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VW-Studie Budd-E : Die Lichtgestalt
Ingo Barenschee

Mit dem Bulli-Verschnitt Budd-E ging VW auf der Elektronikmesse CES in Las Vegas auf Sympathienfang. Obwohl der Wagen vermutlich nie in Serie gehen wird, ist er für den Konzern überlebenswichtig.

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Bueckstueck 24.01.2016, 12:30
1. Ikonen der Feigheit

Solche Grosskonzern-Design-Studien sind seit je her Ikonen der Feigheit: Es fehlt der Mut, sowas in Serie zu bringen. Es geht immer nur um white- oder greenwashing des Konzern Image. Mehr nicht. Feige eben.

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rexsayer 24.01.2016, 12:43
2. Die letzten fünf Zeilen waren einfach unnötig.

SPON kann es einfach nicht lassen.
Das VW Bashing.
Wie kann man nur mit Deutschlands größtem Industriekonzern so umgehen.
Dabei begann der Artikel so gut: "Die Lichtgestalt"

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charly schorr 24.01.2016, 12:43
3. Der Neue Elektro Volkwagen ohne Akku!

Für das Geld welches Volkswagen wegen seiner Diesel-Software aufwenden wird, könnte man alle Autobahnen in Deutschland mit einem induktiven Straßenstromnetz versehen.
Damit könnte man das superflache Cabrio und den hohen 38 t Truck während der Fahrt aus dem Netz versorgen.
Grid-Hybrid nennt man das Fahrzeug, welches bei Fahrt über das "Power Net" über Induktionsschleifen vesorgt wird. Nur die Schleife über der sich ein E-Fahrzeug befindet ist "Ein", die Schleifen davor und dahinter sind "Aus".
Für autarke Reichweite abseits des "Power Net" gibt es 2 Möglichkeiten:
1. 35 Liter Sprit, Motor und Generator wiegen 250 kg und können 200 kWh Strom erzeugen. Das reicht für 400 km auch bei klirrender Kälte mit intensiver Heizung. oder
2. 250 kg Akku geben statt dessen 20 kWh her, was für 40-50 km gut ist.
Kehren diese Fahrzeuge aufs Power Net zurück, haben sie dort unbegrenzte Reichweite, wie der ICE der zwischen Hamburg und München pendelt, ohne je getankt oder geladen werden zu müsssen.
Wie beim Handy wird erfasst, wo und wann wieviel Strom aus dem Netz bezogen wurde.
Der Grid-Hybrid verbraucht auf dem "Power Net" Strom der in der gleichen Sekunde des Verbrauchs erzeugt ist. Eine Wandlung in chemisches Energiepotential wie es innerhalb eines Akkus passiert entfällt.
Vorteil: 99 % allen Stroms den wir verbrauchen, wird in der gleichen Sekunde des Verbrauchs erzeugt. Das ist physikalisch der einzig sinnvolle Weg, den Strom läßt sich als Strom nicht speichern. Strom erzeugen und diesen dann in chemisches Energiepotential zu wandeln, was innerhalb eines Akkus passiert, ist pure Verschwendung.

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martinm70 24.01.2016, 12:49
5. Soll angeblich 500-600 km Reichweite haben

steht zumindest auf anderen Seiten.

Das klingt schonmal alltagstauglich. Vermutlich hatte dieser Prototyp noch nicht diese Kapazität.

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zick-zack 24.01.2016, 12:57
6. Richtig

"Damit fährt VW der Konkurrenz hinterher." Das macht VW doch gerne. Die kümmern sich lieber um zackiges Rücklichter-Design als um echten Fortschritt. Was GM da macht halte ich für deutlich sinnvoller. Leider hat Opel aus dem richtig coolen Volt eine prollige Möhre gemacht und beim Bolt wird es sicher nicht besser. Bestimmt bekommt der auch die Tränensäcke von Ampera und Zafira. Das Opel-"Design" macht jedes (sogar gute) Auto unkaufbar!

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DerV 24.01.2016, 12:59
7. Überleben..

ich weiß nicht, ob dieses Auto in irgendeiner Weise für das Überleben von VW verantwortlich gemacht werden kann - eher nicht. Außerdem verstehe ich den Hype um E-Fahrzeuge nicht. Ich halte die Verbrennertechnik für weitaus effizienter und besser. Wenn die CO2-Bilanz den gesamten Lebenszyklus eines Fahrzeugs von der Produktion an bewerten würde, dann kommt man ganz schnell zu der Auffassung, dass man doch besser mit einem Diesel fährt. Bei den derzeitigen Spritpreisen werden sich sowieso nur wenige Leute ein teureres, weniger komfortables und weniger praktisches E-Fahrzeug gönnen.

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busytraveller 24.01.2016, 13:02
8. Und noch 'ne Studie. Und elektrisch geht's nicht voran.

Zum Thema trendige VW - Bus Derivate für Amerika: Es gab den vor ca. 15 Jahren vorgestellten Microbus, der immer mal wieder in Varianten auftauchte, aber nie in Serie ging. Jetzt noch 'ne VW Bus - Studie, die vor allem für den US - Markt interessant wäre, aber nicht in Serie geht. Mit theoretisch für Amerika interessanten Autos, die man praktisch aber nicht anbietet, und auf der anderen Seite praktisch angebotenen Autos, die man aber ganz praktisch schlecht verkauft, kennt man sich bei VW also aus. Nur - warum das Ganze? Diese Studien - Verliebtheit habe ich nie verstanden. Gerade die Amis sind garantiert nicht so gestrickt, dass sie sagen: Toll, was man bei VW alles nicht kaufen kann. Mein nächsten Auto hole ich mir dort!

Zum Thema E - Auto: Ein Tesla S zeigt, wo es in der Oberkasse lang geht (konventionelle Limousinen - Form, jedoch sehr viel Platz, viel Reichweite - 90 kWh). BYD oder GM (mit dem neuen Bolt) zeigen, wo es in der Mittelklasse langgeht (Minivan - Form, viel Reichweite - 60 kWh). Demnächst auch wieder Tesla mit dem Model 3 (Limousinen - Form, viel Reichweite, wahrscheinlich auch rund 60 kWh). Die deutschen Hersteller bauen herkömmliche Autos um (wie im Artikel am Beispiel des E-Golf erwähnt), oder sie machen krampfhalt anders aussehende Autos (BMW i3) Alles ohne Reichweite (BMW i3 z.B. 18,8 kWh, die anderen liegen ähnlich). Auch der Drang zu Elektro - Supersportwagen (BMW i8, Porsche) ist nicht hilfreich. Die Sportwagen - Fraktion dürfe am längsten am Verbrenner festhalten, weil man dort gar nicht vernünftig sein will.

Man sollte sich bei uns sehr, sehr ernsthaft überlegen, ob man in Zukunft noch im Markt dabei sein will, und zwar mit Produkten, die der Kunde auch nachfragt. Im wichtigsten Automarkt der Welt, China, entscheidet der Staat, wer in den Städten fahren darf Und das werden immer mehr reine Elektroautos sein. Denn da ist China jetzt schon ganz vorn dabei, siehe BYD. Die fragen dort nicht, ob sie den deutschen Herstellern ganz gern noch ein bisschen länger den Absatzmarkt offen halten sollen. Die sehen jetzt ganz klar die Chance, dass sie selbst den Automarkt der Zukunft mit ihren Produkten führend mitgestalten können. Diese Chance lässt sich China nicht entgehen.

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der_neue_Student 24.01.2016, 13:02
9. mein Senf

1.) Das Design hat den Charme eines Kühlschranks!
2.) Wer kann sich so etwas leisten?
3.) Bis sich die Fahrzeughersteller(national und international) auf einheitliche Standards geeinigt haben werden noch Jahre vergehen.
4.) Lebensdauer der Batterien?
5.) Reichweite (Urlaub)? Fliegen wir dann lieber?
6.) Abgesehen von einigen Angsthasen (Wir müssen die Welt retten) will Elektroautos keiner.

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