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Adoptionsrecht für Homosexuelle: Merkel löst Welle der Empörung aus
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Es war eine holprige Antwort - aber wenigstens eine ehrliche: Kanzlerin Merkel setzte sich in der Wahlarena mit der Begründung für ihr Nein zum vollen Adoptionsrecht für Homo-Paare in die Nesseln. Jetzt folgt der Aufschrei bei der SPD, den Homosexuellen und beim Koalitionspartner FDP. Adoptionsrecht für Homosexuelle: Merkel löst Welle der Empörung aus - SPIEGEL ONLINE

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tel33 10.09.2013, 16:26
1. ach ja...

Die Vorsitzende der CDU vertritt tatsächlich die Meinung ihrer Partei - wer hätte das gedacht. Und sie muss das auch garnicht begründen, denn aller politischen Korrektheit zum Trotz tut sich auch eine Mehrheit der Bevölkerung 'schwer' mit dem Gedanken an ein volles Adoptionsrecht für Homo-Paare. Das mag im Zeitalter des Gender-Mainstreamings nicht , aber es ist einfach so und wird das Wahlergebnis nicht im Geringsten beeinflussen. Egal wie sehr die mediale Betroffenheitskeule geschwungen wird.

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Aguilar 10.09.2013, 16:30
2.

Zitat von sysop
Es war eine holprige Antwort - aber wenigstens eine ehrliche: Kanzlerin Merkel setzte sich in der Wahlarena mit der Begründung für ihr Nein zum vollen Adoptionsrecht für Homo-Paare in die Nesseln. Jetzt folgt der Aufschrei bei der SPD, den Homosexuellen und beim Koalitionspartner FDP.
Abgesehen davon, daß es wahrlich größere Probleme gibt als o.g. Adoptionsrecht, wüßte ich zu gerne, warum hier nur eine Meinung erlaubt und richtig sein soll. Der Aufschrei der entsprechenden Interessenberbände ist sicherlich aus deren Sicht und unter dem Aspekt der Meinungsfreiheit berechtigt, andererseits gilt dieses Recht wohl auch der Gegenseite.

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till2010 10.09.2013, 16:30
3. Testlauf

Das die FDP und die SPD dafür sind ist wohl selbsterklärend. Da argumentieren wohl einige Parteispitzen im Selbtinteresse. Aber fraglich ist ob das die Meinung der Mehrheit der deutschen Bevölkerung ist! ...wie wäre es in dieser Frage mal mit einer Volksabstimmung. Vielleicht könnte man somit die Meinungsverschiedenheiten zwischen Volksempfinden und politischen Spitzenvertretern deutlich machen. ...oder auch nicht. Das wäre doch mal ein guter und interressanter Testlauf.

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lupulus 10.09.2013, 16:32
4. Recht hat sie!

Vor politischen Entscheidungen von solcher Tragweite möchte ich eine ausführliche wissenschaftliche Diskussion über das Für und Wider aus Sicht der Kinder. Bisher wurde allein aus der Sicht der Erwachsenen, nämlich unter dem Aspekt der vollständigen Gleichstellung homosexueller Paare argumentiert. Aber hier kommen noch die Kinder ins Spiel und auch die müssen in dem Diskurs berücksichtigt werden.

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gullfisk 10.09.2013, 16:40
5. Bravo!

Ich bin zwar kein CDU Wähler aber soviel Standfestigkeit rechne ich Frau Merkel hoch an. Wer glaubt Homoehe sei eine Option, der sollte sich mal die Sitution vorstellen wenn alle so leben würden. Dann kommt man schnell auf den grünen Zweig das Homoehe eben absolut inakzeptabel ist! Das Problem ist das jeder nur noch nach dem Zeitgeist und seinem Bauchgefühl entscheidet, und nicht mehr nach Grundwerten die man auch begründen kann. Wie begründet ihr die Homoehe? Vielleicht macht sie Menschen glücklich - Ja Alkohol macht den Alkoholiker auch glücklich!

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macaw 10.09.2013, 16:43
6. Christen halt

diese unterirische Basisgesinnung ist wie jede Religion nicht mit Logik zu untermauern, deshalb ist der Parteiname allein, mit einem bitteren Beigeschmack verbunden.

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jphintze 10.09.2013, 16:47
7. Merkel meint...

...vermutlich etwas anderes, als die Gegner ihr vorzuwerfen versuchen.
Die Frage ist doch, ob diese Gesellschaft für die volle Gleichstellung homosexueller Paare bereit ist. Wenn nicht, bleibt die Frage, ob Kinder bewusst in die Diskrimininierung gegen ihren Eltern einbezogen werden sollten. Die Adoption stellt eine Entscheidung unter Abwägung aller sozialer und kultureller Rahmenbedingungen dar, das Individualschicksal der betroffenen Kinder sollte dabei nicht bewussten Härten unterzogen werden. Solche Härten wären bei einer Diskriminierung der Eltern zweifellos gegeben.

Ich persönlich denke jedoch, dass auch dies kein Grund sein sollte, die Gleichstellung zu verzögern. Eine Adoption wäre auch dann, wie bei Hetero-Paaren auch, eine Einzelfall-Entscheidung.
Bei Lebenspartnerschaften hingegen, deren Sexualität im Lebensmittelpunkt steht, wäre das Kindeswohl anzuzweifeln.

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Kauzboi 10.09.2013, 16:56
8.

Zitat von tel33
Die Vorsitzende der CDU vertritt tatsächlich die Meinung ihrer Partei - wer hätte das gedacht. Und sie muss das auch garnicht begründen, denn aller politischen Korrektheit zum Trotz tut sich auch eine Mehrheit der Bevölkerung 'schwer' mit dem Gedanken an ein volles Adoptionsrecht für Homo-Paare.
Soso. Jetzt hören wir mal auf einfach Dinge zu behaupten, die einem halt so passen und du packst mal 2 oder 3 repräsentative Umfragen auf den Tisch die das belegen.

Wir warten...

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friedrichii 10.09.2013, 16:56
9.

Zitat von lupulus
Vor politischen Entscheidungen von solcher Tragweite möchte ich eine ausführliche wissenschaftliche Diskussion über das Für und Wider aus Sicht der Kinder. Bisher wurde allein aus der Sicht der Erwachsenen, nämlich unter dem Aspekt der vollständigen Gleichstellung homosexueller Paare argumentiert. Aber hier kommen noch die Kinder ins Spiel und auch die müssen in dem Diskurs berücksichtigt werden.
Bei Adoptionen geht es bisher ausschliesslich um das Kindeswohl.
Nach diesem Grundsatz ist weiter zu verfahren, oder will man hier eine neue Regelung zugunsten Homosexueller einfuehren?

Insofern ist Ihre Forderung nach wissenschaftlichen Kriterien vollkommen richtig.

Allerdings duerfte es klar sein, dass diese mangels Masse und vorliegenden Erfahrungswerten nur schwer zu bekommen sind - daher wirtd versucht, einen Verstoss gegen den Gleichheitsgrundsatz darzustellen. Dieser liegt aber nicht vor, da beim Adoptionsrecht das Kindeswohl Vorrang hat.

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