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Zukunftsmodell Ampera: Opel-Mutterkonzern kriegt Flammengefahr in den Griff

Die Autobranche atmet auf: Endlich bekommt Opel-Mutterkonzern GM das Feuerproblem bei seinem Zukunftsmodell Volt unter Kontrolle. Mit seiner Antriebstechnik galt der Wagen als Wegweiser ins Zeitalter der Elektromobilität. Jetzt kann Opel endlich den baugleichen Ampera in die Autohäuser bringen.

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mediamagd 06.01.2012, 12:22
10. Falschbedienung!

Warum steht eigentlich in keinem Artikel über diesen Crashtest das eigentlich Wesentliche. Der beschädigte Akku hat Feuer gefangen weil der Akku nach dem Crash NICHT!!! wie von GM im Falle eines Unfalls VORGESCHRIEBEN!!! entladen, sondern das Fahrzeug einfach irgendwo abgestellt wurde. Wäre der Akku vorschriftsmäßig entladen worden, wäre es nicht zu einem solchen Brand gekommen.

Nichts desto trotz ist die Überarbeitung sicher gut, es ist nur ekelhaft, wie die komplette Presse wieder voneinander abschreibt, wenn es eine "Sensation" zu verkünden gibt. Ich frage mich, ob die Reaktion dieselbe gewesen wäre, wenn das Fahrzeug von einem der Premiumhersteller entwickelt worden wäre.

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mediamagd 06.01.2012, 12:26
11. Audifahrer vielleicht?!

Zitat von Master_of_Darkness
Die wichtigste Frage bleibt: Wer gibt über EUR 40.000,00 für einen Opel Astra aus?
Evtl. dieselben, die 60.000 Euro und mehr für einen Skoda ausgeben.

Nein schon klar, die natürlich am allerwenigsten....

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Olaf 06.01.2012, 12:29
12. .

Zitat von Master_of_Darkness
Die wichtigste Frage bleibt: Wer gibt über EUR 40.000,00 für einen Opel Astra aus?
Eine Frage, die sich wohl viele stellen. Deshalb wurden 2011 auch nur 101 Elektroautos von Privatleuten in Deutschland zugelassen.

heise online | Pkw-Zulassungen: Elektroautos bleiben Exoten

Ich frage mich, was all die Spiegel-Redakteure und Foristen, die hier die Loblieder auf die E-Autos singen, so fahren? Das allein sollten ja schon mehr als 100 E-Autos sein.

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ditor 06.01.2012, 12:33
13. Seriell

Zitat von MasterMurks
Auch falsch! Der Ampera ist KEIN Hybridfahrzeug, da keine kraftschlüssige Verbindung von Verbrennungsmotor und Antriebsrädern möglich ist.
Was wir trotzdem einen seriellen Hybriden nennen.
Zitat von MasterMurks
Hätten sich die Tester direkt, und wie bei Benzinern üblich, direkt an die Vorschriften gehalten, es wäre nichts, aber auch gar nichts passiert, da ein leerer Akku so herrlich tot ist!
Richtig. Die ganze Sache wäre eigentlich nur in Fachblättern für Reparatur- und Verwertungsinteressierte eine Schlagzeile wert.

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moulin16 06.01.2012, 12:36
14.

Zitat von Master_of_Darkness
Die wichtigste Frage bleibt: Wer gibt über EUR 40.000,00 für einen Opel Astra aus?
Das werden ähnliche Charaktere sein, die für einen Audi Q 3 (eigentlich ein aufgebockter Golf) auch 40.000 € ausgeben und nur etwas ökologisch bewußter denkend.

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osus 06.01.2012, 12:40
15. Sensationsmache

Zitat von mediamagd
Warum steht eigentlich in keinem Artikel über diesen Crashtest das eigentlich Wesentliche. Der beschädigte Akku hat Feuer gefangen weil der Akku nach dem Crash NICHT!!! wie von GM im Falle eines Unfalls VORGESCHRIEBEN!!! entladen, sondern das Fahrzeug einfach irgendwo abgestellt wurde. Wäre der Akku vorschriftsmäßig entladen worden, wäre es nicht zu einem solchen Brand gekommen. Nichts desto trotz ist die Überarbeitung sicher gut, es ist nur ekelhaft, wie die komplette Presse wieder voneinander abschreibt, wenn es eine "Sensation" zu verkünden gibt. Ich frage mich, ob die Reaktion dieselbe gewesen wäre, wenn das Fahrzeug von einem der Premiumhersteller entwickelt worden wäre.
Sie haben recht. Und bis vor kurzem dachte ich ehrlich gesagt auch, das Ding wäre direkt beim Crashtest in Flammen aufgegangen. Aber so funktionieren die Medien eben. Wo es nichts Spektakuläres zu verkünden gibt, da wird Unspektakuläres (ein Auto brennt drei Wochen nach dem Crash weil der Akku nicht entladen wurde) durch geschicktes Weglassen der Einzelheiten aufgeplustert. Dumm nur für GM, die haben den wirtschaftlichen Schaden.

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spieltag 06.01.2012, 12:46
16.

Zitat von Master_of_Darkness
Die wichtigste Frage bleibt: Wer gibt über EUR 40.000,00 für einen Opel Astra aus?
Der Preis ist sicherlich zu hoch, als dass es der Ampera sofort zur Massenware wird, das ist allerdings bei den meisten echten Innovationen so wenn sie frisch auf den Markt kommen. So ist er eher was für Leute die das Geld übrig haben und ein wenig Pionier sein wollen. Nichtsdestotrotz...ein Anfang ist gemacht und der Ampera ist meiner Meinung nach ein Schritt in die absolut richtige Richtung. Wenn die Konkurrenz nachzieht und sich die Technik langfristig bewährt hat, wird sich noch einiges bewegen, nicht zuletzt beim Preis.

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jiddhu 06.01.2012, 12:51
17. Ich krieg mich nich ein

Zitat von dalesmith
lässt mehr als zu wünschen übrig,wenn hier gleich mehrfach Korrekturen seitens der Leser notwendig sind,und offensichtlich auch fehlerhafte Darstellungen seitens des Spiegels erfolgen.
Faengt schon in der Ueberschrift an. Meine Deutschlehrer haetten mich fuer die Verwendung des Wortes "kriegen" aus dem Fenster geworfen...

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Hagbard 06.01.2012, 12:53
18. .

Zitat von osus
Sie haben recht. Und bis vor kurzem dachte ich ehrlich gesagt auch, das Ding wäre direkt beim Crashtest in Flammen aufgegangen. Aber so funktionieren die Medien eben. Wo es nichts Spektakuläres zu verkünden gibt, da wird Unspektakuläres (ein Auto brennt drei Wochen nach dem Crash weil der Akku nicht entladen wurde) durch geschicktes Weglassen der Einzelheiten aufgeplustert. Dumm nur für GM, die haben den wirtschaftlichen Schaden.
Das ist das eigentliche Ärgernis.
Fazit: Glaube nie, was in der Zeitung steht.

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masterflok 06.01.2012, 12:55
19.

Zitat von MasterMurks
Auch falsch! Der Ampera ist KEIN Hybridfahrzeug, da keine kraftschlüssige Verbindung von Verbrennungsmotor und Antriebsrädern möglich ist. Die Kiste ist ein rein elektrisch betreibbares Fahrzeug, das zusätzlich noch einen Verbrenner mit Generator mitführt, der ausschließlich Strom erzeugt um in Elektromotoren verbraucht zu werden, falls der Akku schlapp macht
Woher hast du dieses gefährliche Halbwissen? Ein direkter Kraftfluss zwischen Verbrennungsmotor und Vorderräder ist nämlich sehr wohl möglich. Ab einer gewissen Fahrgeschwindigkeit (im Bereich von rund 110km/h) erfolgt der Antrieb aufgrund eines günstigeren Wirkungsgrades direkt durch den Verbrennungsmotor. Da der Verbrennungsmotor nur über eine Spitzenleistung von 63kW verfügt, liegt die Höchstgeschwidigkeit bei verhältnismäßig geringen 160km/h.

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