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Zukunftstechnik: Deutsche Hersteller liegen bei Elektroautos deutlich zurück
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Volkswagen und Co. haben riesigen Aufholbedarf bei Elektroautos: Mit ihren Batterie-Pkw erreichen deutsche Hersteller viel geringere Marktanteile als mit Verbrennern, wie eine Untersuchung des Bundestags ergeben hat.

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jim.panse 31.03.2019, 09:21
110.

Zitat von Teile1977
Dieses Thema istbzu Komplex für ein Forum, erkundigen sie sich im Web. Fakt ist das für eine vernünftige Funktion von Batterie, Leistungselektronik und Antriebsmotoren eine gute Flüssigkeitskühlung unabdingbar ist. Die Flüssigkeit für die Batterie muß an jede Zelle gelangen und kommt somit in einen Interessenskonflickt mit einer kompakten Bauweise. Die Flüssigkeit ist Viskoser als Wasser was eine bessere Abdichtung auch über lange Zeiträume bedingt. Die Kühlung eines Verbrennermotors ist Kinderkram dagegen. Ein Schaltgetriebe ist im übrigen recht günstig in der Herstellung, ihr Getriebe dürfte nicht deutlich günstiger gewesen sein. Warten wir noch 6 Jahre, dann ist die Großserienfertigung der Elektromobile vollständig angelaufen, dann sinken auch die Herstellungskosten deutlich. Ich freu mich drauf.
Ich habe mit einer Ausrede gerechnet. Jetzt kann ich Sie wenigstens korrekt verorten Sie Experte ;)
Der Ioniq hat eine Luftkühlung und wir waren damit im Hochsommer bei deutlich über 30 Grad auf der BAB 800km unterwegs. Keine Überhitzung und keine Einbußen beim laden.
Im Vergleich dazu sind Motorsteuerung, Abgasreinigung (Nachbehandlung etc.), ein modernes Schaltgetriebe hoch komplex und anfällig.
Das mit den Skaleneffekten beim BEV zukünftig ist eine Binse und nichts Neues!

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jim.panse 31.03.2019, 09:31
111.

Zitat von Besserwissser
Denn wenn der E-Auto Anteil mal sagen wir mal 4% angewachsen sien wird, wird es wohl vorbei sein mit den freien Plätzen für e-Autos. Und mit der These das der e-motor 1 Mio km hält, dafür macht Tesla doch recht oft einen Motor Tausch z.b. auch mal hier https://www.youtube.com/watch?v=QAkHQP-KLhI Tesla ist zur Zeit noch recht Kulant, aber die sind auch eher hochpreisig, schau mer mal wie es ausschaut wenn die E-AUtos in der Polo/Astra/Golf Klasse noch 20. T€ kosten dürfen
Wo steht bei mir was von Tesla? Ich fahre einen Hyundai Ioniq und darum musste ich auch sehr lange warten. Tesla liefert deutlich schneller. Und es sind keine freien Plätze für BEV. Ich kann überall für die Höchstparkdauer kostenlos parken. Macht bei uns im Jahr locker 100€ gespart.

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jim.panse 31.03.2019, 09:43
112.

Zitat von jasper366
Ich kann mich in bislang 32 Jahren nicht beschweren, bislang keine Motor- oder Getriebeschäden gehabt, auch sonst nichts was nicht unter Verschleiß oder Pech (Seinschlag im Klimakondensator) fällt. ich hätte noch das erste Mal eine Panne zu haben, sowohl mit einem eigenen oder damals mit einem Firmenwagen (waren meist VW, Skoda oder Opel). Wenn Nissan den X-Trail Hybrid auch hier und nicht nur in Asien und dem nahen Osten verkaufen würde, hätte ich mich sogar für den entschieden. https://www.nissan.com.jo/vehicles/new/x-trail/hybrid.html
Kenne ich aus 1001 Verbrennermärchen. „Meiner war nie kaputt, der km kostet mich keine 20ct, ich habe den für mehr verkauft als ich ihn gekauft habe usw. usf.“
Glaubt nur keiner mehr!

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jim.panse 31.03.2019, 09:44
113.

Zitat von pit.duerr
Danke für Ihre Antwort. Schön, das auch Sie etwas nachhaltiger leben. Aber leider muß ich anhand Ihrer Zeilen, davon ausgehen, das Ihnen der Tribut ,der die von mir erwähnten Bauern ,etc in Südamerika bringen zahlen müssen, doch recht an Ihnen vorbeigeht, wo die Sonne niemals scheint. Dies ist dann allerdings etwas schade, weil Sie dann in meinen Augen auch weiterhin TDI, hätten fahren können.Es scheint also doch , so schön das mit der EMobilität zu sein scheint, ganz nach dem Motto zu gehen, Nach uns die Sintflut und diesem Falle, Was juckt uns Südamerika, Kongo, China ( Rohstoffabbau) , alles Gott sei Dank weit weg.
Nein, weil der Verbrenner wesentlich weniger ökologisch ist. Zudem habe ich gelesen, dass für die Akkuherstellung (von der übrigens aktuell nur ein kleiner Anteil auf BEV etfällt) kein Trinkwasser verwendet wird. Und in der gesamten Kette ist das Verbrennen von Öl weniger ökologisch und weniger ökonomisch. Die Argumente Kongo und Lithium sind der letzte Verzweiflungsakt. Lithium wird zukünftig auch woanders abgebaut. Aber ich befürworte defintiv auch eine Beteiligung/Entschädigung der Ureinwohner in den betroffenen Gebieten. Selbst damit würde der Preis nur marginal ansteigen.
Was denken Sie wie hoch der Preis wäre wenn Sie für verbranntes Öl und ALLE FOLGEN finanziell aufkommen müssten (also auch Reinigung der Weltmeere)? Ich verrate es Ihnen. So teuer, dass Sie Ihren geliebten Verbrenner illegal entsorgen würden. Das sind Vergleiche zwischen Äpfel und Birnen.

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jim.panse 31.03.2019, 10:01
114.

Zitat von Klimagas
das ist, dass Sie dummes Zeug schreiben. Das ist ja in der Anonymität des Forums ohne Risiko. Seien Sie versichert, ich verstehe aus Ihtem Beitrag sehr gut, wes Geistes Kind Sie sind.
Oha dann habe ich wohl ins Schwarze getroffen. Sie haben meinen Beitrag entweder nicht gelesen, oder nicht verstanden. Was das mit der Anonyität des www zu tun hat bleibt wohl Ihr Geheimnis.
Oder lassen Sie uns an Ihren Gedankengängen teilhaben. Mir erschließt es sich jedenfalls nicht.

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pit.duerr 31.03.2019, 10:13
115.

Zitat von jim.panse
Nein, weil der Verbrenner wesentlich weniger ökologisch ist. Zudem habe ich gelesen, dass für die Akkuherstellung (von der übrigens aktuell nur ein kleiner Anteil auf BEV etfällt) kein Trinkwasser verwendet wird. Und in der gesamten Kette ist das Verbrennen von Öl weniger ökologisch und weniger ökonomisch. Die Argumente Kongo und Lithium sind der letzte Verzweiflungsakt. Lithium wird zukünftig auch woanders abgebaut. Aber ich befürworte defintiv auch eine Beteiligung/Entschädigung der Ureinwohner in den betroffenen Gebieten. Selbst damit würde der Preis nur marginal ansteigen. Was denken Sie wie hoch der Preis wäre wenn Sie für verbranntes Öl und ALLE FOLGEN finanziell aufkommen müssten (also auch Reinigung der Weltmeere)? Ich verrate es Ihnen. So teuer, dass Sie Ihren geliebten Verbrenner illegal entsorgen würden. Das sind Vergleiche zwischen Äpfel und Birnen.
Ach hatte noch etwas ganz vergessen. Vergessen Sie bitte nicht bei aller Schönrechnerei, das das von Ihnen aufgeführte Lithium, ja auch irgendwie vom Kongo, aus China, aus weiß woher, irgendwie auch zur AKKUHERSTELLUNG gekarrt werden muß. Wohl meist in Schweröl betriebenen Schiffen. Tja dann sieht es mit der Nachhaltigkeit schon wieder um einiges schlechter aus .

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pit.duerr 31.03.2019, 10:22
116.

Zitat von pit.duerr
Ach hatte noch etwas ganz vergessen. Vergessen Sie bitte nicht bei aller Schönrechnerei, das das von Ihnen aufgeführte Lithium, ja auch irgendwie vom Kongo, aus China, aus weiß woher, irgendwie auch zur AKKUHERSTELLUNG gekarrt werden muß. Wohl meist in Schweröl betriebenen Schiffen. Tja dann sieht es mit der Nachhaltigkeit schon wieder um einiges schlechter aus .
Und das mit keinem Verbrauch von Trinkwasser / Grundwasser zur Gewinnung von Lithium. Dazu empfehle ich Ihnen dringlichst mal die Suche nach den TV Berichten via Mediathek bei Phönix und oder Arte. Sie werden Bauklötze staunen.

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pit.duerr 31.03.2019, 10:24
117.

Zitat von jasper366
Ich kann mich in bislang 32 Jahren nicht beschweren, bislang keine Motor- oder Getriebeschäden gehabt, auch sonst nichts was nicht unter Verschleiß oder Pech (Seinschlag im Klimakondensator) fällt. ich hätte noch das erste Mal eine Panne zu haben, sowohl mit einem eigenen oder damals mit einem Firmenwagen (waren meist VW, Skoda oder Opel). Wenn Nissan den X-Trail Hybrid auch hier und nicht nur in Asien und dem nahen Osten verkaufen würde, hätte ich mich sogar für den entschieden. https://www.nissan.com.jo/vehicles/new/x-trail/hybrid.html
Hatte in meinem bisherigen Autofahrerleben auch noch nie einen Motorschaden und oder Getriebeschaden. Liegt aber wohl auch daran, das ich es nicht kann. Müßte mal nochmal in die Fahrschule gehen, damit ich das mal lerne.

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jim.panse 31.03.2019, 10:46
118.

Zitat von pit.duerr
Ach hatte noch etwas ganz vergessen. Vergessen Sie bitte nicht bei aller Schönrechnerei, das das von Ihnen aufgeführte Lithium, ja auch irgendwie vom Kongo, aus China, aus weiß woher, irgendwie auch zur AKKUHERSTELLUNG gekarrt werden muß. Wohl meist in Schweröl betriebenen Schiffen. Tja dann sieht es mit der Nachhaltigkeit schon wieder um einiges schlechter aus .
Der 28kWh Akku in meinem Akku wiegt ca. 280kg. Der Anteil Lithium beträgt 10% oder 28kg. Diese 28kg für mehr als 200k km soll also relevant sein. Wissen Sie wie viel Öl Sie unwiderbringlich bis dahin verbrennen während der Akku nach 10 Jahren für mindestens 5 Jahre ins second life und dann ins Recycling geht? Das geht heute schon in Anlagen in ROK und Belgien. China ist auch dabei solche Anlagen zu bauen. Nein das ist eindeutige Argumentenarmut die Sie offenbaren.
Die 28kg müssen Sie übrigens auf 10 Jahre verteilen und dann sind es im Jahr 2,8kg Lithium. Die meisten bestellen mehr aus Übersee als diese 2,8kg im Jahr.

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jim.panse 31.03.2019, 10:59
119. Grundsätzlich

Als Ergänzung kommen Alternativen wie Lithium als Abfallprodukt der Meerwasserentsalzung zu nutzen in Frage. Das Wasser selbst das benötigt wird verdampft dabei und gelangt in die Atmosphäre ist mithin also nicht verloren.
Es muss auch betrachtet werden wie viele Menschen durch Lithium Abbau und wie viele durch die Erdölförderung negativ betroffen sind. Beim Erdöl gehört auch die Vergangenheit in die Berechnung.
Obwohl auf Kakao Plantagen Sklaverei üblich ist und Kindern die dort arbeiten wird Schokolade mit steigender Tendenz konsumiert. Dabei ist Schokolade weniger wichtig als ein Auto und es gibt Fair Trade Produkte, aber die werden immer noch zu wenig nachgefragt. Das ist Heuchelei. Bildlich gesprochen erregt sich der Wutbürger bei einer Tafel Sklaven Schokolade über die Winzmengen an Kobalt im BEV, die sich auch in seinem PC befinden in dem er den Hasstext reinhämmert.

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