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Affäre um Bischof Tebartz-van Elst: Die Belastung bleibt
DPA

Franz-Peter Tebartz-van Elst hat sich entschieden: Das gegen ihn anhängige Strafverfahren wird eingestellt, weil er 20.000 Euro zahlt und Vorwürfe eingeräumt hat. So entgeht er einem potentiell peinlichen Gerichtsverfahren, ein Makel aber wird bleiben. Kommentar zu Tebartz-van Elst: Schlechte Wahl des Bischofs - SPIEGEL ONLINE

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Erwan 18.11.2013, 18:34
1. Ich meine, dass der Bischof durch seine Anwälte falsch

beraten wurde. Auch wenn er zunächst gemäß den Regeln der DBK gebucht hatte und dann erst upgedatet hat, hätte er das so sagen müssen wie es war, wohlwissend, dass der Spiegel das nach seinem Gusto auslegen würde. An seiner Stelle hätte ich evtl. auch upgedatet, wenn es die Diözese nicht mehr belastet und man fit sein muß, nach so einer Reise. Die medien suchen ja auch immer mehr nach Dingen, die sie dann so drehen können wie es ihnen passt, der Auflage wegen. Inzwischen müssen sich ja fast alle Bischöfe rechtfertigen wegen irgendwelcher Kosten. Die Kirche ist aber den Medien keine Rechenschaft schuldig und wenn sie jemand diese schuldig ist, dann dem Kirchenvolk bzw. den entsprechenden Gremien.

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Megg 18.11.2013, 18:39
2. 20 000 haben oder nicht haben...

so rechnet Herr Wulff, der das von seinem Geld bezahlen müsste. Und dass er sich ungern davon trennt, wissen wir ja nun zur Genüge. Bei dem Krichenherrn ist das anders. Es kostet ihn keinen Cent. Das zahlt die Kirche, bzw. die Kirchensteuer, also der Steuerzahler. Kann ihm doch egal sein. Für so einen -für ihn- geringfügigen Betrag würde er sich doch grad mal ne Klobrille aussuchen.

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to5824bo 18.11.2013, 18:43
3. Schlecht beraten

Ach, kommen Sie, Herr Wensierski, es reicht jetzt wirklich, Sie haben doch auf der ganzen Linie gewonnen.
Warum raunen Sie denn denn jetzt noch von "möglicherweise weitere(n) unangenehme(n) Details rund um seinen Erste-Klasse-Flug", die TvE "hätte offenlegen müssen"?
Haben Sie Anhaltspunkte? Indizien? Irgendetwas Vorzeigbares?

Mir scheint klar: TvE war, wie er in einem Interview eingeräumt hat, juristisch schlecht beraten, als er diese eidesstattlichen Aussagen abgab. Hätte er statt juristisch zu mauern offen gesagt: "Ich habe mich in dem spontanen Interview des Herrn Wensierski leider unvollständig und darum falsch ausgedrückt", hätte kein Hahn danach gekräht.

Nicht dass ich den Bischof mag. Er hat im Blick auf seine Residenz und seiner Amtsführung zu viel falsch gemacht, um noch tragbar zu sein.

Nur sollten Sie und der SPIEGEL dieses gesuchte und gefundene Fressen rund um Businessclass, Firstclass und versteckter Kamera nun endlich auch mal runterschlucken.

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athh 18.11.2013, 19:07
4. Damit sind eidesstattliche verdicherungen..

... Kuenftig wertlos! Tve hat aktiv und mit vorsatz sich dieses eides bedient, um journalisten als luegner dastehen zu lassen und sich reinzuwaschen. Und das noch als priester. Nur durch die aufzeichnung des gespraeches konnte es aufgedeckt werden. Man verliert den glauben in den rechtsstaat voellig. Wie kann der staat so einem treiben durch einen kungel zustimmen. Das so etwas in deutschland moeglich ist, haette ich nicht gedacht. Es ist schlicht erbaermlich so etwas in deutschland zu sehen...

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kast3005 18.11.2013, 19:08
5. @Megg

Ob Sie's glauben wollen oder nicht, das Geld wird der Bischof aus seiner privaten Tasche zahlen müssen. Alles was Recht ist, aber solche unwahren Unterstellungen gegenüber dem Bischof und der Kirche bringen niemanden weiter!

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bezim 18.11.2013, 19:12
6. du sollst nicht falsch Zeugnis...

der stehen bleibende Vorwurf der falschen eidesstattlichen Versicherung wirkt schwerer als alle Baukosten zusammen. Wenn nicht von einem Bischof der katholischen Kirche, von wem kann denn dann Aufrichtigkeit erwartet werden? Ein Bischof, der - noch dazu in unötigem Kleinkram - mit der Wahrhaftigkeit so lax umgeht, kann sein Amt nicht länger ausüben, mag seine Weihe auch unauslöschlich sein.

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athh 18.11.2013, 19:14
7. @erwan

Wie kann man nur so eine vorsaetzlich begangene straftat und deren einstellung entgegen jedem rechtsverstaendnis ignorieren und stattdessen die diskussion auf die ethik der journalie lenken? Unfassbar! Es geht um eindeutig nachgewiesenen meineid und nicht darum, ob ein erste klasse flug ok ist und sich die kirche rechtfertigen muss.

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spon-1280943165745 18.11.2013, 19:24
8. optional

Der Einwand mit weiteren Details ist nicht von der Hand zu weisen. Man weiß nie was im Verlauf einer Affäre alles zu Tage tritt. Das würde im Prozess alles wieder aufgewärmt werden und das kann TvE nun wirklich nicht gebrauchen. Anders als Wulf politisch ist TvE für die Kirchenpolitik noch nicht erledigt. Im Moment aber für Limburg und vielleicht auch in Deutschland nicht mehr zu verwenden. Eine Verwendung im Vatikan bietet sich an. Dort ist er unter Aufsicht und Rom ist eine tolle Stadt. CW hätte auch den Strafbefehl annehmen sollen, er ist nun wirklich für eine weitere politische Verwendung verbrannt. Es handelt sich übrigens einen Strafbefehl gegen den beide durch Einspruch einlegen könnten. Also keine Einstellung des Verfahrens wegen Geringfügigkeit.

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soppo50 18.11.2013, 19:25
9. Ein unfassbares diese Urteil...

und das ausverschämtestes ist... der Kirchgänger bezahlt es mit seiner Zwangsabgabe der Kirchensteuer (Zwangsmitgliedschaft Abgabe) ...käufliche Justiz...aus der sich die Obersten der Kirche mit vollen Händen bedienen können...Wasser predigen und Champagner saufen.. das nennt man Barmherzigkeit der Kirche....was hilft dagegen: Austreten...

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