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Alternativantriebe: Warten auf Grün
DPA

Wie umweltfreundlich sind Elektro-und Hybridmobile wirklich?

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joeeoj 10.11.2014, 10:01
40.

>>> Wenn 2030 tatsächlich sechs Millionen solcher Autos in Deutschland unterwegs sein werden, wie es die Politik anstrebt, dann könnte sich der CO2-Ausstoß der Pkw bis dahin um 23 Prozent verringern, prognostiziert das Ifeu-Institut: >>>

Da die Strassenfahrezeugen (Verkehr insgesamt rund 16% des Co2 Ausstosses!) heute nur rund ca. 11% der Co2 "Produktion" ausmachen, wäre also bei einer Reduktion von 23% bei Strassenfahrzeugen eine Reduktion der effektiven Co2-Belastung von gerade einmal 2.53% (also von 11% auf 8.5%) drin. Wäre es da nicht deutlich sinnvoller diesen Aufwand bei den grössten Produzenten von CO2 , den Kraft- und Fernheizwerken (ca. 43% des CO2) einzusetzen? Wenn man bei deisen Kraftwerken nur 10% Co2 Einsparung (gegneüber den 23% bein Autos) erlangen könnte würde der gesamten Co2 Austoss um 4.4% sinken ! Könnte man dei 23% wie beim Auto erreichen wären der Austoss sogar um 10% zu senken - damit wären die C02 Emission des Strassenverkehr fast vollständig kompensiert !!! Man sollte wirlich das Verursacherprinzip anwenden !

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stefan7777 10.11.2014, 10:02
41. Mathe für Anfänger und der Menschenverstand

Während des Produktionsprozesses eines modernen Autos werden 25 bis 50 Tonnen Müll erzeugt. Deshalb wird es wohl noch für sehr lange Zeit ökologischer bleiben das alte Auto länger zu fahren, statt sich ein neues zu kaufen. Das ein Hybrid Fahrzeug mit zwei Antrieben in der Herstellung nicht ökologischer sein kann als ein simpler Diesel, das war noch nie strittig. Das Konzept Elektroantrieb kann nur dann ökologisch sein, wenn auch der verfahrene Strom ökologisch erzeugt wird? Na das war ja jetzt eine intellektuelle Glanzleistung! Da der Artikel ja reißerisch sein soll, unterschlägt man mal eben, die Recyclingraten von Kupfer und Lithium, die bei Elektromotoren und Lithium-Akkus im Autos über 90% erreicht, ohne die Abbaumethoden schön zu reden, hinkt der Vergleich zu dem Abbau von endlichen Ressourcen wie Öl(-sand). Noch ein Wert der nicht erwähnt wird, wenn von heute auf Morgen 80% der Fahrzeuge mit Elektroantrieb ausgerüstet würden (33 Mio in de), würde der Stromverbrauch in de um ca. 15% steigen. Was noch gefehlt hat, die hohe energetische Wirtschaftlichkeit von Elektroantrieben 10-15kWh Strom auf 100 km. Ein vergleichbarer Diesel braucht durch seinen im Vergleich schlechten Wirkungsgrad mindestens das doppelte. Ein letztes Argument noch; Würden alle Verbraucher einen 100% Ökostrom-Tarif bei ihrem Versorger buchen (was ja logischerweise unerläßlich ist für E-Autos), würden die Kohlestromanbieter ihren Strom wie saure Milch am Strommarkt anbieten müssen und schnell vom Markt verschwinden. Abschließend bin ich schon erstaunt, wie dreist man aus einem 196,22 zu 65,36 also einem Verhältnis von 1:3 den Verbrennungsantrieb "schön schreiben" kann. Aber man weiß ja wem SPON sich verpflichtet fühlt. ;-)

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stefan7777 10.11.2014, 10:04
42. reißerisch

Während des Produktionsprozesses eines modernen Autos werden 25 bis 50 Tonnen Müll erzeugt. Deshalb wird es wohl noch für sehr lange Zeit ökologischer bleiben das alte Auto länger zu fahren, statt sich ein neues zu kaufen. Das ein Hybrid Fahrzeug mit zwei Antrieben in der Herstellung nicht ökologischer sein kann als ein simpler Diesel, das war noch nie strittig. Das Konzept Elektroantrieb kann nur dann ökologisch sein, wenn auch der verfahrene Strom ökologisch erzeugt wird? Na das war ja jetzt eine intellektuelle Glanzleistung! Da der Artikel ja reißerisch sein soll, unterschlägt man mal eben, die Recyclingraten von Kupfer und Lithium, die bei Elektromotoren und Lithium-Akkus im Autos über 90% erreicht, ohne die Abbaumethoden schön zu reden, hinkt der Vergleich zu dem Abbau von endlichen Ressourcen wie Öl(-sand). Noch ein Wert der nicht erwähnt wird, wenn von heute auf Morgen 80% der Fahrzeuge mit Elektroantrieb ausgerüstet würden (33 Mio in de), würde der Stromverbrauch in de um ca. 15% steigen. Was noch gefehlt hat, die hohe energetische Wirtschaftlichkeit von Elektroantrieben 10-15kWh Strom auf 100 km. Ein vergleichbarer Diesel braucht durch seinen im Vergleich schlechten Wirkungsgrad mindestens das doppelte. Ein letztes Argument noch; Würden alle Verbraucher einen 100% Ökostrom-Tarif bei ihrem Versorger buchen (was ja logischerweise unerläßlich ist für E-Autos), würden die Kohlestromanbieter ihren Strom wie saure Milch am Strommarkt anbieten müssen und schnell vom Markt verschwinden. Abschließend bin ich schon erstaunt, wie dreist man aus einem 196,22 zu 65,36 also einem Verhältnis von 1:3 den Verbrennungsantrieb "schön schreiben" kann. Aber man weiß ja wem SPON sich verpflichtet fühlt. ;-)

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Teile1977 10.11.2014, 10:10
43. Halbwissen

Mal wieder jede Menge Halbwissen hier!
"Europa ist nicht der Nabel der Welt. Schon mal einen mit Elektroantrieb fahrenden Lkw gesehen? Viel Spaß weiterhin im deutschen Wolkenkukucksheim."

Es gibt sogar jede Menge davon! Neben den klassischen Schleppern (Still, Schopf-Rofan...) gibt es LKW für den Stadtverkehr... In den USA gibt es erste Versuche von Oberleitungen über den Autobahnen...

Zweitens: Nachtstrom ist deshalb besonders günstig, weil es nachts ZUVIEL davon gibt! Die Regierung hat sogar das Verbot von Elektroheizungen gekippt, weil sie deren Verbrauch Nachts benötigen!!!

Drittens: Elektrofahrzeuge benötigen weniger Strom als man glaubt! Selbst Millionen davon würden sich kaum bemerkbar machen, da einerseits neue Energien dazukommen, und andererseits der Stromverbrauch sinkt.
Wer es nicht glaubt: Stromverbrauch eines Elektroautos mal die Durchschnittliche Jahresstrecke mal X Fahrzeuge. Auf der anderen Seite der Jahresenergieverbrauch der Bundesrepublik Deutschland.
Viel Spaß beim Rechnen!

Viertens: Stromsparen ist einfacher als man denkt! Den zwanzig Jahre alten Kühl/Gefrierschrank austauschen, eine moderne Heizungspumpe und die Spül/Waschmaschine mit einem Vorschaltgerät mit Warmwasser versorgen. Eventuell noch einige Glühbirnen durch LED Lampen (Warmweiß) ersetzen, Standby ausschalten, und schon verbrauchen sie nur noch die Hälfte!

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Topf Gun 10.11.2014, 10:11
44. Da

Zitat von spon-facebook-804850348
Es scheint in dem Beitrag nicht in Betracht genommen zu werden, im Vergleich welche Umweltschäden durch die Förderung von Öl entstehen, wie z.B. in Nigeria, dem Golf von Mexiko und teilen von Süd Amerika (Ecuador).
haben Sie Glück gehabt, dass Sie mit Ihrem Einwand bei den Admins hier im Forum durchgekommen sind.
Mein Artikel über die Abschaffung unserer Verbrenner und Kauf unserer 2 Elektroautos, dazu angeschaffter Photovoltaik-Anlage und Naturstrom-Bezug wurde rigoros zensiert.

Alles zu grün-lastig für den Spiegel.....

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Asok 10.11.2014, 10:12
45. Ist, denke ich, Augenwischerei

Zitat von MartinB.
Wer, bitteschön, kauft sich ein Elektroauto und hat daheim einen "normalen" Strommix aus der Steckdose kommen? Elektroauto und 100% regenerativer Strommix gehen doch Hand in Hand...
Ist ist nunmal eine Tatsache, dass man ein Land wie Deutschland (viel Industrie, relativ wenig Sonne und Wasserkraft) trotz einiger Anstrenungen noch immer nicht mit 100% regenerativem Strom betreiben kann. Wenn einzelne Akteure sich 100% regenerativem Strommix herauspicken ändert dies nichts an der Tatsache.

Oder machen Sie bitte mal folgendes Gedankenexperiment. Stellen Sie sich vor alle gewerblichen und nicht gewerblichen Stromkunden würden sich jetzt dazu entscheiden 100% regenerative Strom zu kaufen. Um sicher zu gehen, dass die Versorgung jeder Zeit gesichert ist müsste man die Kapazitäten um ein Vielfaches ausbauen. Dies wäre finanziell kaum zu leisten und würde sich in der Gesellschaft kaum durchsetzen lassen.

Sie können eine Lösung die nur für wenige funktioniert, nicht einfach auf alle übertragen. Ich kann auch nicht meinen alten Diesel mit Salatöl tanken und dann sagen ich bin 100% Öko und alle sollen es machen wie ich.

Vielleicht kann man Ihnen in soweit recht geben, das es positiv ist, wenn einzelne dies tun. Ein Artikel der aber für ganz Deutschland diese Rechnung macht, muss mit dem tatsächlichen Energiemix rechnen.

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quakiutel 10.11.2014, 10:15
46. ...mal nachrechnen - auf allen Ebenen,

...und unter Berücksichtigung unseres Erfinder-Geistes -
wann diese Art der Zivilisation vermutlich knirschend zum Stehen kommt! Wie teuer ist das Material für eine dieser famosen Windgeneratoren? Was kosten die
mehr als 100.000 Toten weltweit, die wir durch Billigung des Individualverkehrs jedes Jahr in Kauf nehmen?
etc. etc. etc.

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joeeoj 10.11.2014, 10:16
47.

Zitat von max_schwalbe
Den CO2-Verbrauch bei der Herstellung kann man wohl ziemlich willkürlich auslegen - was wird da hineingerechnet? Nur der Energieverbrauch bei der Produktion des Fahrzeugs, oder auch Energieverbrauch+Umweltzerstörung beim Abbau benötigter Rohstoffe? Dann dürfte die Bilanz des Elektroautos noch erheblich schlechter ausfallen, denke ich! Letztendlich: Privat einen alten VW Golf zu fahren ist immer noch das ökologischste was man machen kann, selbst wenn er 8-9 l/100 km verbraucht. Aber davon will die Industrie in der Tat nichts wissen, ist ja klar! Daher wäre das beste für die Umwelt, Autos so zu konstruieren, dass sie lange Zeit haltbar sind und Verschleißteile einfach ausgetauscht werden können. Ohne gesetzlichen Zwang wird das allerdings kein Autohersteller freiwillig tun!
Absolut korrekt, die Produktion eines Mittelklassewagen erzeugt um die 5,2 Tonnen CO2 - und jede Menge andere Ressourcen die beim Bau benötigt werden, die gerne übersehen werden. Es ist aber leider so, das die Haltbarkeit von Fahrzeugen von den Herstellern geplant und soweit reduziert wird (geplante Obsoleszenz), damit sie wieder rechtzeitig einen Bedarf des Kunden für ein neues Fahrzeug haben. Technisch könte man bezahlbare Fahrzeuge bauen, die zwar ca. 20% teurer wären, aber dafür locker bis zu 1,5 Millionen km schaffen würden. Aber dann könnte man ja nicht wieder eine neues Auto verkaufen ... also werden weiter Rohstoffe verprasst !

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andy1612 10.11.2014, 10:18
48. elektromobilität eine Todgeburt

der Elektrowahnsinn findet hoffentlich bald ein Ende. Aus meiner Sicht kommt der Wasserstoffantrieb viel zu kurz. Es wird viel zu wenig daran geforscht. Aber die Mineralölwirtschaft hat daran ja kein Interesse. Wasserstoff produziert mit "Ökostrom" ist der ideale Energieträger. Die ersten Produktiosanlagen, Windkraft mit Wasserstoffproduktion gibt es bereits.

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ZehHa 10.11.2014, 10:21
49.

Zitat von kenterziege
Und was viel wichtiger ist: Niemand in der Welt macht uns das nach.
Das ist falsch. In Skandivanien ist der Anteil an regenerativer Energieerzeugung sehr viel höher als bei uns. Was natürlich auch an den geologischen Gegebenheiten liegt; es gibt einen Grund für den Namen Vattenfall des schwedischen Energieversorgers. 51% der Ernergie in Schweden stammt aus Wasserkraft, nur 4% aus fossilen Energieträgern. Der Rest ist Kernkraft.

Aber auch das Potential der Windenergie wird nahezu überall gesehen. Wer mal von Österreich nach Ungarn fährt, sieht im Grenzgebiet einen schon existierenden gigantischen Windpark.

In Marokko wird zzt. ein Windpark geplant bzw. ist schon im Bau, der eine Leistung von 300 MW (entspricht z. B. dem 1989 aus Kosten- und Sicherheitsgründen stillgelegten Kernkraftwerk in Hamm-Uentrop) und eine jährliche Stromproduktion von 1 Mrd. KWh erreichen soll. Bis 2020 sollen 2 GW Windleistung erreicht werden; keines der deutsches Kernkraftwerke erreicht (oder erreichte) diese Leistung.

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