Forum: Auto
Zehnganggetriebe von VW: Jetzt wird's zweistellig
VW

Seit Jahren überbieten sich die Autohersteller in der Getriebetechnik: Jeder will noch einen Gang zulegen. Die Führung hat jetzt VW übernommen - mit einer Zehngangautomatik, die bald in Serie gehen soll.

Seite 1 von 15
kenterziege 25.11.2014, 19:33
1. Richtig : Eine weite Spreizung der Übersetzung ....

....hat Vorteile. Es geht um die Reduzierung der Drehzahlen bei hohen Geschwindigkeiten und natürlich, wie hier beschrieben um einen ganz kurzen ersten Gang, damit die "Anfahrkupplung" geschont wird. Aber wieso 10 Gänge. Würden es nicht 7 Gänge mit einem hydraulischen Drehmomentwandler auch tun? Könnte man doch im Prinzip auch mit einem Direktschaltgetriebe verbinden. Subaru hat das bei einem CVT-Getriebe realisiert - und zwar besser, als Audi mit der Multitronik. Nichts ist besser für "weiches" Rangieren am Berg oder in einer engen Garage, als ein hydraulischer Wandler. So ein Teil habe ich in meinem 40 Jahre alten Opel: Weicher geht es nicht!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
ironassi 25.11.2014, 19:38
2. Lebenslange Garantie!

Ein DSG Getriebe kommt mir ohne lebenslange Garantie nicht ins Auto. Vielleicht schaut man sich zum Vergleich mal ein Prius Getriebe an, das kommt mit geschätzten 1-2% der Teile aus:
http://www.priuswiki.de/index.php?title=PSD

Beitrag melden Antworten / Zitieren
RSchubi 25.11.2014, 19:47
3. Kalter Kaffee.

Das ist alles kalter Kaffee. Der niederländische Hersteller DAF baute in den 60er Jahren in seine Autos Transmissionsgetriebe ein, die stufenlos arbeiteten. Das führte dazu, daß diese Autos rückwärts genauso schnell fahren konnten wie vorwärts. Es gab auch keine Abstufungen wie bei normalen Getrieben, es ging stufenlos. Gut, es war ein Transmissionsgetriebe und damit kein "echtes" Schaltgetriebe, aber der Gedanke der stufenlosen Übersetzung ist schon gut.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
paula_f 25.11.2014, 19:48
4. besser ein franz. Patent aus 1988

Direktschaltgetriebe sind aufwendig und gehen kaputt wie auch manchmal Wandlergetriebe oder stufenlose Getriebe wie die Schubgliederkettengetriebe.
Einfacher, besser und völlig robust sind Planetengetriebe bei denen zwei Motoren (Verbrenner und Elektromotor) gleichzeitig im Eingriff sind. Und Variation der Drehzahlen der Elektromotors wird eine stufenlose Übersetzung mit weiter Entfaltung erreicht. Der Erfinder geht leer aus, Toyota und Lexus bauen diese Getriebe in ihre Hybridautos ein. Sauerei!

1. Getriebe zur automatischen Variation des Transmissionsverhältnisses, insbesondere für Fahrzeuge, mit einem Zahnradgetriebe (7, 8, 11; 7a, 7b, 8a, 8b, 11a; 7c, 7d; 34, 36) zwischen einer Eingangswelle (1) und einer Abtriebswelle (14), das wenigstens ein Zahnrad (7; 7a, 7b, 7c, 7d), das zur Kraftverteilung zwischen der Abtriebswelle (14) und einem Gleichgewichts-Teilsystem (16), das mit einem im Allgemeinen von der Drehgeschwindigkeit der Abtriebswelle (14) verschiedenen Geschwindigkeit rotiert, angeordnet ist, und außer dem Zahnrad (7; 7a, 7b) eine weitere Einrichtung (18; 27, 28, 29; 44) zur Abnahme von Nutzenergie von dem Gleichgewichts-Teilsystem (16) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die durch das Gleichgewichts-Teilsystem gebildete Belastung in Abhängigkeit von der Geschwindigkeit und der Beschleunigung ständig im Verhältnis zur in Abhängigkeit von Geschwindigkeit und Beschleunigung durch die Abtriebswelle ausgeübten Belastung gehalten wird.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
capitain_future 25.11.2014, 20:11
5. Niemand braucht dass-besser Automatik!

Was soll dass für eine Service Qualität sein noch seine Füße für Gänge schalten zu benutzen im Zeitalter des Computers??

Wird Autofahren zu Sport Programm ala Fahrrad Fahren?

wer braucht ein 7,10,oder 66 Gangschaltungs Getriebe wenn es Automatik gibt!

Ich finde es als Belästigung im Auto noch Gänge einlegen zu müssen,wenn per Automatik einfach GAS gebe und dass wars!!

Beim Fahrrad Fahren verstehe ich es noch,das Gänge eingelegt werden müssen,da kein Platz ist für Keilriehmen ala Motorrad.

Nur bei einen Auto das 10 oder 20.000 Euro kostet habe ich echt keinen Bock,noch über Fussarbeit nachzudenken.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
hzj 25.11.2014, 20:20
6. Einfache Alternative

Wir kämen völlig problemlos mit 5 oder maximal 6 Gängen aus, wenn wir den Geschwindigkeitsbereich reduzieren. Bereits heute kann man ohne extremes Risiko auf den meisten Autobahnen in Deutschland zu den meisten Tageszeiten kaum schneller als 130 bis 150 fahren. Wenn das Limit auf 150 oder von mir aus auch 160 gesetzt wird, kann man sich die Abstufungen oberhalb dieser Marke sparen.
Es ist doch Blödsinn, immer komplexere und fehleranfälligere Technologien zu entwickeln und auf den Massenmarkt loszulassen, die in der Realität vielleicht ein Promille der Nutzer wirklich mal benutzt.

Vielleicht ist das auch alles nur Marketing, weil die echten Fortschritte in der KFZ Technik nicht mehr in Deutschland entwickelt werden.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
isolde.duschen 25.11.2014, 20:25
7.

Zitat von RSchubi
Das ist alles kalter Kaffee. Der niederländische Hersteller DAF baute in den 60er Jahren in seine Autos Transmissionsgetriebe ein, die stufenlos arbeiteten. Das führte dazu, daß diese Autos rückwärts genauso schnell fahren konnten wie vorwärts. ...
Na endlich weiß ich, was mir die letzten 40 Jahre gefehlt hat. Mit 240 rückwärts auf der linken Spur...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
brillenbube 25.11.2014, 20:44
8. vw scheint nichts dszu gelernt zu haben

und die Käufer dieser völlig fehlerhaften und überteuerten Technik noch weniger. Vw sollte es erstmal schaffen die 6 Gänge fehlerfrei schalten zu lassen bevor die sich auf zehn einlassen. zum Glück habe ich vor 6 Jahren mit diesem Verein abgeschlossen und habe seitdem Ruhe. Viel Spass an diejenigen die sich noch auf Vw einlassen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
harald_maier 25.11.2014, 20:45
9.

Leute, macht es doch nicht so kompliziert! Je komplexer, um so defektanfälliger und um so teurer die Reparatur. Wir kennen doch "unsere Pappenheimer" inzwischen! "Doppelkupplungsgetriebe" klingt zwar gut und ist technisch faszinierend, und theoretisch könnte man beide Kupplungen so dimensionieren, wie jetzt eine, womit sich die Laufzeit eines solchen Getriebes verdoppeln würde. Ergebnis: die Kupplung müßte bis zum Ende des Autolenbens nur noch in Ausnahmefällen gewechselt werden.

Allein, ich fürchte, daß die Erbsenzähler in den Konstruktionsabteilungen das Gegenteil gemacht haben - also nur noch halb so dicke Reibbeläge, und damit sind auch Doppelkupplungsgetribe nach spätestens 150.000km fällig - und dann wirds doppelt so teuer.

Wobei der Kupplung als klassischem, teuerstem Verschleißteil (bis 1.000 Euro), bzw. dem Zahnriemen (nicht unter 500) inzwischen der Turbolader (bis 2.500 Euro) locker den Rang abgelaufen hat. Kein Diesel mehr ohne, und auch Benziner gibts bald nur noch mit Turbolader. Ach was sag ich: Biturbomotoren mit ZWEI in den Zylinderkopf integrierten Turboladern...!

Einmal Turbolader und Kupplung wechseln = macht 5.000 Euro bitte! Wer soll das in ein über 10 Jahre altes Auto noch investieren?

Ach, ich vergaß: alles über 9 Jahre gehört in die Schrotttonne! Weshalb ja auch standardmäßig kein Getriebeöl mehr gewechselt wird, obwohl die "Lebenszeitfüllung" intern nur mit 100.000km veranschlagt ist. Statt Abwrackprämie wirtschaftlicher Totalschaden. Umweltschutz? Wassendas?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 15