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Atomenergie: Klimaforscher fetzt sich mit Umweltverbänden
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Klimaforscher James Hansen kämpft mit Ökoaktivisten gegen die Erderwärmung - jetzt wirft er ihnen vor, sie würden aus Furcht vor dem Verlust von Spenden ein wirksames Mittel gegen den Klimawandel ablehnen: Atomkraftwerke. Umweltverbände sind entsetzt. Atomenergie und Klima: Klimaforscher Hansen vs. Umweltverbände - SPIEGEL ONLINE

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roedaelefanten 22.12.2013, 20:37
60. Gilt für alle NGOs

"... aus Furcht vor dem Verlust von Spenden..."
Die Apparate sind so aufgebläht, dass sie ständig auf Futter angewiesen sind. Der Idealismus ist dem Selbstzweck gewichen. Gleichzeitig gibt es genügend Konkurrenz um die Spendengelder.

Spenden? Nein danke!

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makese 22.12.2013, 20:41
61. Jo

[QUOTE=wuxu;14493213] Zitat von Cephalotus
Hinkley C bekommt eine garantierte Einepsievergütung von ca. 11,5ct/kWh für 35 Jahre plus Inflationsausgleich. Ich bin nicht für verstrahlte Landschaften aber ...... Das Märchen vom billigen Windstrom kann nur ein Ideologe erfunden haben. die oben aufgeführten 11,5 ct/kwh für Atomkraft sind bei einer hypothetisch abgeschlossenen Energiewende mit Windstrom nicht zu erreichen. ....
In anderen Ländern (z.B. Taiwan ) wird Windstrom mit ca. 6 Cent/kWh vergütet. PV wird in der Größenordnung 18-20 Cent/kWh vergütet und Atomstrom wird mit ca. 9,x Cent/kWh angesetzt. Einfach mal Informieren anstatt vermuten.

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ehFrank 22.12.2013, 20:41
62.

Zitat von sysop
Aha, hat Regine Günther auch Zahlen für den notwendigen und realistisch weltweit möglichen Ausbau von "Ökostrom" genannt, um eine Treibhausgasminderung von zehn Prozent weltweit zu erreichen?

"Hansen fordert einen Preis auf Kohlenstoffenergie, der in einem gemeinsamen Markt zwischen China, den USA und Europa die Verbrennung fossiler Brennstoffe verteuern solle. "- und schmackhaft wird das den Chinesen mit der Ansage gemacht, daß es total easy verdientes Geld ist, quasi abkassieren für heiße Luft. Wie EEG.

"Das Risiko der Urananreicherung zum Bau von Atomwaffen allerdings müsse ernst genommen werden. "Es gibt unsichere Staaten für Atomkraft", schränkt Hansen ein."- seinen Geheimdienst und den Mossad und Saudi Arabien will er natürlich nicht verprellen. Wer weiß, was die alles über ihn und seine Geldgeber wissen.

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digitalesradiergummi 22.12.2013, 20:41
63. Atomkraftwerke=Nische

Zitat von sysop
Klimaforscher James Hansen kämpft mit Ökoaktivisten gegen die Erderwärmung - jetzt wirft er ihnen vor, sie würden aus Furcht vor dem Verlust von Spenden ein wirksames Mittel gegen den Klimawandel ablehnen: Atomkraftwerke. Umweltverbände sind entsetzt.
Atomkraftwerke haben an der effektiven weltweiten
Stromerzeugung einen Anteil von ca 12%.
Der überwiegende Rest ist Kohle und Gas,
so 60+10%.
Wollte man diese Kohlekraftwerke
durch AKW ersetzen, wäre erstmal ein gigantischer
Geldbetrag notwendig,
Also 2000 AKWs >= 10 Billonen €, eher 15,
das macht > 2000€ pro Erddbewohner
Auch würde das Uran was im Moment so nonchalant
gefördert wird nur noch 10 Jahre reichen,
und gigantische Preisteigerungen
erfahren, was die AKW Stromkosten
dann irgendwie auch > 20ct/Kwh treiben wird.
Kriege ind vorprogrammiert,
Kriege für Öl soll es gegen haben,
weil sonst nicht genug verdient wird,
wenn Uran fehlt werden die Kredite
für die AKWs faul.
Ein Bugatti Veyron kostete 1 Mio mit 1000 Ps,
also 1000€ Pro Ps,
ein AKW kostet 7500€ pro PS.

All das an AKWs. was mit anderem
funktionert als veredeltem Uran,
hat bisher keinelei Tauglichkeit gezeigt.

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Quentin_Quencher 22.12.2013, 20:42
64.

Zitat von sysop
Klimaforscher James Hansen kämpft mit Ökoaktivisten gegen die Erderwärmung - jetzt wirft er ihnen vor, sie würden aus Furcht vor dem Verlust von Spenden ein wirksames Mittel gegen den Klimawandel ablehnen: Atomkraftwerke. Umweltverbände sind entsetzt.
Will man versuchen herauszubekommen, ob es bei den jeweiligen Lösungsvorschlägen um die Behebung von erkannten Problemen geht, oder aber um eine Ideologie die umgesetzt werden soll, dann lohnt es sich zu betrachten wie mit sogenannten »best practice« Vorschlägen umgegangen wird. Und unter diesen Gesichtspunkten muss man Hansen recht geben, Kernkraft gehört zu diesen »best practice« Vorschlägen wenn man denn davon ausgeht, dass das Klima geschützt werden müsste.

Die Umweltverbände interessieren sich nicht an »best practice« Lösungen für reelle oder vermeintliche Probleme, sondern um die Verbreitung ihrer Weltsicht, wonach sich die menschliche Zivilisation, spätestens seit Beginn der Moderne, von der Natur entkoppelt hat, zum Schädling für diese geworden sei und somit auf Kosten der Natur leben würde. Der vermeintlich menschengemachte Klimawandel ist nur eine Folge dieses Verhalten der Menschen wider der Natur. Der Moderne wird eine Naturvergessenheit unterstellt, dem Menschen ein schlechtes Gewissen wegen seines Verhaltens der Natur gegenüber eingeredet, weshalb Vorstellungen, die Natur wird sich rächen einen breiten Raum einnehmen.

Kurz, meist ist es eine Ideologie die die Umweltverbände vertreten, mache würden auch sagen es ist eine neuheidnische Religion, in der der moderne Mensch als Schädling an der Natur angesehen wird. In derartige Vorstellungen passt nicht der Lösungsvorschlag des Ausbaus der Kernkraft.

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NuclearSavety 22.12.2013, 20:43
65. Die ganze Atom-Diskussion in D...

... krankt an dem Umstand, dass die meisten Personen nicht wissen über was sie reden, das gilt insbesondere über sogenannte "Atomexperten". Letzteren Titel verdient man sich bei Greenpeace nach einmaligem Studium einer Wikipedia-Seite über Tschernobyl, bei den Grünen braucht man nicht einmal Wikipedia dafür.

Ein Experiment, Teilnahme freiwillig für alle Atomkraftgegner hier. Da sie ja so eine dezidierte Meinung über Kernenergie haben, basiert diese Meinung sicherlich auf fundiertem Fachwissen. Daher so als völlig unverbindliche Kontrollfrage: Wieviele redundante und diversitäre Notstromdiesel hat ein deutscher Druckwasserreaktor, und wie sind diese geschützt?

Zum Vergleich Fukushima hatte 2 Diesel pro Kraftwerk die gegen Erdbeben geschützt waren, und nicht gegen Überflutung/Flugzeugabsturz und Brand....

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digitalesradiergummi 22.12.2013, 20:49
66. Aus Fukushima kommt aber kein Strom mehr raus

Zitat von Cephalotus
.... Und auch bezüglich Stellungnahmen zu den Kosten von kerntechnischen Unfällen währe ich vorsichtig. TEPCO schätzt die Folgekosten von Fukushima auf 200-300 Milliarden Euros. Das ist viel. ABER, zur Zeit wird in Deutschland 20 Milliarden pro Jahr über das EEG von Arm zu Reich umverteilt, tendenz steigend.... Was da am ende billiger wird ist für mich alles andere als klar....
aus Dt Windrädern und Panalen schon.
Vorsichtig sind insbesondere die Japaner,
sie haben die Buxen voll,
und haben (fast) alle der 50
Reaktoren runtergefahren,
nicht nur Fukushima.
Und das kostet sie
so 30-40Mrd pro Jahr, an
Gas und Kohle,
wo haben die eigentlich die Kraftwerke
dafür her, so plötzlich,
jawohl, sie hatten schon immer einen Backup
für die AKWs.

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brut_dargent 22.12.2013, 20:50
67. @neu_ab

"... Ich bin auch für Kernkraftwerke gegen den Klimawandel. Je mehr, umso besser!" Zitat Ende - Siehe mein Kommentar #50. Erst informieren, dann mitreden. Danke.

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msdelphin 22.12.2013, 20:50
68. Extreme Bedrohung durch Klimawandel!

Herr Hansen zeigt damit sehr deutlich für wie bedrohlich er den Klimawandel für den Menschen hält und das er viel schneller geschehen wird als die meisten ahnen. Er sieht ihn als so gefährlich an, dass er zu extrem drastischen Mitteln greift und Kernenergie als das kleinere Übel ansieht, dass etwas weniger Opfer fordern wird.

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optimah 22.12.2013, 20:50
69. Endlagerung ist weltweit nicht gelöst

Zitat von dale_gribble
Doch. Das weiss jeder mit einem bisschen Hirn. Deponien fuer extrem giftigen Muell gibt es ueberall auf der Welt. Eine der groessten befindet sich sogar auf deutschem Boden. Eine Loesung ist nur politisch in Deutschland nicht gewollt.
Meines Wissens konnte sich bis jetzt nur Finnland auf ein Endlager einigen. Auch die USA traut sich nicht mehr, weitere AKWs zu bauen, weil sie sich noch nicht auf ein Endlager einigen konnte. Wirtschaftlich spricht nichts für AKWs, das wurde schon dargelegt (der Klimaforscher hat dies wohl noch nicht mitgekriegt). Da bleiben eigentlich nur noch militärische Gründe, d.h. man will zeigen, dass man die Technik beherrscht.

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