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Atomenergie: Klimaforscher fetzt sich mit Umweltverbänden
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Klimaforscher James Hansen kämpft mit Ökoaktivisten gegen die Erderwärmung - jetzt wirft er ihnen vor, sie würden aus Furcht vor dem Verlust von Spenden ein wirksames Mittel gegen den Klimawandel ablehnen: Atomkraftwerke. Umweltverbände sind entsetzt. Atomenergie und Klima: Klimaforscher Hansen vs. Umweltverbände - SPIEGEL ONLINE

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Alfred Ahrens 22.12.2013, 18:56
1. Es geht um Kohle, was sonst ?

Erderwärmung findet nicht statt, "wilde" Tiere kehren zurück nach Europa, wenn man AKWs nicht auf tektonischen Stressplatten baut, sind sie sicher, produzieren billigen Strom und vergasen nicht die Umwelt. Tja was bleibt den selbsternannten Öko-Randalierern noch ? Rote-Flora, Permanentopposition und vorallem weniger "Kohle" !!! Und das ist auch gut so, wie Herr Wowereit immer sagt !!! Frohe Weihnacht vor der Plaste-Tanne !

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m_nietz 22.12.2013, 19:01
2. Der Spenden-Bonus

Ich hab das jetzt schon öfter gehört. Gegner der Umweltverbände kommen nun immer häufiger mit der Spenden-Laier. Dann soll er sich dafür einsetzen, dass in den USA mehr Atomkraftwerke gebaut werden. Zu dem spielen verschiedene Faktoren eine Rolle für den Klimawandel...

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günter1934 22.12.2013, 19:05
3. Sowas

nennt man ein Dilemma. Hingerissen, hergezerrt...
Das erinnert mich an eine Geschichte vor Gericht.
Die eine Partei trägt vor, sagt der Richter: Da haben Sie recht!
Die andere Partei trägt das Gegenteil vor, sagt der Richter: Da haben Sie recht!
Braust die erste Partei auf und sagt zum Richter: Sie können doch nicht zu beiden Standpunkten sagen Sie haben recht?
Sagt der Richter: Da haben Sie auch recht!

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Gerüchtsvollzieher 22.12.2013, 19:08
4. Die Klimaforscher...

behaupten auch stur, der Klimawandel liesse sich vom Menschen aufhalten, so what!?

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Markus Landgraf 22.12.2013, 19:09
5. Abfallproblem

Zitat von sysop
AKW produzierten den gefährlichsten Industrieabfall der Welt, betont Tobias Riedl von Greenpeace
Das stimmt so nicht. Die Mengen von Müll sind extrem gering (der seit Anfang der Nutzung der Kernenergie in den USA angefallene Müll passt auf ein Fussballfeld, wenn man ihn 3m hoch stapelt). Und selbst das kann noch weiter reduziert werden, wenn man moderne Reaktortechnik verwendet. Die Europäischen Umweltverbände (wie etwa BUND) argumentieren hier extrem verlogen: zunächst hat man moderne Reaktoren durch Bürgerinitiativen verhindert (etwa den Brüter in Kalkar), so dass weiterhin alte Reaktoren verwendet werden mussten, die relativ viel Abfall erzeugen. Dann hat man auch die Wiederaufarbeitung verhindert, so dass ein Endlager nötig wurde. Mit Brutreaktoren oder Wiederaufarbeitung braucht man nämlich gar kein Endlager. Jetzt sagt man, Kernenergie sei deswegen inakzeptabel, weil es strahlenden Abfall gibt. Die Vermutung, dass es hier um Spendengelder geht ist nicht von der Hand zu weisen. Eine gute Doku zum Thema gibt es übrigens in den Kinos (nicht in Deutschland, warum weiss ich nicht). Ein Link zum Trailer gibt es hier:

http://pandoraspromise.com

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yael.schlichting 22.12.2013, 19:11
6. Wo er recht hat, hat er recht!

Aber sag das mal in D-Land?

Technisch und wirtschaftlich wäre es nun wirklich kein Problem hier in Deutschland zwanzig neue Meiler zu bauen.
Aber hier (und anderswo) ist es eben schick, dagegen zu sein. Wurscht gegen was, der Strom kommt ja aus der Steckdose!

Das ist hier typisch:
Wir fahren mit dem Auto zur Demo und wir freuen uns freilich, wenn wir eine Autobahn vor der Haustüre haben.
Jeder will mobil telephonieren, aber keiner will einen Funkmasten in seiner Nähe haben.
Jeder verbraucht Strom, viele Geräte sind auf StandBy und der Strom kommt aus der Steckdose.

Hier in Deutschland hatten wir schon länger kein Erdbeben mehr. Auch mit Tsunamis schaut's mau aus. Es gibt hier genügend geeignete Standorte, für den Bau moderner Atomkraftwerke. Auch für Endlager gäbe es genügend gute Standorte. Mein Favorit läge irgendwo im Erzgebirge oder im Bayrischen Wald gaaaaanz tief unter massivem Granit-Gestein begraben.
Es ist eigentlich total wurscht, was man als Endlager vorschlägt. Es werden immer die selben sein, die dagegen demonstrieren. (und selbstverständlich mit dem Auto anreisen)

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hanfiey 22.12.2013, 19:11
7. Kohle oder Atom

Schwarz oder weiß, dazwischen gibt es nichts?. Nichts gegen Atomspaltung aber so wie wir damit umgehen ist das nicht akzeptabel. Energie ist überall, wenn wir das erkennen geht uns ein Licht auf.

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norman.schnalzger 22.12.2013, 19:11
8. Endlager

Vielen Dank Herr Hansen für den eminent durchdachten Vorschlag. Sie sind bestimmt auch ein NIMBY (not in my backyard) wenns um die Endlagerung geht. Falls nicht haben wir ja schon ein perfektes Endlager. Ihren Weinkeller.

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u.loose 22.12.2013, 19:16
9. Greenpeace und BUND

wären dann ja ihres Hauptthemas beraubt - das geht ja nun gar nicht. Hinzu kommt dann noch die zweite These "Alles in Genossen Bürgerhand" - die sicher kaum genug Geld zusammenkratzen können, um ein "richtiges" Kraftwerk finanzieren zu können. Also wieder mal nur ein "Geschenk" an das böse Abzocker Oligopol...

Noch ist der Leidensdruck durch die "Energiewende" nicht groß genug. Der wird sicher erst einsetzen, wenn der Bürger feststellt, dass eben nichts gewendet ist, wenn die Subventionen ausbleiben.

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