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Wutrede: VW-Chef Diess beklagt "Feldzug" gegen das Auto
DPA

Volkswagen-Chef Herbert Diess sieht die deutsche Autoindustrie auf eine schwere Krise zusteuern. Schuld daran sei der Trend zu sauberen Fahrzeugen.

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Trollfrühstücker 16.10.2018, 13:30
1. Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben

Die deutsche Autoindustrie ist sehr spät dran, endlich die Weichen für die Zukunft zu stellen.

Den Fehler hat mal die US-Autoindustrie gemacht und sich mit Lobbyismus dagegen gewehrt, irgendetwas zu verändern. Was von ihr noch übrig ist kann man in Detroit bestaunen.

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Ein_denkender_Querulant 16.10.2018, 13:30
2. Feldzug gegen unsere Gesundheit

Ursache und Wirkung sollte man nicht vertauschen.

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g_w 16.10.2018, 13:31
3. Ich sag nur...

... Brennstoffzelle (Wasserstoff)
... Konsequenter Leichtbau (800kg statt 1.800Kg)
... 80 statt 180 PS (oder nur 65PS, jedenfalls keine 340 PS Hybrid-SystemLeistung mit 2.8t Gewicht)
... dann kommt man auch "alternativ" mit herkömmlichen Verbrennern in deutlich umweltschonendere Verbräuche und Emissionen

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sailor60 16.10.2018, 13:32
4. der Trend zu sauberen Fahrzeugen ist Schuld

an der kommenden Krise der Autoindustrie. So so, ich glaube Herr Diess, Sie haben den falschen Job angenommen. Auf die Art und Weise die Politik zu beeinflussen hat zwar Jahrzehntelang geklappts, Sie allerdings, scheinen den Umsteigebahnhof verpasst zu haben.

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latimer 16.10.2018, 13:33
5. Peinlich!

Statt rumzujammern, sollte er lieber endlich den Umbau der Autowirtschaft mit deutscher Präzision und Zuverlässigkeit vorantreiben, damit Deutschlands Vorzeigeindustrie nicht in Kürze nur noch als Technologiemuseum des 20. Jahrhunderts taugt!

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Moone 16.10.2018, 13:33
6. Nein

Investitionen in SUV und spritfressende Autos seit Jahren. Betrug bei Abgas, Betrug bei Spritverbrauch. Wie kann es sein Das die Autos kaum Sparsamer geworden sind? Vieleicht wei ein kleinwagen anno 200 vieleicht 60 PS hatte heute mind 140?!!?! Eine Autoindustrie die seit Jahren die E-Mobilität verschläft. Natürlich ist die Bilanz der E- Autos schlecht wenn man als Hersteller nicht Forscht. Bei Fotovoltaik war es auch erstmal umrentabel mitlerweile kriegt man die über nachgeworfen....
Die einzige Schuld haben die Autohersteller , vielleicht noch die Regierung weil sie viel zu lax mit der Autoindustrie umging.

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holzheizer 16.10.2018, 13:36
7. Kann dem VW-Chef mal jemand erklären

dass 1.) WLTP für alle Autohersteller gleichermaßen gilt (also was soll sein Gejammer). Und 2.) dass in Deutschland über 40 % des Stroms regenerativ erzeugt werden (Tendenz steigend). Quelle: https://www.energy-charts.de/power_de.htm?source=all-sources&year=2018&month=10

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achim21129 16.10.2018, 13:40
8. Kein Mitleid ...

... die Diskussion um Diesel und Benziner haben wir schon in den 80er und 90er Jahren gerührt, die Autoindustrie kannte aber nur eine Richtung, noch schneller, noch größer, und noch komfortabler. Nu' kippt das eben bedingt durch staatliche Vorgaben, die dringend notwendig sind. Traurig ist nur, dass der Verbraucher schneller, größer, komfortabler auch noch nachfragt und ein Umdenken da gar nicht stattfindet.

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Tevje 16.10.2018, 13:41
9. Unabhängig

von Feinstaub -die nächste Abmahnrunde der DUH- und CO2 liegt die Zukunft des Individualverkehrs im Wasserstoff. Nur dieser, aus erneuerbaren Energie erzeugt, kann die vorgenannten Probleme großenteils lösen. Das verpennt zu haben, teils vorsätzlich, teils aus Desinteresse, ist das größere Verschulden der Automobilindustrie. In dem Bereich kann sie immer noch ihre Position auf den Weltmärkten sowie die Arbeitsplätze in Deutschland behalten, allerdings nicht mit Kleinstwagen und Billigkarren. Wer Milliardenstrafen in den USA zahlen kann, der hat auch genügend Geld, um in Europa ein Wasserstoff-Tankstellennetz aufzubauen. DAMIT könnte man den Trumpianern zeigen, wie Industrie & Umweltschutz gehen.

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