Forum: Auto
Wachsende Infrastruktur für E-Autos : Lädt doch!
Sortima

Das Aufladen von E-Autos galt bisher oft als K.O.-Kriterium für die Technik. Doch neue Initiativen und Innovationen zeigen - bald gibt es kaum noch Ausreden, kein Elektrofahrzeug zu kaufen.

Seite 2 von 12
klabo 30.05.2018, 08:02
10. Sind Elektroautos überhaupt sinnvoll?

Die Umweltunverträglichen, kurzlebigen und teueren Akkus sind nicht tauglich. Bessere Akkus sind nicht in Sicht. Die gesamte Ökobilanz der Elektroautos ist erschreckend. Gute Alternativen wären leichte, energiesparende, langlebige Fahrzeuge mit Gasantrieb oder Wasserstoff-Brennzellen sowie ein Konzept zur Reduzierung des Individualverkehrs.
Unsinnige Grenzwerte von Schadstoffen führen zur Verschrottung von sparsamen, relativ Umweltverträglichen Fahrzeugen welche mit viel Energie hergestellt wurden.
Unser Problem ist auch die Regulierungswut!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
h.engelhardt 30.05.2018, 08:18
11. Lesermythen

1. Das mit der angeblich schlechteren Ökobilanz von Elektroautos ist längst widerlegt; Elektroautos schneiden in allen Belangen besser ab als fossile Berbrenner (inklusive Produktion). S. z. B. Hier http://www.umweltbundesamt.at/aktuell/presse/lastnews/news2016/news_160623/
2. Volltanken mit Benzin oder Diesel dauert mit bezahlen zwischen 13und 15min (habe ich gestoppt). Das ist absolut vergleichbar.
3. Wer fährt das Automweg von der Ladesäule? Lässt sich einfach lösen, indem nach Minuten abgerechnet wird.
Also, nicht wiede so viel rumjammern und Angst haben, das wird schon. Und E-Motoren machen einfach richtig Spaß (mMn).

Beitrag melden Antworten / Zitieren
funny-smartie 30.05.2018, 08:40
12. Die Zukunft wird es zeigen ...

... ob sich die Elektromobilität in die breite Masse umsetzen lässt.

Insbesondere müssen die lokalen Energieversorger zukünftig "genauer" hinschauen was teilweise in den Privathaushalten getrieben wird. Bis 4,6kW Ladeleistung kein Problem, bei 11 kW Ladeleistung ist es anmeldepflichtig und bei 22 kW Ladeleistung sogar genehmigungspflichtig. Als Elektrotechniker habe ich hier so meine Bedenken was mancher für sich einfach mal so daheim anschließt bzw. Bekannte/Freunde beauftragt frei nach dem Motto "kennst Dich ja mit Elektro aus".

Beitrag melden Antworten / Zitieren
semafi 30.05.2018, 08:55
13. Ist nicht wirklich richtig

#2@cyberpommez
1. Die Akkus haben mittlerweile ein "second life" und werden zunehmend als Energiespeicher verwendet.
2. Die immer gleiche Leier, dass EV's ein Umweltproblem darstellen ist langsam langweilig.
Haben Sie sich mal ernsthafte Gedanken gemacht wieviel Umweltgift ensteht von der Förderung des Verbrenner Kraftstoffes bis zur Zapfsäule ?
Ist Ihnen wirklich klar was die unzähligen Tanker die den Rohstoff oder auch die Fertigprodukte transportieren aus den Abgasröhren/Schornsteinen pusten ?
Ich glaube eger nicht

Beitrag melden Antworten / Zitieren
dr.eldontyrell 30.05.2018, 08:58
14. Das wird gerne "vergessen",

Zitat von h.engelhardt
1. Das mit der angeblich schlechteren Ökobilanz von Elektroautos ist längst widerlegt; Elektroautos schneiden in allen Belangen besser ab als fossile Berbrenner (inklusive Produktion). S. z. B. Hier http://www.umweltbundesamt.at/aktuell/presse/lastnews/news2016/news_160623/ 2. Volltanken mit Benzin oder Diesel dauert mit bezahlen zwischen 13und 15min (habe ich gestoppt). Das ist absolut vergleichbar. 3. Wer fährt das Automweg von der Ladesäule? Lässt sich einfach lösen, indem nach Minuten abgerechnet wird. Also, nicht wiede so viel rumjammern und Angst haben, das wird schon. Und E-Motoren machen einfach richtig Spaß (mMn).
dass bei der Produktion von Kraftstoffen aus Rohöl eine nicht unerhebliche Menge Energie benötigt wird, von der Sauberkeit der Förderung und des Transports mal ganz zu schweigen, Stichwort "Well-to-Wheel".
Wer zudem denkt, dass niemand Interesse an einem Markt hat, der in Zukunft Milliarden ausspucken wird, und dass z.Zt. nicht mit Hochdruck an Akku- Speicher- und Ladetechnik geforscht und gearbeitet wird, der hat in Geschichte nicht aufgepasst. Flusszellen, Silizium-Zellen, Natrium-Ionen-Akkus, ..da geht was in den nächsten 10 Jahren. Mal sehen, was sich durchsetzen wird...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Hamberliner 30.05.2018, 09:06
15. Re: Lesermythen

Zitat von h.engelhardt
Elektroautos schneiden in allen Belangen besser ab als fossile Berbrenner
Das bestreitet doch niemand, Du argumentierst indem Du anderen das Wort im Mund herumdrehst. Die Alternative zu batteriebasierter E-Mobilität sind CO2-neutrale Kraftstoffe aus Windenergie u.a. erneuerbaren Eneregien, power-to-x, etwa Methan, und Verbrenner oder Brennstoffzellen die damit betrieben werden.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
jasper366 30.05.2018, 09:46
16.

Zitat von h.engelhardt
2. Volltanken mit Benzin oder Diesel dauert mit bezahlen zwischen 13und 15min (habe ich gestoppt). Das ist absolut vergleichbar.
Was war das den für eine Tankstelle?
Tröpfelt der Sprit da nur in den Tank?
Oder haben Sie Toilettengang und die Tasse Kaffee mit eingerechnet?

Wenn ich nicht warten muß das jemand die Säule frei macht, dauert das Tanken bei mir inkl. bezahlen meist keine 5 Minuten.
Die durchschnittliche Fördermenge einer PKW Tanksäule liegt bei 35 ltr / Minute. Somit dauert der reine Tankvorgang bei meinem Fahrzeug selbst bei einem komplett leeren Tank (lt. Nissan 60 ltr) maximal 2 Minuten.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
knuty 30.05.2018, 10:09
17.

Zitat von cyberpommez
Die Tatsache , das E Autos derzeit noch extrem Umweltschädlich sind, Akkus nicht recyclebar sind und jedes neu produzierte Auto ein Umweltproblem ist, sollten Ausrede genug sein. Dazu kommen Kosten für den Umbau des Stromnetz, die vom Stromkunden getragen werden müssen, statt von den Verursachern, den Autofahrern. Nach der EEG Umlage, die nächste Stufe der Umverteilung, von unten nach oben. Die umweltfreundlichen Nichtautofahrer sollen zahlen, damit andere weiter Raubbau und Umweltzertörung betreiben können. Also mir gehen die Ausreden nicht aus, denn jedes Uraltauto ist umweltfreundlicher als ein E Mobil.
E-Autos sind weniger umweltschädlich als Öl-Autos und die Akkus kannman, wie alle anderen Akkus auch, recyceln.

Das Stromnetz muss dafür kaum umgebaut werden, höchstens müssen vielleicht in einigen Straßen neue Leitungen und Trafos installiert werden, aber das müsste es sowieso, weil manche Versorgungsnetze und Trafos schon 70 Jahre alt sind.
Richtig ist, dass dies die Stromkunden bezahlen müssen, aber diese Stromkunden sind ja die Verursacher, nämlich die E-Autofahrer.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Zuversicht 30.05.2018, 10:30
18. Wenn laut Forenmeinung....

... die E-Mobile schon eine angeblich schlechte Ökobilanz haben, dann müssten Verbrenner sofort verboten werden.

Fangen wir doch mal bei den Katalysatoren der Benziner an.
Rhodium, Palladium und Platin kommen in der Natur sehr selten vor. Von seltenen Erden haben wir rund 200 mal mehr zur Verfügung (weltweit) als von den benötigten Edelmetallen der Benzin-Kats (immerhin benötigt die PKW Industrie rund 60% dieser Metalle). Dumm nur, dass es sich bei diesen Katalysatoren um ein "offenes" System handelt, das im Laufe der Lebensdauer sich von 50% dieser Metalle verabschiede und in Form von feinsten Partikel in die Luft und auf die Straße verabschiedet und einerseits von uns eingeatmet wird (Feinstaub), andererseits sich auf unseren Feldern verbreitet. Nochmal: Recyclingquote max. 50% der eingesetzten Metalle! Warum berichtet keiner über diesen Umweltskandal?

Bleiben wir bei seltenen Erden. Nr. 58 Cer. Noch nie was davon gehört? Schade, denn diese seltene Erde benötigen die Raffinerien in ihren Katalysatoren um Benzin und Diesel herzustellen. Insgesamt verbraucht die Verbrennerindustrie rund 25% der seltenen Erden. Und auch hier handelt es sich um offene Systeme. Sprich der Rohstoff ist verloren. Warum berichtet keiner über diesen Umweltskandal?

Kommen wir zum Schluss zum bösen Permanentmagnet E-Motor mit seltenen Erden (Die meisten E-Fahrzeuge haben diesen gar nicht!!). Neodym und Armarium können nach dem Laufzeitende zu über 99% wiedergewonnen werden. Gleiches gilt für die Windkrafträder, die erneuert werden müssen. Der Grund ist ganz einfach: Es handelt sich um ein geschlossenes System.

Jetzt die Frage: Was ist wohl umweltverträglicher: Ein System bei dem ich am Nutzungsende weit über 90% der eingesetzten Materialien wiederverwerten kann (Akkus & E-Motoren) oder ein System, das mit noch selteneren Materialien arbeitet, diese in die Umwelt abgibt und man gerade mal die Hälfte der Materialien wieder verwerten kann?

Ach ja pro Jahr werden rund 100 Million neuer PKW weltweit produziert. Wie wäre es sich darüber mal aufzuregen? Geht nur nicht, weil dann die Lieblingsindustrie dt. Politiker und der ahnungslose fossile Fahrer arg in Bedrängnis kommen würde.

Ich würde mich ja schon freuen, wen über diese Thematik auch mal die Medien kritisch berichten würden.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Das dazu 30.05.2018, 10:38
19. Bald, das ist der Punkt

Wie es der Autorselbst schreibt, bald.
Bald, das wird schon seit Jahren geschrieben, bald gibt es Ladesäulen, bald den Wunderakku, bald bald bald.
Dieses Bald ist schon lange Gegenwart und passiert ist kaum was.
Also lieber abwarten und wenn es eingetroffen ist, so einen Jubelperser-Artikel veröffentlichen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 2 von 12