Forum: Auto
Weltrekord im Velomobil: Extremsportlerin fährt 1088 Kilometer in 24 Stunden
Opel

Nicola Walde hat als erste Frau der Welt fast 1100 Kilometer per Muskelkraft zurückgelegt - innerhalb eines Tages. Doch perfekt lief es für die Sportlerin trotzdem nicht.

Seite 1 von 3
3daniel 31.07.2018, 11:38
1. Trotz Regenschauer

Weltrekord geknackt. Ich ziehe meinen (virtuellen) Hut. Ist wohl nur eine Frage der Zeit bis sie den WR der Männer einstellt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
baronin 31.07.2018, 11:55
2. Kein Strom!

Ich ziehe vor jeder und jedem den Hut, die oder der auf Muskelkraft setzt und zeigt, was alles damit möglich ist. Daher verneige man sich in Ehrfurcht vor einer Athletin wie Walde. Mit Aerodynamik und einem kleinen bisschen Training ließen sich HPV (Human Powered Vehicles) zu einem brauchbaren Alltagsfahrzeug für jedermann machen, was einer überwiegend bewegungsarmen und ungesunden Industriegesellschaft wie der unseren auch noch zu einer verbesserten Lebenserwartung und -qualität verhelfen könnten. Stattdessen wird jedoch auf Braunkohle- und Atomstrom in Giftmüll-Batterien gesetzt. Alternative Energiequellen? Werden gerade sanft heruntergefahren und sabotiert. Walde wird schnell vergessen sein, mit dem Irrweg E-Mobilität werden wir uns hingegen noch viele Jahrzehnte herumschlagen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
the_mosvik_beast 31.07.2018, 12:39
3. Starke Teamleistung....

...von der Suche nach der geeigneten Rennbahn über Öffentlichkeitsarbeit und schließlich der Performance der Sportlerin, meine Hochachtung!!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Pickle_Rick 31.07.2018, 13:24
4.

Ich habe kurz mal bei Google Maps geguckt. Die Frau ist mit Muskelkraft quasi in 24 Stunden von Flensburg nach Zürich (1.027,0 km) gefahren und sogar noch ein Stückchen weiter. Respekt dafür!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
chrismuc2011 31.07.2018, 13:42
5.

Herzliche Gratulation!
Und das bei 30°C. Im letzten Bericht vor dem Versuch berichtete die Dame davon, dass es in dem Velomobil deutlich heisser ist als die Außentemperatur. Zudem war ja sicher der Asphalt der Opel-Versuchsstrecke sehr, sehr heiß. Respekt!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Romiman 31.07.2018, 14:53
6. Mehr technische Details...

...wären interessant gewesen. Bilder vom Liegerad, Sitz, Lenker, Innenansicht der Kabine, Belüftung...
Dass Velomobile im Verkehr mehr Respekt genießen als normale Fahrräder liegt wohl an ihrem autoähnlichem Aussehen.
In Kombination mit e-bike-Antrieb anscheinend wirklich eine sinnvolle Alternative für kürzere Strecken, aufgrund der Vorteile bei Gepäckraum und Wetterschutz.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
gumbofroehn 31.07.2018, 15:33
7.

Bezüglich der Gratulation schließe ich mich gerne den Vorrednern an: Tolle Leistung bei schwierigen Bedingungen!

Velomobile sind wirklich ein faszinierendes technisches Konzept. Was mit aerodynamisch ausgefeilten Velomobilen bei vergleichsweise wenig Leistung an der Kurbel möglich ist, verdeutlicht das folgende Video:

https://www.youtube.com/watch?v=wZPgXm42Ado

Da wird in der Ebene mit über 50 km/h dahin gerollt und das Tempo mit knapp über 200 W Tretleistung gehalten (das können nicht wenige mittelalte Freizeitsportler im aeroben Bereich treten). Leider werden die im Markt befindlichen Modelle noch manufakturiell in Auftragsfertigung gebaut und sind entsprechend teuer. Dazu kommt, dass bei diesen Geschwindigkeiten die Frage nach der passiven Sicherheit in jedem Fall schon eine Rolle spielen sollte, da gibt es leider noch keine überzeugenden Lösungen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
rennflosse 31.07.2018, 15:41
8. Vom Wetter unabhängig

Glückwunsch zum Rekord und Respekt vor der Leistung. Kann man sich vom Wetter unabhängig machen indem man für einen evtl. neuen Versuch ein Velodrom auswählt? Eine Radrennbahn in einer Halle also?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
hotel_papa 31.07.2018, 16:06
9.

Zitat von baronin
Mit Aerodynamik und einem kleinen bisschen Training ließen sich HPV (Human Powered Vehicles) zu einem brauchbaren Alltagsfahrzeug für jedermann machen, was einer überwiegend bewegungsarmen und ungesunden Industriegesellschaft wie der unseren auch noch zu einer verbesserten Lebenserwartung und -qualität verhelfen könnten.
Bis wir das haben, gibt es das ein bisschen weniger ideale, dafür viel praktikablere Fahrzeug namens Fahrrad.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 3