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Alternativantriebe: Warten auf Grün
DPA

Wie umweltfreundlich sind Elektro-und Hybridmobile wirklich?

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jjcamera 10.11.2014, 09:00
1. 2l-d

Volkswagen könnte schon längst ohne jegliche Neuentwicklung einen 2L Diesel-Kleinwagen mit ausreichend Platz für eine Familie auf den Markt bringen. Das wäre auch für die Ökobilanz insgesamt ein Riesenvorteil.
Aber wer kauft dann die staatlich geförderten E- und Hybridautos, die doppelt so viel kosten?

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reifenexperte 10.11.2014, 09:02
2. Energie- und resourcenschonende Autos

müssen vor allem leichter werden. 300 Kg Fahrzeuggewicht sollten für den Transport einer Person reichen. 2-3 Tonnen werden niemals umweltverträglich sein.

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Muhli9 10.11.2014, 09:02
3. Dieselstinker

Was immer gerne vergessen wird ist die Feinstaubbelastung. Das, was an Ruß aus einem 240D der 70er Jahre rauskam, konnte man ja fast noch aus der Luft klauben, bevor man es einatmen musste. Heutige TDI- und sonstige Maschinen fabrizieren derart feine Partikel, daß sie wunderbar bis in die letzten Winkel der Lunge kommen. Die Dieselförderung (in D) an sich war ein gigantischer Fehler.

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oli h 10.11.2014, 09:05
4. Gemein!

Die böse Autoindustrie verschweigt also wie umweltfeindlich ihre Elektroautos sind - das ist jetzt nicht Euer Ernst, oder? Die ganze Zeit konnte man ständig lesen dass die (ohnehin am bösesten) deutsche Autoindustrie den Trend zum Elektroauto verschlafen hat und jetzt wo die ersten Modelle marktreif sind ist es wieder die Autoindustrie die umweltbewussten Bürgern, die ja eigentlich am Liebsten Diesel fahren würden Elektroautos unterschiebt. Tut mir Leid, aber den schwarzen Peter dürft Ihr jetzt ruhig mal den Verbrauchern unterschieben, nicht zuletzt Menschen wie Frau Künast ("Leute, kauft Hybridautos von Toyota").

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Romiman 10.11.2014, 09:06
5. Vermisse mal wieder...

die Einberechnung der Tatsache, daß der lange Prozeß von der Suche nach Rohöl bis zum sprudelnden Zapfhahn an der Tankstelle gewiß alles andere als CO2-neutral abläuft!

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monolithos 10.11.2014, 09:06
6. Wirklich umweltfreundlich

Der Verbrennungsmotor sehe ich nach wie vor am umweltfreundlichsten. Nur dessen Betankung mit erdölbasierten Flüssigkeiten / Gasen nicht. Hier muss etwas zu 100% Regeneratives her. Wenn man sich anguckt, wieviel Kreativität die Menschheit in die "Entwicklung" trinkbaren Alkohols gesteckt hat, kann es so schwer nicht sein, aus vielem, was nachwächst, eine brennbare Flüssigkeit für Verbrennungsmotoren zu zaubern. In Brasilien soll es ja schon funktionieren. Wann auch bei uns?

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spon-1283439334056 10.11.2014, 09:06
7. Co2 Zertifikate

Ich gebe zu bedenken, dass die CO2 Emissionen in der Stromherstellung durch entsprechende Zertifikate gedeckelt sind und der Ausstoß im konventionellen Verkehr davon weder erfasst noch gedeckelt wird.

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Banause_1971 10.11.2014, 09:07
8. Das

war mir bereits klar, als man damit warb, dass Elektroautos keinen Co2-Ausstoß haben. Bis heute ist mir unklar, wieso man überhaupt damit werben durfte, denn egal wie - die Erzeugung von Strom produziert IMMER Co2. Und dem Bürger die Verschrottung alter Fahrzeuge im Austausch für angebllich umweltfreundlichere Automobile als ökologische Weisheit zu verkaufen ist angesichts des Co2-Ausstoßes für die Produktion eines neuen Autos und der Verschrottung eines alten Autos ein weiterer Schlag ins Gesicht aller, die ihren Kopf zu mehr gebrauchen, als nur zum Tragen eines stylischen Hutes. Ein Grund übrigens, warum ich E10 meide, denn ICH weiß, welche Regenwälder für die Anpflanzung unseres "ökologischen" Sprits abgeholzt werden. Aber anstatt zu Spitzenzeiten unseren überschüssigen Ökostrom in Wasserstoff zu wandeln, verschenken wir den Strom ins Ausland. 100% Verlust scheint reizvoller zu sein, als zumindest noch ein wenig Wasserstoff zu produzieren, den man speichern könnte und auch in Autos einsetzen könnte. Hier wären große Investitionen nötig, um ein Tankstellen-Netz für Wasserstoff aufzubauen. Das macht die Industrie nicht mit. Die will sofort Return-of-Investment und keine Risiken, die nicht mit Steuergeldern abgesichert sind (siehe Off-Shore-Anlagen die keine Trasse zum Festland haben und deren Eigentümer Geld für Strom bekommen, der nie das Festland erreicht hat). Aber sowas passiert, wenn die Politik mit wenig qualifizierten Juristen der Ansicht ist, Umweltpolitik und Wirtschaftspolitik zu betreiben.

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najrezterk 10.11.2014, 09:10
9. Ha, ha, ha

... es sollte doch nicht wirklich jemand gegelaubt haben, dass wir mit der Elektromobilität irgend etwas retten würden. Es gibt leider nur einen Weg die Zeit zu verlängern bis wir endlich auf dem Bauch landen (verhindern lässt sich das sowieso in keinem Fall).
wir müßten einfach sehr viel weniger konsumieren und unsere direkte (und indirekte) Umwelt schonen. Das allerdings hieße Konsumverzicht und somit Wachstumsverzicht! = Wohlstandsverzicht. Und der bringt erst dann etwas wenn es richtig wehtut. Alles andere ist Irrglaube bzw. echter Betrug (je nachdem wie naiv man ist)...

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