinen, ja es hängt auch davon ab. Auch von der Größe eines Motors. Dass zwei Motoren doppelt so viel ausstoßen dürfte Sie nicht überraschen. Also wird ein 8 Zylinder mit 300 PS auch doppelt so viel produzieren wie ein 4 Zylinder mit 150 PS. Zu 4: Wenn nur Diesel PKW unterwegs sind, dann sind die zu 100% Schuld am NO2.
Mit Ihrer Argumentation hätten die Gemeinden vor den Verwaltungsgerichten und dem Bundesverwaltungsgericht gewonnen. Ganz sicher ;-)))

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karljosef 26.04.2018, 06:07
22. Wie gut ist es doch,

dass VW im letzten Jahr Riesengewinne kassieren konnte,

bisher konnten sich nur die Aktionäre und die Manager freuen...

Aber das kann sich ändern, unwahrscheinlich, wie es unter der aktuellen Regierung auch immer ist!

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