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Zehn Tipps für Radfahrer: So kommen Sie sicher durch Herbst und Winter
Oliver Tjaden / ADFC

Die kalte Jahreszeit hat begonnen, jetzt wird es für Radfahrer gefährlicher auf der Straße. Doch das Unfallrisiko lässt sich leicht verringern.

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Hamberliner 28.10.2015, 08:58
10. kleine Rezension

Für Ratschläge zur Verkehrssicherheit brauche ich bestimmt keine
Taliban-Organisationen wie ADFC (und VCD genausowenig), die z.B. dadurch auffallen, dass zum Thema Helm eisern geschwiegen wird. Und damit auch zum Thema Rückspiegel am Helm.

Wozu Licht erst unterwegs einschalten? Meines ist immer an. Dank Nabendynamo sprüre ich keinen Unterschied, und solange das Radfahren auch der Fitness dient, braucht man nun wirklich nicht beim Wirkungsgrad zu geizen.

Die Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen ist eine andere Baustelle. Wenn das mit Verkehrssicherheit zu tun hat, dann nur punktuell und zufällig. Es ist teilweise kontraproduktiv. Eine StVZO-konforme Klingel ist z.B. wenig geeignet, Schlafmützen zu wecken die aus der Tanke fahren ohne zu gucken.

Bei Eis und Schnee WirÄrgernAutofahrer spielen und da, wo 70 km/h üblich sind, auf der Fahrbahn herumeiern, den Gefallen werde ich dem ADFC nicht tun. Man kann auch zu Fuß gehen, wenn man sich gezielt eine Wohnung in Arbeitsplatznähe
gesucht hat. Das schützt auch vor einem Wildschwein-Outfit auf der Arbeit. Oder man kann Spikes aufziehen.

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dat_fretchen 28.10.2015, 09:01
11. Den Kommunen...

...fehlt doch Geld.
Dies könnten sie ganz einfach einnehmen, indem die mal 2-3 Kontrolleure nahe von Fahrradwegen stellt und einfach mal abkassiert.
Ich stehe jeden Morgen gut 5 Minuten an der Haltestelle und sehe mindestens einen Radfahrer ohne Licht, auf der falschen Straßenseite.
Oder auf der Straße bei vorhandenem Fahrradweg...
Gute Einnahmequelle und trägt ja auch zur Sicherheit bei!

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Sibylle1969 28.10.2015, 09:05
12. Spikes

Reifen mit Spikes braucht man nur bei Eis und Schnee, da sind sie sogar hochgradig sinnvoll. Wer bei Eis und Schnee das Rad stehen lässt, kann auf sie verzichten.

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Zeugma 28.10.2015, 09:06
13. @ #3

Sich nicht an die StVO halten, das tun vor allem 99,999% der Autofahrer nicht. Und die StVO ist zu allererst zur Eindämmung der vom Autoverkehr herrührenden gefahren gemacht worden!

Kommen Sie mal morgens mit mir, meine Kinder auf dem Schulweg begleiten und setzen Sie sich dabei selber auf's Rad: Schritttempo im verkehrsberuhigten Bereich? 30 km/h in der 30er-Zone? Überholen mit ausreichend Seitenabstand? Kein Parken auf Gehwegen? Kein Parken innerhalb 5m im Kreuzungsbereich?

All das wird von so gut wie niemandem beachtet! Und die Erklärung zur Gefahr aufgrund der physikalischen Tatsache, dass die kinetische Energie eine Kindes auf dem Rad (50 kg max.) um den Faktor 30 (!) niedriger ist als die eines Autos (1.500 kg; und das ist eher niedrig angesetzt) sollte eigentlich jeder verstehen, der bis drei zählen kann bzw. einen Führerschein hat.

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Zeugma 28.10.2015, 09:13
14. @ #3

Sich nicht an die StVO halten, das tun vor allem 99,999% der Autofahrer nicht. Und die StVO ist zu allererst zur Eindämmung der vom Autoverkehr herrührenden gefahren gemacht worden!

Kommen Sie mal morgens mit mir, meine Kinder auf dem Schulweg begleiten und setzen Sie sich dabei selber auf's Rad: Schritttempo im verkehrsberuhigten Bereich? 30 km/h in der 30er-Zone? Überholen mit ausreichend Seitenabstand? Kein Parken auf Gehwegen? Kein Parken innerhalb 5m im Kreuzungsbereich?

All das wird von so gut wie niemandem beachtet! Und die Erklärung zur Gefahr aufgrund der physikalischen Tatsache, dass die kinetische Energie eine Kindes auf dem Rad (50 kg max.) um den Faktor 30 (!) niedriger ist als die eines Autos (1.500 kg; und das ist eher niedrig angesetzt) sollte eigentlich jeder verstehen, der bis drei zählen kann bzw. einen Führerschein hat.

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hermi16 28.10.2015, 09:13
15. ja

das ist ja toll, was der ADFC empfiehlt, Strasse benützen, das machen die doch heute schon. Wozu Radwege?

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ungebetener_gast 28.10.2015, 09:14
16. Winterreifen für das Fahrrad?!

Klar das die Hersteller sowas verkaufen wollen. Wenn es glatt sein könnte, fahre ich sehr vorsichtig oder gar nicht mehr! Ein Sturz im Straßenverkehr ist immer extrem gefährlich, weil man von Fahrzeugen überrollt werden kann. Der Rest sollte normalintelligenten Menschen ohnehin klar sein.

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misterknowitall 28.10.2015, 09:14
17. War klar........

Zitat von fjr
Der wichtigste Tipp fehlt: Sich an die StVO halten. Das tun 99,999% der Radfahrer leider überhaupt nicht. Fahren im Gegenverkehr, gegen die Fahrtrichtung der Einbahnstraße, auf gesperrten Flächen, auf Gehwegen, zu dritt nebeneinander, ... . Was man da täglich alles sieht, wenn man 20 Minuten zu Fuß durch eine deutsche Stadt geht, da stehen einem die Haare zu Berge. Und der Hammer: Wenn ich schon kein Licht anmache, dann ziehe ich mir auch schwarze Klamotten an.
Wäre ein guter Tipp, wenn sie ihn generell gegeben hätten. Es sollte sich grundsätzlich jeder an die StVO halten. Leider sind weder Fußgänger noch Autofahren diesbezüglich besser als Radfahrer. Und die Sache mit dem Licht wird überschätzt. Man sollte, selbst mit eingeschaltetem Licht, lieber nicht darauf vertrauen, dass man gesehen wird. Was nützt das Licht, wenn der Autofahrer nicht guckt? Das gilt übriges auch dringend bei Fußgängern!

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tastenquälerin 28.10.2015, 09:22
18.

Was soll bei Foto Nr. 4 der Hinweis auf einen fehlenden Helm, um gleich darauf zu schreiben, dass es eh keine Helmpflicht in Deutschland gibt?

Meine Erfahrung ist übrigens, dass ich mit Helm und Warnweste erst recht von den Autofahrern zu knapp überholt wurde - und aus diesem Grund trage ich diese Verkleidung nicht mehr.

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plutinowski 28.10.2015, 09:22
19.

Zitat von abby_thur
Und auch an Autofahrer, Stichworte: Vorfahrt klauen, bei Gelb schnell noch über die Straße heizen, obwohl die Fußgänger schon grün haben, zu schnell fahren, durch Spielstraßen mit 30 sausen...
... auf Geh- und Radwegen parken, auf Geh- und Radwegen rangieren, Geh- und Radwege als 2. Spur benutzen, in Grünanlagen und Rabatten parken, und natürlich hupen hupen hupen... Die Undiszipliniertheit vieler Autofahrer ist zumindest in der Großstadt das Hauptproblem der Sicherheit der vernünftigen Radfahrer und Fußgänger.

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