Forum: Auto
Zukunftspläne des Fahrdienstvermittlers: Uber das Auto hinaus
TY Lim/ Shutterstock

Uber will viel mehr sein als ein Taxi-Dienst. Um zum führenden Mobilitätsanbieter zu werden - egal ob für Auto, Fahrrad, Scooter, Zug oder Bus - paktiert das Unternehmen jetzt mit dem öffentlichen Nahverkehr.

Seite 3 von 5
vitalik 11.05.2019, 14:50
20.

Letzten Sommer hat man in Deutschland diskutiert, wie man den öffentlichen Verkehr günstiger und besser machen könnte, sogar Vorschläge von kostenlosen öffentlichen Verkehr wurden verbreitet und teilweise umgesetzt. Warum zur Hölle sollte man Uber nun an dem öffentlichen Verkehr beteiligen? Die Verkehrsbetriebe sind bereits heute stark subventioniert. Wie möchte Uber da Geld verdienen, außer über die Bewegungsdaten der Nutzer?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Airkraft 11.05.2019, 14:50
21. Uber...

UBER ist ähnlich wie die MAFIA und will überall mitverdienen ohne selbst etwas zu leisten - ein "Parasit" halt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
indianrose 11.05.2019, 14:53
22.

Ich reise sehr viel beruflich, aber Uber habe ich nie benutzt und werde das auch in Zukunft nicht tun. Entweder ich nehme ein normales Taxi vom Flughafen, deren Fahrer den Taxischein besitzen müssen oder ich nehme mir ein Mietauto und fahre selber. Wieder eine US Firma, die keinen Cent von mir sehen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
hansriedl 11.05.2019, 14:56
23. Arbeitsplatzvernichter und Steuerbetrüger

Amazon, Uber, Starbucks und Subway, u. andere, alle US Firmen profitieren von Ausbeutung und Steuerbetrug.
Über Subunternehmen werden Gewinne nach Luxemburg, Lichtenstein wie Holland geschleust.
Das Schlimmste ist wohl Subway.
Die Mitgliedschaft im System kostet 10.000 Euro. Für weitere 80.000 bis 250.000 Euro "ermöglicht Subway einen schlüsselfertigen Start in die unternehmerische Zukunft". So wirbt die Fast-Food-Kette, die sich als die weltweite Nummer eins sieht.
Viele Unternehmer werden bleite, was bleibt ist ein Berg von Schulden.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
adal_ 11.05.2019, 15:02
24. Was ist Mobilität?

Zitat von Airkraft
UBER ist ähnlich wie die MAFIA und will überall mitverdienen ohne selbst etwas zu leisten - ein "Parasit" halt.
Stimmt, die Firma will Geld verdienen und das geht schon mal gar nicht. :-)
Im übrigen haben Sie das Konzept nicht verstanden.
Uber will Mobilität verkaufen, speziell in Ballungsräumen. Mobilität ist: möglichst schnell und möglichst unkompliziert und zudem preiswert von A nach B kommen.
Leistet die Uber-App das nicht, wird sie bald keiner mehr haben wollen. Aus dem Grund will Uber ja auch den öffentlichen Nahverkehr mit einbinden, weil der auf manchen Strecken einfach schneller ist als alles andere. Der Kunde stimmt mit dem Handy-Finger ab. Sie dürfen das auch.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
bogibo 11.05.2019, 15:10
25. @ thomas.kistler

Das war in Bordeaux. Die E-Scooter konnten mit der App von Wind genutzt werden. Die Vespas mit der App von Yego. Die E-Autos waren von Bluecub (habe ich aber nicht genutzt). Fahrräder gab es natürlich auch.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Galgenstein 11.05.2019, 15:14
26. Hanebüchene Kommentare hier

Dumping, weil man nicht zu Vollkosten anbietet? Danach müsste der, der den ersten Liter Milch einer Molkerei kauft, gleich die ganze Molkerei mitbezahlen. Dem zweiten Kunden würden nur noch die variablen Kosten berechnet.
Mafia? Man wird also dazu gezwungen Uber zu benutzen. Nein, jedem steht es frei sich des Services zu bedienen.
Uber ist ein Vermittlungsdienst wie jeder Online Reiseveranstalter auch. Alle Einnahmen werden in der Startphase laufend reinvestiert um die Marktstellung auszubauen. Und Investitionen übersteigen während dieser Phase regelmäßig die Einnahmen, aber deswegen ist das noch kein Dumping. Dumping wäre zu Preisen anzubieten, die man auf Dauer nicht halten kann.
Man mag Uber seinen Erfolg ja neiden, aber das taugt nicht um das Geschäftsmodell in Frage zu stellen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
gerold59 11.05.2019, 15:17
27. was ist Uber?

Verstehe den ganzen Hype nicht! Das ist doch wieder nur ein amerikanisches Internetunternehmen das keine Steuern bezahlt und ausschließlich prekäre Arbeitsplätze schafft. Braucht kein Mensch! Ich hoffe die Aktionäre fallen ordentlich auf die Nase!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
mimas101 11.05.2019, 15:19
28. Hmm Tja

Uber ist das mobile AirBnB.
Und von was leben diese Firmen? Vermittlungen auf Provisionsbasis ohne selbst in Infrastrukturen & Co zu investieren, verbunden mit einer mittelalterlichen Lohnknechtschaft die es in sich hat.
Also reine Schmarotzer die überflüssiger als ein Kropf sind. Und wie aggressiv diese Firmen vorgehen um ihr Geschäftsmodellchen durchzusetzen liest man fast jeden Tag: Gesetze werden ignoriert, nach Gusto uminterpretiert, langwierige Gerichtsstreite geführt, Entscheidungsträger geschmiert und ähnliches.
Ziel ist natürlich die Schaffung von Monopolen die dann die Preise und Abhängigkeiten nach Renditen und Investoreninteressen treiben, bevorzugt natürlich in national abgeschotteten Märkten.

Allerdings wäre es für Deutschland gut, Ansätze gibt es hier mittlerweile auch, den Ticketwirrwarr zu entsorgen und ein bundesweites Ticket für alle Mobilitätsanbieter einzuführen (oder ähnliches). Die DB denkt also nicht verkehrt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
gigi76 11.05.2019, 15:19
29. Uber

Sehr viele Firmen wollten schon das "Amazon von irgendwas" werden, die meisten sind gescheitert. Bei UBER zumindest sehe ich tatsächlich vorzeigbare Ansätze der Schaffung einer Mobiliätsinfrastruktur.
Ich denke es kann nicht schaden, sich 2-3% an Depotwert von UBERaktien ins Depot zu legen und sich die Sache die nächsten paar Jahre anzusehen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 3 von 5