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Zentrale Cockpits im Auto: Mehr Mitte, bitte
Renault

Eines der ungeschriebenen Gesetze beim Autodesign lautet: Das Cockpit gehört hinter das Lenkrad. Manche Hersteller ignorieren diese Regel. Tatsächlich gibt es gute Gründe für ein Tacho in der Mitte.

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tgu 30.08.2013, 11:23
100. Den Toyota Prius...

finde ich vom Hybrid-Konzept her toll, würde mir aber auf Grund des mittigen Tachos keinen kaufen.
Genauso den Renault Espace, der sieht von Außen toll aus, aber das Cockpit ist unpraktisch.

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loki21 30.08.2013, 11:29
101. Goldene Mitte? Für mich nicht!

Zitat von sysop
Eines der ungeschriebenen Gesetze beim Autodesign lautet: Das Cockpit gehört hinter das Lenkrad. Manche Hersteller ignorieren diese Regel. Tatsächlich gibt es gute Gründe für ein Tacho in der Mitte.
Den hier im Artikel aufgeführten Vorteilen einer mittig angeordneten Instrumentierung für den Fahrer und der Verkehrssicherheit muß ich entschieden widersprechen. Auch bei einer mittigen Anordnung verläßt mein Blick für einen Moment die Straße, um z.B. nach der Geschwindigkeit zu schauen. Der Weg ist sogar noch größer und die Zeit die ich dafür benötige damit größer. Während ich bei einer konventionellen Anordnung den Tacho im Augenwinkel behalten kann, ohne dabei großartig die Augen zu bewegen, ist dies bei der mittigen Anordnung nicht möglich. Die angesprochene Akkomotation der Augen finden im Millisekundenbereich statt und sind wohl eher vernachlässigbar. Zumal der Unterschied in der Entfernung zwischen beiden Anordnungen nicht besonders groß ist.

Kurz gesagt, ich komme mit der konventionellen Anordnung besser klar und würde mir daher nie ein Fahrzeug zulegen, welches eine mittige Anordnung besitzt.

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moistvonlipwik 30.08.2013, 11:29
102.

Zitat von RenegadeOtis
Ihnen sit schon klar, dass ausser dem Cockpit noch so einiges andere bei einem Linksverkehr-Auto anders ist?
Was denn? Und vor allem: soll das so bleiben?

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Randgruppe 30.08.2013, 11:29
103. Ich werde doch alt...

Gleitsichtbrille, feste Angewohnheiten, teils vollautomatische Handlungen... Ich passe nicht in die neue digitale Genderwelt der Frauen und Männinen.
Sehe ich eine Digitaluhr, muss ich Rechnen: 12:33 ist gleich???? ...0,36.
Eine Analoguhr habe ich zufällig im Blickfeld und weiss sofort, es ist grad 3 Minuten nach halb Eins. Mit analogem Tacho plus DZM genau so, die lese ich nicht ab, die nehme ich unbewusst wahr und verarbeite die Informationen ganz nebenbei.
Kein Wunder: ich bin 56 und in der Welt der Zeiger gross geworden.
Mittlerweile greift bei mir die Computertechnik mit ihren bunten und digitalen Anzeigen mehr in die Kaufentscheidung ein als Marke und Preis des Fahrzeuges. Dabei bin ich kein Technikfeind: Abstandstempomat, Klimaautomatik, 8-Gang-Automatik und Memorysitze ( wegen der 20 Zentimeter Grössenunterschied zu meiner Exverlobten ) sind ein Must Have. Genau wie Leder, HIFI und Standheizung. Aber ein Auto mit Mitteltacho? Nie und nimmer... . Wenn dann noch auf der Ablage vor dem Lenkrad ein Gegenstand liegt, der sich in der Frontscheibe spiegelt würde ich wahnsinnig werden und die Karre in die Ecke stellen.
Zum Glück machen ja nicht alle Hersteller jeden Trend mit und mein 2002er Altmetall muss nicht zwangsläufig ersetzt werden.
Aber was soll die Diskussion Pro und Kontra? Soll doch jeder nach seinem Geschmack kaufen, die Auswahl ist riesig.

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Superjhemp 30.08.2013, 11:30
104. Ergonomie über Ästhetik

Der Twingo ist hier ja schon erwähnt worden. Ich habe auch einige Jahre einen gefahren und wollte danach unbedingt wieder ein Auto, bei dem der Tacho hinter dem Lenkrad sitzt. Das nimmt bei mir deutlich weniger Aufmerksamkeit in Anspruch als die mittig platzierten Instrumente. Voraussetzung dafür ist allerdings eine klare Gliederung, und das bedeutet für mich: Ein Rundinstrument (oder zumindest ein Kreisausschnitt von um die 270°) mit einem Zeiger. Mit diesem ganzen digitalen Quatsch kann ich persönlich nichts anfangen. Übrigens auch nicht mit dem Tacho meines derzeitigen Fahrzeugs (Audi A4), bei dem aus unerfindlichen Gründen die 60 groß dargestellt ist, während man die 50 irgendwo hinter den Speichen des Lenkrads suchen muss. Ein Vorbild an Ablesbarkeit sind für mich immer die Instrumente vom Golf gewesen. Manche Dinge lassen sich einfach nicht verbessern.

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-Spike- 30.08.2013, 11:33
105.

Zitat von tgu
finde ich vom Hybrid-Konzept her toll, würde mir aber auf Grund des mittigen Tachos keinen kaufen.
Beim Prius ist das total egal, der hat ein Head Up Display.

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jmradtke 30.08.2013, 11:34
106. Information des Fahrers ...

... ist die Aufgabe der Instrumente. Deshalb gehören die für mich auf meine (Fahrer-)Seite und nicht in die Mitte.

In der Mitte nützen sie vor allem dem Hersteller, weil er für Links- und Rechtslenker ein Gleichteil mehr hat.

Designer richten bei der Instrumentierung mehr Schaden als Nutzen an. Da gibt es Zeigerinstrumente, bei denen der grösste Teil des Zeigers abgedeckt ist (Mercedes), Tachoteilungen, bei denen die bei uns wichtigen Werte nicht auftauchen, Temperaturanzeigen, die erst aufleuchten, wenn es schon zu heiß ist anstatt den Trend aufzuzeigen etc..
BMW und Porsche haben nach meinem Geschmack ganz gut verstanden, worauf es ankommt.

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wakaba 30.08.2013, 11:34
107. optional

ist doch völlig egal wo die Instrumente sind. Hauptsache das Cockpit ist nicht ultradröse wie bei VAG, Benz und BMW. Totale Einfallslosigkeit.

Schönstes Cockpit war mein früher Alfasud, gefolgt vom 1969 Impala. Scharf war das meiner Alpine. Am angenehmsten sind die blockigen Chevyarmaturen mit grossen Tasten und dem besten Tempomatenschalter überhaupt.

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Pat-Riot 30.08.2013, 11:35
108. Vor dem Lenkrad?

Zitat von sysop
auf den Plastikdeckel eines zusätzlichen Ablagefachs direkt vor dem Volant[/url]
Wie soll das gehen? Es ist vermutlich hinter dem Lenkrad. Cockpit ist auch eher das, in dem man sitzt (bei Straßenautos ungewöhnlich), und nicht das, auf das man guckt. Das nennt man Instrumententafel/feld/brett.

Wann machen Sie den Führerschein?

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MartinHa 30.08.2013, 11:36
109.

Zitat von rst2010
digitalen tempoanzeigen sind leider nicht so schnell zu erfassen, als zeigerinstrumente, bei denen man schon mit peripherem sehen ungefähr erkennt, ob man zu schnell ist oder korrekt fährt. lesen von ziffern ist wesentlich aufwändiger (fürs gehirn).
Bei einem Tacho geht es aber nicht darum, zu erfassen, wie schnell man ungefähr fährt. Das weiß man auch so (hoffentlich!). Stattdessen ist es wegen der Blitzer wichtig, zu erkennen, ob man 52 oder 57 fährt - und das ist bei einem digitalen Tacho wesentlich besser.
Ich bin einige Jahre C4 gefahren, da war der Digitaltacho mittig, aber weit vom Fahrer entfernt. Das war eigentlich fast ideal - man musste nur mit den Augen leicht nach rechts schauen und konnte dabei die Straße im Blick behalten. Da das LCD-Display etwas Licht durchließ, war die Anzeige auch im extremen Gegenlicht optimal ablesbar.

Jetzt fahre ich einen Skoda Superb, der das typische VW-Kombiinstrument hat. Erstens ist der Blick nun länger von der Straße abgewandt, und zweitens benütze ich den Analogtacho nie - stattdessen blende ich die aktuelle Geschwindigkeit mittig zwischen Tacho und Drehzahlmesser ein.
Der Drehzahlmesser ist sogar noch überflüssiger: Wozu benötige ich so etwas, wenn ich kein Rennfahrer bin? Und wozu bitte benötige ich so etwas in einem Automatikauto?
Damit sind die beiden Instrumente, die am meisten Platz brauchen für mich völlig überflüssig. Stattdessen könnte eine zusätzliche Navianzeige und andere Informationen (Reichweite, Öltemperatur, etc) untergebracht werden.

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