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Asyl: Fakten gegen Stimmungsmache
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Die Idee des Asylrechts ist zutiefst menschlich - und hoch umstritten. Ein Blick auf die Zahlen der letzten 20 Jahre entzaubert die Überfremdungsphantasien deutscher Populisten und Stammtischrhetoriker: Es gibt weder eine Asylantenflut noch Massen an Sozialschmarotzern. Asyl: Statistiken belegen Rückgang von Bewerbern und Kosten - SPIEGEL ONLINE

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juergw. 02.08.2012, 17:35
30. so wird es kommen...

Zitat von r. schmidt
Wenn das zutreffend ist sollte doch die Frage gestattet sein warum. Wenn eine gescheiterte Einwanderungspolitik sich negativ gegen *echte* Asylanten auswirkt dann sollte man doch das Problem an der Wurzel packen. Dann werden auch nicht diese sogenannten Urdeutschen irgendetwas gegen das Asylrecht haben. Ich habe kein Probleme mit begründetem Asyl für politisch und religiös Verfolgte wenn die Personen das Grundgesetz respektieren. Ich habe aber Probleme mit falscher Einwanderungspolitik mittels Familienzuzug aus inkompatiblen Kulturkreisen, Asylmissbrauch von Wirtschaftsflüchtlingen, nachträgliche Duldung("Staatenlose" oder Langzeitasylant bei fehlender Grundlage) und expansive Familienpolitik dieser Gruppen. Man sollte sich keine Illusionen machen, dass nur die staatlichen Zuwendungen der Kit in diesem multikulturellen Umfeld sind. Wenn dieses Geld nicht mehr in diesem Ausmass fliesst dann wird das zwangsläufig zu Konflikten führen. Ich bin mir sicher, dass keiner hier ein Kollateralschaden einer zersplitterten Gesellschaft sein will. Das hat überhaupt nichts mit persönlichen Vorurteilen zu tun sondern einfach ein Fakt der Geschichte und Sozialisierung von Menschen. Man sollte also sehr vorsichtig sein was man hier aus moralischen Gesichtspunkten vertritt.
in Berlin hat man nur mit einem Umzug in einem anderem Bezirk die Möglichkeit den kommenden Konflikten zu entrinnen.Die Miethöhen
sortieren Reich und Arm.Wohl dem der sich das finanziell leisten
kann.Den letzten beissen die Hunde..

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klowasser 02.08.2012, 17:38
31.

Zitat von arrow64
Der Artikel nennt Zahlen - und es ist mehr als nur guter Stil, diese auch zu belegen. Einen Foristen, der eine valide, andere Zahl gefunden hat und nur nach einer überprüfbaren Quelle fragt, einfach mit "Frag doch selber!" abzuspeisen ist einfach nur peinlich.
Der Anti-Intellektualismus und die überkritische Haltung gegenüber jeglichen Zahlen ist genauso peinlich.

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buntesmeinung 02.08.2012, 17:38
32. Mir reicht schon eine Familie

Zitat von sysop
Die Idee des Asylrechts ist zutiefst menschlich - und hoch umstritten. Ein Blick auf die Zahlen der letzten 20 Jahre entzaubert die Überfremdungsphantasien deutscher Populisten und Stammtischrhetoriker: Es gibt weder eine Asylantenflut noch Massen an Sozialschmarotzern.
Ich bin mir bewusst, dass ich für diesen Beitrag wohl angefeindet werde, aber ich habe trotzdem das Bedürfnis, mich hier dazu zu äußern.
In dem Haus, in dem ich lebe, sind vor einigen Jahren Kosovo-Albaner eingezogen.
Diese Leute sind sehr laut und rücksichtslos. Sie setzen sich über alle Regeln guten nachbarschaftlichen Verhaltens hinweg.
Beispiele: Die Kinder, inzwischen 3, toben den ganzen Tag in der Wohnung herum. Dabei werden Türen geknallt und es wird laut geschrieen und gekreischt. Die Eltern nehmen das alles soweit hin oder unterstützen das noch.
Auch die Eltern sind sehr laut, knallen mit Türen und Fenstern.
Wenn Besuch kommt oder geht, wird minutenlang im Hausflur palavert.
Es kommt vor, dass ein Kind, wenn es gar zu sehr über die Stränge geschlagen hat, aus der Wohnung ausgesperrt und in den Hausflur verbannt wird. Das geht bis zu einer viertel Stunde. In dieser Zeit wird geheult, gebettelt und an die Wohnungstür geklopft.
Die Leute haben eigenmächtig eine Satellitenschüssel installiert und im Wohnzimmer trotz Verbot des Vermieters eine Rigipswand hochgezogen und diese mit dem vorhandenen Laminat verschraubt.
Mittagsruhe oder Nachtruhe gibt es nicht.
Es kommt vor, dass die Leute nachts um 2.00h nach Hause kommen und durch den Hausflur poltern.
Die jüngste Tochter ist gerade im Trotzalter. Wenn sie ihren Willen nicht bekommt, wird minutenlang gebrüllt. Sie geht offenbar auch nicht gerne ins Bett. Gegen 23.00h setzt ihr Gekreische ein. Wenn das ein paar Minuten durchgehalten wurde, lassen ihre Eltern sie wieder durch die Wohnung toben, verbunden mit lautem Schreiben, Quieken und Türenschlagen. Nach etwa einer Stunde kehrt dann meist Ruhe ein.
Diese Menschen fahren jedes Jahr in den großen Ferien in ihre Heimat.
Sie kommen alle stets unbesschadet zurück.
Obwohl die Familie hier von Unterstützung lebt, haben sie schon den 3. hochwertigen Gebrauchtwagen und sich mittlerweile eine zweite Garage besorgt. Ich frage mich schon, was sie dort lagern.

Also: Mir gehen diese Menschen gehörig auf die Nerven.
Der Vermieter unternimmt nichts, weil er gegen sie nicht ankommt und weil das Amt die Miete pünktlich überweist.
Ich meine allerdings, dass diese Menschen inzwishen in ihre Heimat zurückkehren könnten. Immerhin zeigt doch der jährliche Urlaub, dass sie gefahrlos in ihrer Heimat leben können.

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DerMittelfeldspieler 02.08.2012, 17:40
33. warum...

Zitat von sysop
Die Idee des Asylrechts ist zutiefst menschlich - und hoch umstritten. Ein Blick auf die Zahlen der letzten 20 Jahre entzaubert die Überfremdungsphantasien deutscher Populisten und Stammtischrhetoriker: Es gibt weder eine Asylantenflut noch Massen an Sozialschmarotzern.
sollten nicht auch Stammtischrhetoriker recht haben? Und ist ein Populist nicht sowieso einer der seine Meinung in der Öffentlichkeit anderen aufdrängt? Also sind die doch ständig um uns. Folgende Aussage:"2010 wurden nur 10.450 Menschen in Deutschland als Asylanten anerkannt. Das sind rund 55.000 zu wenig, um nur den jährlichen Bevölkerungsverlust auszugleichen. Wir sind weder Ausgenutzte noch Sehnsuchtsziel aller Flüchtlinge."ist auch nicht aufschlussreich. Wieviele gab es denn in dem Zeitraum, die als "geduldete" durchgehen. Und den jährlichen Bevölkerungsverlust mit Asylanten ausgleichen zu wollen, ist ja doch das dümmste das man sich vorstellen kann.

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fuzzi-vom-dienst 02.08.2012, 17:40
34. Statistik-Gläubling!

Zitat von Dr. Kilad
So entdecken gerade diejenigen, die sonst alles glauben, beim Asyl, dass man kein Statistik glauben sollte. Trotzdem Danke für den Beitrag. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes kamen 2009 7 Euro im Jahr durchschnittlich auf jeden Bundesbürger. Welch finazielle Bedrohung!. Aber gegen Fremdenfeindlichkeit hatten noch nie Fakten eine Chance.

Offensichtlich gehören auch Sie zu den Leuten, die in den letzten Jahren nicht mehr im Bus gefahren sind oder in einem ganz normalen öffentlchen Schwimmbad waren. Es gibt keine pauschale "Fremdenfeindlichkeit" in diesem unsrem Land, das meine Generation nach dem Krieg wieder aufgebaut hat. Es gibt aber sehr wohl eine Feindlichkeit gegen Leute, die uns als "Schei..schweinefleischfresser", "Sch----Deutsche" usw. beschimpfen. Und DIESE Art von Feindlichkeit lasse ich mir auch von Ihnen nicht verbieten. Es sind dies übrigens ganz überwiegend Leute aus einem ganz bestimmten archaischen "Kultur"-Kreis, die uns hier schamlos ausbeuten uind sich dabei über die deppen Deutschen kaputt lachen, die so blöd sind, für diese Schmarotzer auch noch Kindergeld, Wohngeld, Heizungsgeld, Kleidergeld, kostenlos VHS usw. zu bezahlen.

Gehören Sie vielleicht auch zu den Leuten, die tatsächlich glauben, dass die Inflationsrate 2 % beträgt? Wann waren Sie zum letzten Mal einkaufen? Wann waren Sie zum vorletzten Mal einkaufen? Wann ....... (beliebig auszufüllen).

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Acerb 02.08.2012, 17:40
35.

Ein Deutsche-Basher-Thread... wie originell.

Gut, was soll auf so 'nen Artikel schon kommen - mögliche andere Meinungen wurden ja in der Artikeleinleitung schon erschöpfend klassifiziert und gewertet.

Das spendierfreudigste Volk, das gleichzeitig nur aus Stammtisch-Nazis besteht? ... ne danke, ist mir längst zu öde als "Diskussionsthema".

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Wildes Herz 02.08.2012, 17:44
36.

Zitat von jan07
Asylanten sind Menschen, die zeitweise um Schutz vor Verfolgung nachsuchen. Es ist Pflicht eines zivilisierten Staates, diesen Schutz zu gewähren. Es ist aber andererseits auch Pflicht des Asylanten, wieder heimzukehren, wenn der Asylgrund entfällt.
Hm... warum eigentlich? Gibt es nicht in Deutschland z.B. viele Nachkommen von Hugenotten, die in Deutschland vor Verfolgung Schutz gesucht haben? Wo gab es denn für die eine "Pflicht, wieder heimzukehren, wenn der Asylgrund entfällt"...? Und wieviele Millionen ausgewanderte Deutsche hätten nach diesem Prinzip umgekehrt z.B. aus den USA wieder nach Deutschland abgeschoben werden müssen, sobald der Auswanderungsgrund entfallen war?

Eine solche Regelung hat in Deutschland gar keine Tradition. Und es gibt auch rein sachlich keinen Grund, warum jemand, der jahrelang hier lebt und vielleicht längst hier integriert ist, nur allein deshalb in sein Herkunftsland zurückkehren sollte, weil irgendein Fluchtgrund entfallen ist.

In vielen Fällen - z.B. bei der Flucht aus Diktaturen - dauert der Fluchtgrund über viele Jahre/Jahrzehnte hinweg an. Und nach sechs Jahren in Deutschland kann jeder Flüchtling - unter den selben Voraussetzungen wie andere Migranten auch - die deutsche Staatsbürgerschaft beantragen.

Fazit: Eine "Pflicht des Asylanten, wieder heimzukehren, wenn der Asylgrund entfällt", ist weder historisch herleitbar, noch gibt es sie in Hinblick auf die aktuell bestehende Gesetzeslage so pauschal.

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kartonwellpappe 02.08.2012, 17:45
37.

Zitat von Blaufrosch
Ein wenig in der eigenen Familiengeschichte geforscht und schon stellen wir alle mit Erstaunen fest: wir kommen doch alle irgendwie aus Afrika....
Da stimme ich Ihnen zu.
Dann erkläre man mir aber bitte auch was ein "Migrant" ist und warum dieser sogar eine Quote braucht.

Schönen Abend
Kartonwellpappe

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somasemapsyches 02.08.2012, 17:45
38. Das sind eben Ausländer,

Zitat von buntesmeinung
Ich bin mir bewusst, dass ich für diesen Beitrag wohl angefeindet werde, aber ich habe trotzdem das Bedürfnis, mich hier dazu zu äußern. In dem Haus, in dem ich lebe, sind vor einigen Jahren Kosovo-Albaner eingezogen. Diese Leute sind sehr laut und rücksichtslos. Sie setzen sich über alle Regeln guten nachbarschaftlichen Verhaltens hinweg. Beispiele: Die Kinder, inzwischen 3, toben den ganzen Tag in der Wohnung herum. Dabei werden Türen geknallt und es wird laut geschrieen und gekreischt. Die Eltern nehmen das alles soweit hin oder unterstützen das noch. Auch die Eltern sind sehr laut, knallen mit Türen und Fenstern. Wenn Besuch kommt oder geht, wird minutenlang im Hausflur palavert. Es kommt vor, dass ein Kind, wenn es gar zu sehr über die Stränge geschlagen hat, aus der Wohnung ausgesperrt und in den Hausflur verbannt wird. Das geht bis zu einer viertel Stunde. In dieser Zeit wird geheult, gebettelt und an die Wohnungstür geklopft. Die Leute haben eigenmächtig eine Satellitenschüssel installiert und im Wohnzimmer trotz Verbot des Vermieters eine Rigipswand hochgezogen und diese mit dem vorhandenen Laminat verschraubt. Mittagsruhe oder Nachtruhe gibt es nicht. Es kommt vor, dass die Leute nachts um 2.00h nach Hause kommen und durch den Hausflur poltern. Die jüngste Tochter ist gerade im Trotzalter. Wenn sie ihren Willen nicht bekommt, wird minutenlang gebrüllt. Sie geht offenbar auch nicht gerne ins Bett. Gegen 23.00h setzt ihr Gekreische ein. Wenn das ein paar Minuten durchgehalten wurde, lassen ihre Eltern sie wieder durch die Wohnung toben, verbunden mit lautem Schreiben, Quieken und Türenschlagen. Nach etwa einer Stunde kehrt dann meist Ruhe ein. Diese Menschen fahren jedes Jahr in den großen Ferien in ihre Heimat. Sie kommen alle stets unbesschadet zurück. Obwohl die Familie hier von Unterstützung lebt, haben sie schon den 3. hochwertigen Gebrauchtwagen und sich mittlerweile eine zweite Garage besorgt. Ich frage mich schon, was sie dort lagern. Also: Mir gehen diese Menschen gehörig auf die Nerven. Der Vermieter unternimmt nichts, weil er gegen sie nicht ankommt und weil das Amt die Miete pünktlich überweist. Ich meine allerdings, dass diese Menschen inzwishen in ihre Heimat zurückkehren könnten. Immerhin zeigt doch der jährliche Urlaub, dass sie gefahrlos in ihrer Heimat leben können.
die GENAU wissen, dass sofort eine Horde Gutmenschen Sie einen Rassisten schimpft, wenn Sie nur ein Wort sagen.
Ich wundere mich immer wieder, was sich die Deutschen von den Ausländern und den Gutmenschen gefallen lassen.

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spiekr 02.08.2012, 17:47
39. Ich verstehe den Unterschied Asyl - Armut nicht

hinsichtlich unserer moralischen Verpflichtung oder auch nicht.
Wieso muss uns ein politisch aktiver, der deshalb verfolgt wird mehr am Herzen liegen als Leute kurz vor dem Verhungern?
Der religiös oder politisch Verfolgte könnte im Angesicht seiner Lebensbedrohung alle Aktivitäten unterlassen. Diese letzte Überlebenschance hat der Verhungernde aber nicht.
Also alle rein zu uns oder keiner. Ich plädiere für Auswahlkriterien für Einwanderung, die nützlich für uns ist. Die Unterstellung von Hartherzigkeit der Deutschen halte ich angesichts der Spendenbereitschaft für böswillig.

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