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Wahlversprechen: SPD und Grüne fordern Tempo 30 in Städten
DPA

Im Falle eines Wahlsieges wollen SPD und Grüne einen umstrittenen Plan durchboxen: Tempo 30 soll zur Regelgeschwindigkeit in allen Städten werden. Umweltverbände und gestresste Großstädter applaudieren - passionierte Autofahrer hingegen sind entsetzt.

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BeitragszahlerwiderWillen 06.01.2013, 13:57
910.

Zitat von
3. optional observer74 17.06.2012 Noch ein kleiner Nachtrag: Eine echte Alternatie wäre es, wenn man die Innenstädte für den Verkehr sperren würde - DAS wäre sinnvoll (P R - Möglichkeiten vorausgesetzt).
Ein sehr geistreicher Vorschag! Haben Sie schon mal daran gedacht, daß in der Stadt auch Menschen wohnen oder arbeiten oder Einkaufen wollen? All diese Menschen wollen Sie aussperren? Wünschen Sie sich, daß sämtliche Geschäfte im Stadtzentrum pleite gehen mit allen Konsequenzen wie wegfallende Arbeitsplätze und Steuereinnahmen? Vielleicht sollten besser solche "Beiträge" gesperrt werden?

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anon11 06.01.2013, 14:00
911.

Zitat von sysop
Im Falle eines Wahlsieges wollen SPD und Grüne einen umstrittenen Plan durchboxen: Tempo 30 soll zur Regelgeschwindigkeit in allen Städten werden. Umweltverbände und gestresste Großstädter applaudieren - passionierte Autofahrer hingegen sind entsetzt.
Ja ihr Einzelhändler in den Innenstädten, noch ein Grund mehr bei euch nicht mehr einzukaufen und im Internet zu bestellen.
Ja ihr Autohersteller und Verkäufer, noch ein Grund mehr kein Auto mehr zu kaufen. ;)

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BeitragszahlerwiderWillen 06.01.2013, 14:01
912. optional

Zitat von
910. Tempo 30 ist Unsinn ! HaPeGe 27.12.2012 [Zitat von sysopanzeigen...] Mit Tempo 30 würden erst einmal die Abgaswerte in den Innenstädten erheblich ansteigen, da die Motoren der im Verkehr befindlichen Fahrzeuge nicht auf diese Geschwindigkeite ausgelegt sind und erst ab 2800 bis 3100 Umdrehungen es zu einer vollständigen Verbrennung des Kraftstoffs kommt. Aus dieser Sicht ist es empfehlenswert die Beschränkung auf 30 km/h auf das absolut Notwendige zu beschränken. Was den Ablauf des Verkehrs angeht, so ist davon auszugehen, dass es zeitweise aufgrund des Verkehrsaufkommens sowieso auf stark befahrenen Straßen zu keiner höheren Geschwindigkeit kommt. Aber es ist doch Unsinn, diesen Zustand 24 Stunden rund um die Uhr täglich zu provozieren. Damit erreicht man doch keinen besseren Verkehrsfluß. Was die Lärmentwicklung angeht, so kann es sein, dass ein Kfz bei einer Geschwindigkeit von 50 km/h mehr Lärm erzeugt als eines mit 30 km/h, allerdings spielen eine ganze Reihe von Faktoren eine Rolle, wie Fahrbahndecke, Witterung, Reifenart, usw.
Absolut korrekt! Wer wirklich genötigt wird, 30 zu fahren (d.h. keine Überholmöglichkeit oder Geschwindigkeitskontrollen), der fährt halt im ersten Gang! Das erhöht die Schadstoff- und Geräuschbelastung am meisten. 60 hingegen kann man im 5. mit Leerlaufdrehzahl fahren, dazu grüne Welle. Und schon haben wir das bestmögliche für die Umwelt getan!

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dale_gribble 06.01.2013, 14:08
913.

Zitat von bembel71
Und Parkraum für Autos ist nun wirklich das allerletzte, was wir in den Innenstädten haben wollen.
Mehr Parkraum ist das allerwichtigste.

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studsvik 21.01.2013, 14:26
914. Immerhin

Naja, ist zwar ein blöder Vorschlag, aber immernoch besser als wenn sie an unsere schönen Autobahnen ranwollen. Ein bisschen Restfreiheit muss schon noch bleiben!! :D

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lärmgeschädigter 23.01.2013, 18:23
915. Artikel 2 Abs.2 Grundgesetz

Gemäß Artikel 2 Abs.2 unseres Grundgesetzes hat jeder das Recht auf seine körperliche Unversehrtheit. Die Welt-
gesundheitsorganisation (WHO) stellt fest, daß jährlich
europaweit 245000 Menschen verursacht durch Lärm von
Erkrankungen im Bereich Herz und Kreislauf betroffen
sind. Bei 50000 sind diese Erkrankungen ursächlich für
den vorzeitigen Tod. Hauptverursacher für den Lärm in
unseren Wohngebieten ist nun mal der Straßenverkehr.
Mit Tempo 30 läßt sich nachweislich der von Kraftfahr-
zeugen verursachte Lärm halbieren. Zur Gewährleistung
der grundgesetzlichen Garantie der körperlichen Unver-
sehrtheit ist deshalb eine Änderung der Straßenverkehrs-
ordnung (StVO) unumgänglich. Auch bei Anwendung
einer Güterabwägung wird zwingend diese Maßnahme
erforderlich. Hier stehen sich das Bedürfnis nach Ruhe
und mehr Lebensqualität der Stadtbewohner und das
Bedürfnis von Kraftfahrzeugbenutzern, möglichst schnell
von einem Punkt A zu einem Punkt B zu gelangen gegen-
über. Durchaus zumutbar ist es Kraftfahrzeugbenutzern
auch, für die Zurücklegung einer Strecke von 1000 m
einen Zeitmehraufwand von 48 Sekunden aufzuwenden.



organisation (WHO) stellt fest, daß jährlich europaweit 245000

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rudolf84 24.01.2013, 00:20
916. Sowas von egal

Es ist doch sowas von egal was das Volk will .Es wird gemacht was das die EU sagt Ende der sinnlosen Diskussion. Und da wir deutschen bin selber ein Waschechter, das dümmste Arschkriechendste drecksvolk auf diesen Planeten sind werden wir auch diesen Blödsinn mit Freude einführen ... Am Anfang murren wir bisschen Rum , aber ganz schnell werden dann wieder diese positiv denkenden Arschkriecher kommen und Sagen, ach is doch toll wie schön ruhig man jetz auf der Autobahn Rumpennen kann , und in kürzester zeit erinnert sich eh keiner mehr dran wie es früher einmal war ohne gegängel... Selbe mit Einführung des Euros den alle ganz toll finden .

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