Forum: Auto
Zentrale Cockpits im Auto: Mehr Mitte, bitte
Renault

Eines der ungeschriebenen Gesetze beim Autodesign lautet: Das Cockpit gehört hinter das Lenkrad. Manche Hersteller ignorieren diese Regel. Tatsächlich gibt es gute Gründe für ein Tacho in der Mitte.

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Poseri 30.08.2013, 12:42
160.

Zitat von chalchiuhtlicue
Zentral angeordnete Instrumente sind ein totaler Schwachsinn! Wichtige Anzeigen haben zentral im Sichtfeld zu sein und nicht seitlich davon! Bei konventioneller Anordnung genügt ein kurzer Blick mit den Augen nach unten, bei einer Anordnung rechts vom Fahrer muss jedoch der Kopf gedreht werden, was langsamer geht und mehr stört. Hier wird Form mal wieder über Funktion gestellt, scheinbar aus Marketinggründen. Es sollen wohl Käufer angesprochen werden, die Dinge lieben, die einfach "anders" sind, damit sie sich dadurch von anderen abheben können. Mir wird jedenfalls so ein Mist NIEMALS in die Garage kommen!
Sie müssen wirklich ihren Kopf drehen um die Mitte ihres Armaturenbretts oder der Windschutzscheibe zu sehen?
:D
Also vielleicht bin ich ja der einzige.. aber bei mir gehört die gesamte Frontscheibe zum Sichtfeld und dementsprechend sind auch die Anzeigeelemente in der Mitte eben in diesem. Da muss ich weder meinen Kopf drehen noch einen Handstand mit anschliessendem Rückwärtssalte vollziehen.
Falls ihre Augen nicht unabhängig von ihrer Wirbelsäule zu bewegen sind... gehen sie in die Hocke um den Tacho hinter dem Lenkrad zu sehen?

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neurobi 30.08.2013, 12:43
161.

Zitat von chalchiuhtlicue
Bei konventioneller Anordnung genügt ein kurzer Blick mit den Augen nach unten, bei einer Anordnung rechts vom Fahrer muss jedoch der Kopf gedreht werden, was langsamer geht und mehr stört.
Punkt ein sehe ich auch so, wer allerdings zum Ablesen eines mittigen Instruments den Kopf drehen muss fehlt ein Alleinstellungsmerkmal des Menschen, dass ihn von den Tieren unterscheidet: bewegliche Pupillen.

Ich muss weder für mein mittiges Navi, noch für ein mittiges Instrument meinen Kopf drechen. Allerdings fällt es mir deutlich leichter die direkt vor mir liegenden Instrumente abzulesen.

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-Spike- 30.08.2013, 12:43
162.

Zitat von chalchiuhtlicue
bei einer Anordnung rechts vom Fahrer muss jedoch der Kopf gedreht werden, was langsamer geht und mehr stört.
Was immer noch totaler Quatsch ist, auch wenn 100 Leute die das nie getestet haben schreiben. Augen nach rechts bewegen ...

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-Spike- 30.08.2013, 12:44
163.

Zitat von neurobi
Also die natürlichere Augenbewegungen ist die vertikale, schon weil der Mensch mehrmals in der Minute blinzelt, also die Augen mit den Liedern von oben nach unten schließt und von unten nach oben wieder öffnet.
Sind sie Augenarzt?

Der Mensch hat horizontal eine breitere Wahrnehmung. Und jetzt?

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quark@mailinator.com 30.08.2013, 12:46
164. Nicht für mich !

Sorry, aber alles, was den Blick geradeaus zur Seite ablenkt, ist mir ein Gräul. Dazu gehört auch der Verlust der großen Heckscheibe, so daß man gezwungen ist, statt des oberen Rückspiegels jenen auf der Beifahrerseite zu verwenden.

Ein weiteres Manko der zentral angeordneten Instrumente ist, daß diese dann nicht mehr vom Beifahrer abgelesen werden können. Ich prüfe schon ganz gern mal Geschwindigkeit, Motortemperatur oder auch Tankfüllung, ganz abgesehen vom Odometer oder auch Fernlicht, auch wenn ich nur mitfahre. Die Mittelinstrumente sind aber oft so zum Fahrer hin ausgerichtet, daß man als Beifahrer keine Sicht mehr darauf hat.

Das außerdem noch ein Platz für ein externes Navi verloren geht, welches dann zwangsweise Teile der Mittelkonsole versperrt, ist da schon fast sekundär.

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LadyofDragon 30.08.2013, 12:48
165. Ich hatte mal beides...

sowohl beim Hyundai Matrix in der Mitte wie in meinem jetzigen Auto direkt vor mir...ich fands im Matrix angenehmer, weil kein "Hügel" mein Sichtfeld nach vorne einschränkte und mein Blick in den Innenspiegel sowieso nach rechts ging

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peter_schlemihl 30.08.2013, 12:48
166. Mich stören am meisten,

die manches Mal winzig kleinen analogen Tachometer-Rundinstrumente, bei denen die Ziffern so nahe beieinander liegen, daß man schon sehr genau hinschauen muß, um die Geschwindigkeit abzulesen. Da find ich dann den hier im Forum so verteufelten Digitaltacho um einiges informativer und leichter lesbar.

Im übrigen verwende ich wo immer es sinnvoll möglich ist, den Tempomat.

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kreispunkt 30.08.2013, 12:49
167. Erfahrungen

Tolle Fotostrecke.

Mein Twingo, den ich von 1994-1997 fuhr, hatte eine zentrale, digitale Tempoanzeige. Sie war immer gut abzulesen.

Allerdings mag ich lieber klassische Anzeigen. Zwei analoge, kreisrunde Instrumente direkt hinter dem Lenkrad, weiße Zeiger auf schwarzem Grund.
Das war bei meinem Toyota Celica T18 und Suzuki Swift so, und nun auch wieder bei meinem neuen Mazda MX-5. Ich bezahle, also lege ich auch die Regeln fest, wie meine Instrumente auszusehen haben.

Die Zukunft sehe ich in Headup-Displays (also direkte Anzeige der Daten auf der Windschutzscheibe), keine Frage. Für ein gutes Headup-Display würde ich vielleicht auch ein Wegfallen der klassischen Rundinstrumente hinnehmen. Aber dann müsste diese Lösung schon wirklich gut sein, nicht nur neu.

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tetaro 30.08.2013, 12:49
168. Gleitsichtbrille?

Zitat von Hornet63
Der Autor ist offenkundig noch nie selbst Auto gefahren. Sonst wuesste er, dass eine Kopfbewegung nach rechts unten laenger dauert als eine nur nach unten.
Im Übrigen wissen alle, die eine Gleitsichtbrille tragen (meistens ab 40, 50 Jahren), dass ein Blick zur Seite dabei oft starke Verzerrungen verursacht, wenn man den Kopf nicht dreht, während ein Blick nach unten keine Probleme bereitet.

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Stefan_G 30.08.2013, 12:49
169. Links und rechts

Zitat von neurobi
Ich denke das die französischen Hersteller eher weniger Autos in Länder mit rechtsgelenkten Fahrzeugen verkaufen, als das damitdie Plazierung in der Mitte rechtfertigen könnte. Es ist eben individuelle Design. Man kann es mögen oder nicht, praktisch finden oder nicht. Ich zähle mich in beiden Punkten klar zur "nicht"-Fraktion (wohl in der Mehrheit).
Zunächst einmal: In Ländern mit Rechtsverkehr ist Linkslenkung nicht vorgeschrieben, umgekehrt auch nicht. Etliche Hersteller bauen trotzdem Fahrzeuge mit Rechtslenkung für Länder mit Linksverkehr, es sit nun mal sinnvoller.
Übrigens würde ca. 1/3 der Menschheit links fahren (wenn sie denn ein Auto hätten), ca. 2/3 der Menschheit rechts.
Bei den Linksfahrländern gibt es bekannte bevölkerungsreiche (UK, Australien, Japan) und unbekanntere z.T. noch bevölkerungsreichere (Indien, Pakistan, Bangladesh, Indonesien, Südafrika).
Da viele der Länder keine Industrie für die Massenfertigung von Autos haben ist es klar dass große Teile des Geschäfts für Japan und Indien bleiben. Und dabei hätten nur japanische Hersteller ein größeren Gewinn bei symmetrischen Teilen für rechts- UND linksgelenkten Autos.

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