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Weltpremiere VW ID3: Strom ist die Hoffnung
VW

IAA-Tradition: Am Vorabend der Messe präsentiert VW Autos für eine glanzvolle, grüne Zukunft. Dann verschwinden die gezeigten Studien in der Versenkung. Nun soll es endlich klappen - mit dem ersten Volks-Stromer, dem ID3.

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ovi100 10.09.2019, 07:17
30. schönes Fahrzeug und

im richtigen Zeitpunkt fertiggestellt fuer den Massenmarkt. Jedoch stoert mich die Gestaltung des Innenraums und Anzeigearmaturen, das "Tablett" in der Mitte ist zu hoch positioniert und wahrscheinlich verdeckt es Teile der Scheibe fuer kleinere Menschen..Zudem sind solche Lichtquellen sehr stoerend Nachts. Ein anderer Nachteil ist eventuell der Hinterradantrieb der konstruktionsbedingt das Auto prinzipiell unsicherer macht bei nassen rutschigen Strassen. Man darf nicht vergessen, das Auto hat richtig Drehmoment. Insgesamt aber eine tolle Neuvorstellung der die Konkurrenz schon bei diesem aufgerufenen Preis unter Druck setzt. Die Zukunft gehoert den alternativen Antrieben, leider verstehe ich nicht warum die Einfuehrung erst Sommer2020 ist und nicht ab November ist wenn das Auto eh schon gebaut wird?

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thenovice 10.09.2019, 07:20
31.

Das Design Geschmackssache ist, ist das Eine... Wenn man den Quellen im Netz glauben schenken darf, dann ist wirklich nur die kleine Batterie für unter 30k zu bekommen... Aber ich wüsste nur zu gerne, wo die ganzen Leute sitzen, die mal eben für 40.000 ? ein Zweitfahrzeug kaufen... weil auch dann ist das Auto für mehr nicht zu gebrauchen...Voll beladen/ unter Last schrumpft auch hier die Reichweite wie Eis in der Sonne... Eine Urlaubsfahrt mit Familie ist damit nicht möglich... und je größer die Reichweite wird, desto teurer... ein Teufelskreis, den auch VW nicht durchbrechen kann..

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Mehrleser 10.09.2019, 07:20
32.

„Denn elektrisch zu fahren, das müsse sich für die Bürger lohnen. Das klingt dann doch wieder nach weiter so.“ - soll VW jetzt die Aufgabe von Politik und Gesellschaft übernehmen und eine neue Art der Mobilität einführen? Das ist eine billige Forderung, da müssen wir uns alle schon selbst in Bewegung setzen.

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thisnotes4u 10.09.2019, 07:21
33. Wozu...

...in aller Welt braucht das Auto 200 PS? Die Hälfte reicht doch locker, um von A nach B zu kommen und würde wahlweise die Reichweite erhöhen oder die Akkus kleiner und günstiger machen.

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Alfa1989 10.09.2019, 07:26
34. Augenwischerei

Wofür muss so ein Auto 204 PS haben? 120-150 PS würden doch vollkommen ausreichen und wären effizienter. Was viele bei den E-Autos einfach vergessen ist, dass auch diese einen Fußabdruck hinterlassen durch einen mitunter unnötig hohen Stromverbrauch. Unabhängig vom in meinen Augen auch zu hohen Preis (ein Golf kostet immer noch min deutlich weniger), welchen man erst einmal wieder einfahren muss bleibt selbst bzw. vor allem in Großstädten das Problem des Aufladens. Die nächste reguläre Lademöglichkeit ist 2km Fußweg von mir entfernt und sobald ich umgezogen bin wird es sogar noch schlimmer und ich müsste 2,5km laufen. Der in 2,5km Entfernung befindliche Schnelllader ist im übrigen seit einem halben Jahr defekt und es ist auch nicht absehbar, dass er mal repariert wird. Das E-Auto ist nach wie vor nur etwas für Eigenheimbesitzer am Stadtrand oder Dorfbewohner die durch Zufall eine öffentlicher Ladesäule im Ort haben. Wie problematisch laden in Großstädten ist sieht man inzwischen in Oslo und das ist an sich nicht einmal eine wirklich große Stadt. Wie soll das erst werden wenn sich E Autos in wirklich großen Ballungszentren "durchsetzen".

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wtilmann 10.09.2019, 07:28
35. Nun ja das Auge..

...Isst ja bekanntlich mit. Warum müssen elektronische Fahrzeuge eigentlich immer so hässlich sein? Und als VW Chef den Kohleausstieg fordern ist schon ein starkes Stück!

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kas075 10.09.2019, 07:34
36. Übermotorisiert!

Auch mit 200PS ist das Auto übermotorisiert! 130-150 PS sind voll aureichend und auch mit weniger käme man zurecht.
Warum bauen alle deutschen Hersteller E-Autos mit so hoher Leistung und somit zu hohem Verbrauch?
Das käme auch der Reichweite zu gute!

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Thomas Schmenger 10.09.2019, 07:41
37. Es kommt doch auf die Größe an!

Gut, das langsam auch große Konzerne umschwenken. Modulare Baukastensysteme und auf elektrischen Antrieb ausgerichtete Basisplattformen weisen den richtigen Weg. Nur fehlen im Gesamtkonzept der Autobauer noch entscheidende Schritte, um eine effektive CO 2 - Reduktion zu erreichen: Autos müssen in der Masse endlich kleiner und leichter werden! Das Sicherheits - und Prestigebedürfnis der Autofahrer hat zu immer größeren Panzerfahrzeugen geführt, die uns als neuzeitliche Riesensaurier auch dann Probleme bereiten werden, wenn sie elektrifiziert werden. Das Id 3 Konzept ist ohne Frage spannend, nur sollte es runterskaliert werden: Wir brauchen für unsere mobile Zukuft kleinere, leichtere Lösungen, die behutsam mit den Materialen umgehen. Wenn es dann unbedingt ein Automobil sein muss, um das bisschen Mensch zu transportieren, sollte das Gefährt für unsere Klima - Zukunft mit weniger Material, weniger Gewicht und vor allem auch geringeren Investitionskosten für den Käufer auskommen. Ein sinnvolles umschwenken in die Elektromobilität braucht einen neuen Wettbewerb, der am Ende tönt: Ätsch - meiner ist kleiner! Es wird eine vorzeigbare soziale Qualität werden, ein kleineres Auto zu fahren. Weg vom Protz!
Intelligente, smarte Lösungen, brauchen weniger Akkus, weniger Rohstoffe, weniger Produktionskosten. Deshalb: Bringt doch endlich wieder viele sparsame kleine und leicht bezahlbare Modelle auf den Markt, liebe Autobauer. Ihr konzipiert immer noch zu viele sperrige Panzer!

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frank.huebner 10.09.2019, 07:41
38. Das große Geschäft?

Klar, die Autoindustrie wittert das große Geschäft, aber nach wie vor sind die Hauptfragen nicht für die Gesellschaft gelöst: Woher kommen die Materialien für die Akkus? Auch die Vorkommen an Lithium etc sind endlich, der Abbau vernichtet Lebensräume etc. Außerdem sind E-Autos nur dann Umweltfreundlich (sie haben trotzdem Reifenabrief, der Feinstaub verursacht, das wird gerne unterschätzt), wenn der Strom aus regeneativen Energien ereugt wird. Im Moment stagniert der Ausbau der regenerativen Energiequellen, was nicht zuletzt am fehenden politischen Willen liegt, sich für Wind-Wasser-Sonnenstrom zu entscheiden (fehlende Subventionsanreize, Klageflut gerade der "Naturschützer", die ja den Ausstieg aus Kern- und Kohlestrom fordern). Was passiert also? Wir werden bei einer steigenden Anzahl von E-Autos drecligen Atomstrom aus den maroden französichen und tschechischen AKWs dazukaufen. Auch das Recycling der Akkus ist bislang alles andere als wirtschaftlich. Die Entsorgung mit den Folgeproblemen für die Natur? Egal. Bevor man E-Mobilität massiv fördert sollte man seine Hausaufgaben machen und erst die Versorgung mit Strom klären. Alles andere ist nur Aktionismus.

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christianu 10.09.2019, 07:47
39. Ein später Schritt zur Rettung der Vergangenheit

Es hat sehr lange gedauert, bis VW mit einem Elektroauto auf den Markt gekommen ist, das wirklich ein Volkswagen ist. Dieses Auto hat eine gewisse Berechtigung, insbesondere in Städten, die im Verkehr und dessen Lärm ersticken. Doch es löst die Herausforderungen der Zukunft nicht, die unbedingt eine deutliche Verringerung des Individualverkehrs erfordern. Das ist für Autohersteller schmerzlich, und sie verstehen es auch heute noch nicht. Wer die IAA besucht, sieht fast überall nur Dinosaurier.

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