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Ärger um "Miles & More": Vielflieger zeigt Lufthansa wegen Bonusmeilen an
DPA

Die Lufthansa hat die Bonusmeilen beim Vielfliegerprogramm "Miles & More" abgewertet, nun eskaliert der Streit. Nach SPIEGEL-Informationen ist eine weitere Strafanzeige gegen die Fluggesellschaft eingereicht worden. Der Vorwurf: gewerbsmäßiger Betrug in 21 Millionen Fällen. Ärger um "Miles & More": Vielflieger zeigt Lufthansa wegen Bonusmeilen an - SPIEGEL ONLINE

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ottohuebner 15.04.2012, 14:22
50. der kluegere gibt .........

Zitat von ökos teuer
Meine Großmutter hat immer gesagt, der Klügere gibt nach. Sie hat dabei nicht bedacht, dass das Verfahren langfristig dazu führt, das die Dümmeren die Oberhand gewinnen.
der kluegere gibt solange nach bis das er der duemmere ist.

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amk747 15.04.2012, 14:25
51. Hier geht es um mehr...

Zitat von sysop
Die Lufthansa hat die Bonusmeilen beim Vielfliegerprogramm "Miles & More" abgewertet, nun eskaliert der Streit. Nach SPIEGEL-Informationen ist eine weitere Strafanzeige gegen die Fluggesellschaft eingereicht worden. Der Vorwurf: gewerbsmäßiger Betrug in 21 Millionen Fällen.
Liebe Leser,
aus meiner Sicht geht es hier doch um viel mehr als um einen streitbaren Professor...

Was wäre wenn alle angesammelten Bonusmeilen auf einen Schlag, sagen wir innerhalb eine - zwei Wochen, eingelöst werden würden... sozusagen ein Run auf Lufthansa...

Könnte das die Airline stämmen? Oder wieviele Milliarden € aus den Bonusmeilen sind noch nicht eingelöst? Welche Risiko birgt eine solche Worst-Case-Vorstellung für die Lufthansa? Welche Vorkehrungen hat das Unternehmen gegen einen solchen Schlag getroffen?...

Was würden Sie als Anleger sagen? Ach ja, Meilensammler sind Anleger, denn Sie leihen dem Unternehmen Finanzmittel, oder nicht?

Aus meiner Sicht entwickelt sich das Vielfliegerprogramm zu einer Schattenmacht im Unternehmen... Um Druck rauszunehmen werden einfach mal die Konditionen drastisch verändert... Risikomanagement... Minimiere die Schadensauswirkungen durch geeignete Maßnahmen... Am Besten so oft, bis ich das Risiko handhaben oder akzeptieren kann...

Meine Erfahrung als Unternehmensberater hat mich jedoch gelehrt, dass risikominimierende Maßnahmen in der Regel - bei dem Einen oder dem Anderen - Schmerzen verursacht...

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Zukunftspartei 15.04.2012, 14:25
52. Genau richtig

Zitat von schäfer_peinlich
Wenn die Vertragsänderung unwirksam ist, dann ist das reines Zivilrecht und der Anspruch ist einzuklagen. Eine Seuche ist es, dass in solchen Fällen immer das Strafrecht bemüht wird. Meistens mit den Gummiparagrafen Betrug oder Untreue. Dabei geht es in Wirklichkeit nur darum, die andere Vertragspartei mit der Öffentlichkeitswirkung einer Strafanzeige unter Druck zu setzen.
Das ist die richtige Reaktion, denn es ist nun mal Betrug. Wobei die Interpretation von Betrug in D von den Juristen schon so pervertiert wurde, dass es auf die wenigsten Fälle angewandt werden kann.
Peinlich für D ist nur, dass einzelne Personen gegen die Firmen vorgehen müssen, weil der Verbraucherschutz die Firmen vor den Verbrauchern schützt statt die ursprünglich gedachte Aufgabe zu übernehmen. Für eine Marktwirtschaft wäre aber genau diese Kontrolle wichtig.

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pzf85jj 15.04.2012, 14:31
53.

Zitat von earl grey
..., begleitende Ehefrau bei Urlaubsreise musste draußen bleiben ...
Nur dann, wenn Sie eine(n) andere(n) BegleiterIn mitnehmen. Ansonsten = gelogen.

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Lazarus Long 15.04.2012, 14:35
54. ...stimmt

Zitat von ottohuebner
einfach nicht mehr lufthansa fliegen. die meisten anderen airlines sind eh besser.
Stimmt auffallend, mache ich schon seit Jahren. Servicemássig ist jede zweifelhafte Drittwelt-Airline besser als LH.
Wenn man sich einmal ansieht, dass LH im fast jedem Kartellverfahren dabei war und jedes Mal als sog. "Kronzeuge" sogar die illegalen Gewinne dieser Kartelle behalten durfte, während die Mitbewerber hohe Bussgelder zu zahlen hatten (was natürlich LH's Marktposition gestärkt hat) dann sieht man, dass diese Geschäftspraktiken bei LH methodisch eingesetzt werden.
LH ist ja auch immer für den freien Markt in Ländern mit denen kein Open-Sky-Abkommen besteht und LH gerne mehr Frquenzen hätte. Gilt natürlich nicht für den Heimatmarkt, da jammert man lang und breit über die angeblichen SUbventionen von Emirates und Co.... .
Da passt es auch, dass LH Emirates verklagt hat, weil deren Business-Tickets zu "billig" waren. Nur mal so nebenbei, Emirates bezahlt ihr Personal besser als LH UND Hat ein wesentlich besseres Produkt - 180 Grad neigbare Sitze sind in der Business bei EK schon lange Standard...bei LH sollen sie jetzt kommen.
LH - meiden wo's nur geht.

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tommahawk 15.04.2012, 14:43
55. LH-PR-Abteilung am Werk?

Hier werden auffällig viele Beiträge gegen diesen Professor gepostet. Der will doch nur erreichen, dass die Lusthansa nicht nachträglich erworbene Rabatte abwertet!

Da ist es doch vollkommen egal, ob der nun 900.000 oder nur 9.000 Meilen auf dem Konto hat. Und der Hinweis eines Schreiberlings auf das Studium an der Fernuni Hagen läßt in mir den Verdacht aufkommen, dass hier die PR-Abteilung der LH versucht, den Mann zu demontieren. Wie mies ist das denn?

Die LH wird das Ding verlieren, soviel ist klar! Wer seine Kunden veräppelt, muss mit Gegenwehr rechnen.

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awtwahl 15.04.2012, 14:46
56. abschaffen der Bonusmeilen

und Sie helfen auch unseren Politikern 'da drinnen im Lande' uebt Ruecksicht auf dieses schweren "Dienstleistungsbereich" fuer uns " da draussen" ! arno wahl

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amphidrome 15.04.2012, 14:47
57. Und wie die sich wehren können

Zitat von super.constellation
... ob die Klagen auch von denjenigen eingebracht worden sind , die diesen ganzen Meilenblödsinn bezahlt haben ? In der Regel sind dies nämlich nicht die Reisenden selbst, sondern deren Arbeitgeber, Unternehmen, Kunden etc. die sich nicht dagegen wehren können, dass die Reise mit LH angetreten wird. ...
In jedem größeren Unternehmen gibt es glasklare Regeln, welche Hotels, welche Fluglinien und sonstige Reisedienstleister in Anspruch genommen werden dürfen. Ausnahmen bedürfen in der Regel einer ausführlichen schriftlichen Begründung.
Nun ist es aber so, daß diese Unternehmen in der Regel Rahmenvereinbarungen mit der LH haben. Dem Mitarbeiter bleibt nichts anderes übrig, als LH zu fliegen.

Es ist keineswegs so, daß Mitarbeiter wegen der Meilen auf LH bestehen.

Bezüglich MM: Dies ist ein Vertrag zwischen mir/Ihnen mit der LH. Zumindest vor einigen Jahren war eine berufliche Nutzung des Meilenkontos vertraglich verboten. Jeder Arbeitgeber, der eine Nutzung der Meilen für berufliche Zwecke fordert, würde von Ihnen einen Vertragsbruch einfordern. Interessanterweise wurde dieser Aspekt nie in der Presse aufgegriffen.

Wer viel außerhalb von D unterwegs ist, wird so oder so einen anderen Anbieter wählen. Bei mir war es Air France. Zu der Zeit preiswerter, besserer Service, bessere Lounges, besseres Meilenprogramm. Scheinbar meint die LH immer noch, sie wäre Monopolist.

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tommahawk 15.04.2012, 14:50
58. Vielfliegerei ...

... ist etwas von vorgestern. Wer verbringt seine Produktivzeit heute denn tatsächlich noch im Flugzeug? Wir leben im Zeitalter von modernen Kommunikationsinstrumenten. Statt zehnmal zu fliegen ist es oft effizienter, acht Videokonferenzen abzuhalten und nur zweimal persönlich vor Ort zu sein, um Kontaktqualitäten zu pflegen. Aber das haben diese Dösel mit dem Bonuszwang und (vor allem deren Arbeitgeber bzw. Aktionäre) wohl noch nicht kapiert.

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storystory 15.04.2012, 14:54
59. Find ich super !!!

Zitat von sysop
Die Lufthansa hat die Bonusmeilen beim Vielfliegerprogramm "Miles & More" abgewertet, nun eskaliert der Streit. Nach SPIEGEL-Informationen ist eine weitere Strafanzeige gegen die Fluggesellschaft eingereicht worden. Der Vorwurf: gewerbsmäßiger Betrug in 21 Millionen Fällen.
Endlich mal jemand, der sich eben nicht jede Laune der grossen gefallen lässt !

Gewerbsmässiger Betrug in 21 Millionen Fällen

Mal sehen was draus wird !

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