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Anschläge von Linksextremisten: BKA warnt vor weiteren Attacken auf Polizisten
DPA

Gefahrengebiet ist überall: Ein vertraulicher Lagebericht des Bundeskriminalamts zeigt, dass es nicht nur in Hamburg zu Angriffen auf Polizisten kam. Und die Sorge ist offenbar groß, dass es zu weiteren Attacken kommt. Anschläge: BKA warnt vor weiteren Attacken auf Polizisten - SPIEGEL ONLINE

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Beobachter123 06.01.2014, 14:17
1. Verkehrte Welt

Wenn es nach einigen Journalisten auf SPON geht, sollte die Polizei die Sicherheitsvorkehrungen abschaffen um die Linksextremen nicht zu provozieren. Das ist ungefähr die gleiche Logik wie: Der schützt sich mit einem Helm, also ist er selbst Schuld dadurch einen Steinwurf zu provozieren.....

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neu_ab 06.01.2014, 14:23
2.

Zitat von Beobachter123
Wenn es nach einigen Journalisten auf SPON geht, sollte die Polizei die Sicherheitsvorkehrungen abschaffen um die Linksextremen nicht zu provozieren. Das ist ungefähr die gleiche Logik wie: Der schützt sich mit einem Helm, also ist er selbst Schuld dadurch einen Steinwurf zu provozieren.....
Die Logik erinnert mich an eine alte Titanic-Titelseite, "Helmpflicht für Ausländer":

https://www.titanic-magazin.de/shop/...=3f7ac80564a9c

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Tamahra 06.01.2014, 14:25
3. Nicht zu rechtfertigen, aber auch nicht übrraschend.

Zitat von sysop
Gefahrengebiet ist überall: Ein vertraulicher Lagebericht des Bundeskriminalamts zeigt, dass es nicht nur in Hamburg zu Angriffen auf Polizisten kam. Und die Sorge ist offenbar groß, dass es zu weiteren Attacken kommt.
Die Politik und viele Teile der Gesellschaft lassen große Gruppen unserer Gesellschaft zu Gunsten anderer (weniger) im Stich. Egal wie man ihr Vorgehen begründen mag - ob man es richtig oder falsch empfindet - kann man nicht davon ausgehen, dass diese es ewig einfach über sich ergehen lassen. Doch die Polizisten dürfen nicht die Stoßdämpfer einseitiger Politik werden!

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clageo 06.01.2014, 14:26
4. dem Volk reinen Wein einschenken

Zitat von sysop
Gefahrengebiet ist überall: Ein vertraulicher Lagebericht des Bundeskriminalamts zeigt, dass es nicht nur in Hamburg zu Angriffen auf Polizisten kam. Und die Sorge ist offenbar groß, dass es zu weiteren Attacken kommt.
Die komplette Medienwelt hat auf dem linken Auge Scheuklappen drauf. Würden die linken Terroristen genauso medial behandelt wie die rechten, wäre schon viel gewonnen. Z.B. Bei gewalttätigen , vermummten Anarchisten wird in Funk und Fernsehen von "Demonstranten" gesprochen. Wenn bei rechten angemeldeten Demos von Linksextremen Schäden an Leib und Sachen verursacht werden, wird dies immer den rechten zur Last gelegt. Exemplarische Strafen gibt es für Vermummte nicht. Sondersendungen nach den Kriegszuständen in Hamburg gibt es nicht. usw.

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norwood1969 06.01.2014, 14:27
5. Klare Kante zeigen: Gegen Links und Rechts

Wenn man die auf SPON veröffentlichte Meinung liest (Stichwort: Entglasen statt Scheiben kaputtschlagen), dann ist das echt eine verkehrte Welt.
Statt als Demokraten gemeinsam gegen den Linkspöbel (und gegen den Rechtspöbel genauso!) aufzustehen und klar zu sagen: In einem Rechtstaat hat der Staat das Gewaltmonopol, wird hier rumgeschwurbelt und die Gewalt der Polizei in die Schuhe geschoben.

Hier wäre eine klare Kante gefragt, um den Gewaltpöblern von Links (und Rechts) die Grenzen aufzuzeigen, statt den Linken mit einem zugedrückten Auge zu sagen: Habt schon recht, die anderen haben angefangen, da könnt ihr ruhig "entglasen". Dass die beim Entglasen nämlich nicht aufhören, zeigt ja dieser Artikel: Jetzt kommen Bomben und dann kommen gezielte Todesschüsse. Man erinnere sich an die beiden erschossenen Polizisten bei den Startbahn West-Krawallen.

Hier müssen alle Demokraten zusammenstehen und sage: Das geht nicht, ihr habt keine Unterstützer.

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ankus 06.01.2014, 14:30
6. Ohne beurteilen zu wollen

welche Seite hier wen provoziert, so sind die Gewaltausbrueche beider Seiten nur der Spiegel der zunehmenden Polarisierung der Gesellschaft. Die Feststellung das irgendwann die Gewalt die Grenze zum Buergerkrieg ueberschreitet ist korrekt, so wie sich die Dinge entwickeln ist das nicht eine Frage des ob sondern des wann! Solange sich die Politik darauf beschraenkt Bevoelkerungsgruppen gegeneinander auszuspielen befoerdert sie diese Entwicklung, DAS ist der eigentliche Skandal.

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kascnik 06.01.2014, 14:30
7. Hemmschwelle?

Eine völlig von Gesetzen losgelöste Polizei, deren Gewerkschaft mit Kriegstreiberischen Worten mehr oder weniger zum Kampf gegen die Bürger aufruft. Medien, die das ganze befeuern indem das Wort "links" mehr und mehr zum Synonym für Krawall und Gewalt wird. Deutschland 2014 ist nur noch auf dem Papier eine Demokratie.

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medicus22 06.01.2014, 14:31
8.

Schön wie einige Medien es nicht verstehen, dass es nicht sein kann, das man Polizisten mit Pflastersteinen attackiert. Wenn einer von denen in der Not zu seiner Waffe greift, würde er medial gelyncht. Die Männer und Frauen von der Polizei scheinen ja nur die Prügelknaben zu sein. Wo sind denn die Grünenpolitiker die gegen die Linksextremisten protestieren, so wie es immer bei Rechtsextremisten tun? Achso...linker Terror gut und rechter Terror schlecht...
Was sind denn Gegenvorschläge um die Lage in den Griff zu bekommen? Einfach mal einen Polisten totprügeln lassen, damit sich der Mob beruhigt? In anderen Ländern würde die Polizei nicht so besonnen reagieren. Gott sei Dank haben hier alle eine Engelsgeduld.

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SPONU 06.01.2014, 14:31
9. Der olle Gandhi...

Zitat von sysop
Gefahrengebiet ist überall: Ein vertraulicher Lagebericht des Bundeskriminalamts zeigt, dass es nicht nur in Hamburg zu Angriffen auf Polizisten kam. Und die Sorge ist offenbar groß, dass es zu weiteren Attacken kommt.
...hat durch Gewaltlosigkeit ein ganzes Land von dessen Besatzern befreit. Mit passivem Widerstand gewinnt man den "moral high ground", nicht mit Brandsätzen oder geworfenen Steinen.
Aber gewaltfreier Protest erfordert Grösse, Geduld und Mut. Das haben diese Extremisten nicht.

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