Forum: Auto
Zehn Techniktricks gegen Spritverbrauch: Schluss mit durstig
Daimler

Benzin- und Dieselpreise steigen rasant, E-Mobile schaffen den Durchbruch bislang nicht. Deswegen fahnden Hersteller nach Wegen, um den Verbrauch beim Verbrennungsmotor zu stoppen - zehn schlaue Techniken, die Sprit und Geld sparen.

Seite 3 von 19
Umbriel 21.03.2012, 11:22
20. Kühlung und Heizung

Es wird viel über verschiedene Spartechniken im Autobau berichtet, als Maßstab dienen dann bestimmte Vergleichstests, auf deren Kriterien hin dann optimiert wird, um sich entsprechend zu positionieren.
Diese standardisierten Tests bilden aber nur einen Teil der Energieaufwände ab.
Was völlig fehlt:
- Energieaufwände zum Heizen

Ein erheblicher Teil der Fahrten insgesamt findet bei Temperaturen statt, die eine schnelle aktive Heizung erfordern. Bisher stand die Abwärme meist ausreichend zur Verfügung und konnte "kostenlos" mitbenutzt werden.

Bei Hybridfahrzeugen oder anderen E-Fahrzeugen steht wegen des hohen Wirkungsgrades des Systems Akku-E Motor kaum Abwärme zur Verfügung.
Ein erheblicher Teil der Fahrten findet dennoch in der Kälte auf Kurzstrecke statt.
Das ist kein "Randaspekt", sondern ein wesentlicher Aspekt bei einem objektiven Vergleich der Systeme, denn niemand wird sich mit einem schlecht oder garnicht geheizten Auto zufriedengeben.
- Kühlung

In den USA verbrauchen allein die Klimaanlangen der Autos mehr Sprit als die deutschen Autos insgesamt.

Klimaanlagen sind eindeutig wichtig. Der Zusatzverbrauch schwankt je anch Design sehr stark.

Diese Daten werden bisher bei Vergleichen völlig weggelassen!

Herstellungsprozess:

- hier gibt es bisher kaum valide vergleichbare Daten. Man weiß nur, daß Akkus in der Herstellung sehr aufwendig sind.

Allerdings weiß man auch, daß bei den Kosten des Erdöls viele Zusatzkosten vergessen werden, zum Beispiel die Kosten der Öl-Kriege.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Crom 21.03.2012, 11:24
21.

Zitat von bunterepublik
Daher Auf Autobahnen 110 km/h, auf Landstraßen 80, innerorts 30.
Innerorts 30 bedeutet sogar höheren Verbrauch, da ein ungünstigerer Gang zu wählen ist. Die Autobahnen und Landstraßen sind mit Tempolimits bereits zugekleistert. Das bringt also auch nix.

Fazit: Ihr Vorschlag würde sogar zu höheren Verbräuchen führen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
paul2032 21.03.2012, 11:25
22. Alles (k)alter Kaffee

und wahrscheinlich schon vor der letzten Finanzkrise geschrieben.
Wer sich noch erinnert: Auch im Sommer 2008 hatten wir hier zunächst sehr hohe Spritpreise (Diesel 1,50 und mehr) - anschließend stürzte Lehman ab.

Im übrigen sind die angegebenen Spritpreise längst von der Realität überholt.

Mit dem billigen Geld der EZB lässt es sich eben trefflich spekulieren. In Rohstoffen, in Aktien, in Immobilien.

Kurzfristige Abhilfe kann da nur ein Platzen der nächsten Finanzblase schaffen.
Langfristig hilft der Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
zaphod_beeblebroxiii 21.03.2012, 11:27
23. Das ist

Zitat von mtgl
Innerorts 30? Wissen Sie im Ansatz über den Zugkraftbedarf eines PKW bescheid? Bei Tempo 30 befeuert man einzig und allein die Schleppverluste des Antriebsstranges. Dabei gehen dann grob geschätzt 70% der Energie für eben diese Verluste drauf und 30% für den Votrieb. Wenn Sie sich die Anleitung ihres Autos besehen, werden Sie feststellen, dass dort geschrieben steht, dass der optimale Verbrauch bei einer Geschwindigkeit zwischen 60 und 80 km/h erreicht wird. Demzufolge sind 50 innerorts sehr sinnvoll. Bitte beim nächsten mal vorher nachdenken, ehe man etwas proklamiert.
Doch wohl sehr von der Wahl des Ganges abhängig. Es ist durchaus möglich, auch bei dieser Geschwindigkeit den Motor in einem halbwegs günstigen Bereich (Drehzahl-Drehmoment) zu betreiben. Getriebe ist das Zaiberwort.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
BabelHuber 21.03.2012, 11:27
24. Nein.

Zitat von jules16v
Sie verwechseln (willkürlich definierte) Gesetze mit technischen Spezifikationen. Spezifikationen haben einen durch Rahmenbedingungen vorgegebenen Geltungsbereich. Ich moniere, dass nur ein Extrem dabei bedient wird, nämlich das, welches am verkaufsfördernsten ist. Teilweise ergeben die Normzyklen Werte, die physikalisch unmöglich sind, z.B. bei Plug-In Hybriden. Ich denke nicht, dass das eine legitime Praxis ist. Wir leben nunmal nicht im Labor.
Ich verwechsle das nicht, weil ein Reglement sowohl aus willkürlich definierten Regeln als auch technische Spezifikation sein kann.

Beispiel:
2009 wurde in der Formel1 festgelegt, dass ein Diffusor nur mehr eine bestimmte Größe haben darf. Was machte Brawn GP? Sie bauten zwei kleine Diffusoren übereinander.

Die technische Spezifikation der FIA konnte also umgangen werden. Man musste nur spitzfindig genug sein.

Ohne Ihnen zu nahe treten zu wollen ist es komplett unerheblich, ob Sie das für eine legitime Praxis halten oder nicht. Genauso irrelevant ist es übrigens, was ich persönlich davon halte.

Fakt ist aber, dass Regeln meistens von einigen wenigen für viele gemacht werden.

Diese vielen, die die Regel betrifft, versuchen sie dann zu umgehen, um Vorteile daraus zu ziehen.

Ob das juristische oder technische Spitzfindigkeiten sind, spielt keine Rolle. Das Prinzip ist dasselbe.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
_unwissender 21.03.2012, 11:35
25. dann könnte man das noch:

Zitat von bunterepublik
Leichter bauen, weniger PS, Daher Auf Autobahnen 110 km/h, auf Landstraßen 80, innerorts 30. Unsere Probleme wären gelöst.
z.B. kleinere und schmalere Räder. Statt dieser 18-Zoll Brocken, die gefühlt 1 Zentner (das Stück!) wiegen, könnte ein 10-Zoll Rad mit Reifen wahrscheinlich den ganzen Satz mit Reserverad aufwiegen.
Dachrelings, Riesenrückspiegel (wann wird der in qm berechnet?), da ist so viel Ballast. Mit einem 50-kW Modell, einem Gewicht von 700 kg ala Renault R4, Tempolimit und Tempokonstantern ließe sich wahrscheinlich der Verbrauch mindestens halbieren.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Siggi_K 21.03.2012, 11:36
26.

Zitat von Umbriel
Was völlig fehlt: - Energieaufwände zum Heizen Ein erheblicher Teil der Fahrten insgesamt findet bei......
Das ist so nicht richtig. Beim E-Fahrzeug werden in kurzer Zeit wirklich hohe Energien aus der Batterie gezogen/hineingegeben. Dabei entsteht einiges an Wärme, sodass die Batterie eigentlich immer gekühlt werden muss. Zum Heizen fällt da genug ab. Ein ernsthafteres Problem ist wirklich die Klimaanlage.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
olli08 21.03.2012, 11:43
27. Auto intelligenter als Fahrer!?!

Zitat von gsm1800
mache ich jetzt schon: max 130 Autobahn, vor dem Ortseingang Fuss vom Gas langsam an die rote MApel (fleidenger Start) und die Fahrer süddeutscher Drängelkutschen beissen vor Wut ins Lenkrad (weil den Sprit wohl die Firma zahlt).
... oder, wenn möglich, überholen sie hektisch um dann ein paar Meter weiter zu zeigen, was für hübsche Bremslichter sie haben ...

Leider gibt es immer noch reichlich Zeitgenossen, die sich konsequent der vorausschauender Fahrweise verweigern. Ob das nun an zuviel Geld oder zuwenig Hirn liegt, mag ich nicht beurteilen.

Speziell bei solchen Menschen könnte der Verzicht auf sämtliche elektronische Assistenzsysteme das Fahrzeuggewicht deutlich reduzieren (und damit Sprit sparen), denn benutzt werden sie ja sowieso nicht ;-)

Beitrag melden Antworten / Zitieren
karmamarga 21.03.2012, 11:46
28. Ich will keine Klimaanlage

Zitat von sysop
Benzin- und Dieselpreise steigen rasant, E-Mobile schaffen den Durchbruch bislang nicht. Deswegen fahnden Hersteller nach Wegen, um den Verbrauch beim Verbrennungsmotor zu stoppen - zehn schlaue Techniken, die Sprit und Geld sparen.
Und ich brauche auch den ganze Schnickschnack, zu dem man die Stellmotoren braucht ebenso nicht. 16 Stellmotoren programmierbar für den A..... von Frau Generaldirektorin im Sitz. Für jede Lampe ein Steuergerät und für das Wechseln dann fast 1000 Euro. Die Aufrüstung geht immer weiter. Was durch Motorenmanagement am Bezinverbrauch runtergeregelt wird kommt durch das Gewicht wieder drauf. Und natürlich beim Preis. Der Loremo als Spritsparer scheint gestorben. Da sind wohl die Zulieferer mal wieder von den Grossen unter Druck gesetzt worden wie beim Hotzenblitz. Mir fällt aber auf, dass immer mehr der kleine Fiat gefahren wird. Die Leute fangen offenbar an zu rechnen. Zu recht. schauen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
CMH 21.03.2012, 11:49
29. Uninteressant

Zitat von olli08
Leider gibt es immer noch reichlich Zeitgenossen, die sich konsequent der vorausschauender Fahrweise verweigern.
Wenn Sie mit "vorausschauender Fahrweise" diese Spezialisten meinen, die mit konstant 80 km/h über die Landstrasse zuckeln: Nein, das möchte ich in der Tat nicht. Da kippe ich lieber 9 Liter nach auf 100km statt 7.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 3 von 19