Forum: Blogs
Atomruine Fukushima: Japan erklärt neues Leck zu ernstem Störfall
AP/ Kyodo News

Etwa 300 Tonnen radioaktiv verseuchtes Wasser sind laut offiziellen Angaben am Reaktor in Fukushima ausgetreten. Das Leck ist das größte, das seit Havarie des AKW entdeckt wurde. Die japanische Atomaufsichtsbehörde stufte das Ereignis zu einem "ernsten Störfall" hoch. Fukushima: Japan erklärt radioaktives Leck zu ernstem Störfall - SPIEGEL ONLINE

Seite 1 von 26
jeze 21.08.2013, 08:42
1.

Zitat von sysop
Gut zweieinhalb Jahre nach dem Atomunfall ist die Zahl der an Schilddrüsenkrebs erkrankten Kinder in der Region Fukushima weiter gestiegen.

D.h. davor gab es keine an Schilddrüsenkrebs erkrankten Kinder in der Region?

Beitrag melden
eine-Meinung-unter-Vielen 21.08.2013, 08:45
2. Wenn man das so liest ...

... könnte der Eindruck von Pfuscherei und Inkompetenz entstehen, oder liege ich da völlig falsch?

Beitrag melden
dapmr75 21.08.2013, 08:47
3. Keine unmittelbare Gefahr?

Wie oft wurde in den letzten 18 Monaten gesagt, dass die Situation unter Kontrolle wäre? Wie oft kamen danach neue Details zur unvermindert katastrophalen Situation ans Licht? Ich bin immer noch "überrascht", dass da nicht mehr Transparenz herrscht; warum ist die IAEA nicht stärker eingebunden? Ich bin auch gespannt, wann die enorme Verschmutzung in Europe ankommt, jetzt wo keine hysterischen Kontrollen mehr stattfinden.

Beitrag melden
hkomar 21.08.2013, 08:52
4. Strahlen-Seuche ?

verseucht... falsche Bezeichnung, das erzeugt falsche Vorstellungen. Es handelt sich nicht um Prozesse, die etwas mit Seuchen zu tun haben. Medienfirmen helfen so mit, Verfälschungen in den Köpfen entstehen zu lassen, die resignierendes, ignorierendes und schließlich passives Verhalten zur Folge haben.

Beitrag melden
Hannovergenuss 21.08.2013, 08:55
5. Für interessierte

Forbes hat es mal in ein interessantes Vergleichsschema gebracht!
http://www.forbes.com/sites/timworstall/2013/08/10/the-fukushima-radiation-leak-is-equal-to-76-million-bananas/

"You can worry about it if you want but it’s not something that’s likely to have any real measurable effect on anyone or anything."

Beitrag melden
Kauzboi 21.08.2013, 08:58
6. Wie jetzt!?

Bis gestern haben uns die Foren-Experten hier doch noch versichert, dass das alles kein Problem sei, Kernkraft ist sicher und beherrschbar, auch im Störfall. Und Opfer gibt es de facto gar keine. Nach Tschernobyl gabs ja auch nur 5-6 Opfer. Und das auch nur durch einen Verkehrsunfall in der Eile!

Und jetzt steht da was von "ernstem Störfall" obwohl es nur um Wasser geht? Das verstehe mal einer...

Beitrag melden
jenzy 21.08.2013, 09:04
7.

Zitat von jeze
D.h. davor gab es keine an Schilddrüsenkrebs erkrankten Kinder in der Region?
versuchen sie doch ihre konzentration beim lesen eines artikels bis zum ende auf einem gleich hohen level zu halten.
es erübrigen sich dann peinliche fragen und ihr Informationsgehalt ist ungleich größer!

Beitrag melden
bio1 21.08.2013, 09:05
8. Verdachtsfälle nehmen zu

Zitat von sysop
Etwa 300 Tonnen radioaktiv verseuchtes Wasser sind laut offiziellen Angaben am Reaktor in Fukushima ausgetreten. Das Leck ist das größte, das seit Havarie des AKW entdeckt wurde. Die japanische Atomaufsichtsbehörde stufte das Ereignis zu einem "ernsten Störfall" hoch.
Beunruhigend ist das Forschungsergebnis der Universität der Stadt Fukushima. Der Untersuchungs-Bericht beschreibt einen starken “Anstieg in der Zahl von Kindern mit Veränderungen an der Schilddrüse.”

“So stellte man 2011 bei 35% der untersuchten 38.000 Kindern zwischen 0 und 18 Jahren Veränderungen der Schilddrüse fest; dieser Anteil ist bei der Untersuchung von 95,000 Kindern im Jahre 2012 auf 44% gestiegen. Drei Jugendliche sind an Schilddrüsenkrebs erkrankt.”

Fukushima: Krebs-Verdacht bei 44% aller Kinder! | Friedensblick

Beitrag melden
unglaeubig 21.08.2013, 09:07
9. Fundiertere Berichterstattung bitte!

Statistik in der Medizin ist ein äusserst kompliziertes und fehleranfälliges Feld. Bevor sie hier plumpe Meinungsmache mit willkürlich zusammengewürfelten Zahlen bezüglich der Krebsfälle betreiben, holen sie soch doch bitte in Zukunft Auskunft von Menschen, die sich mit dieser Thematik auskennen. Wenn es überhaupt einen signifikanten Anstieg der Fälle von Schilddrüsenkrebs gibt (was anhand der geringen Fallzahlen zweifelhaft scheint, aver aufgrund fehlender Angaben z.B. der Zahlen vor dem Zwischenfall nicht beurteilbar ist), dann ist dieser höchstwahrscheinlich darauf zurückzuführen, dass die Menschen in der Gegend medizinisch besser untersucht werden und der für gewöhnlich langsam und relativ harmlos voranschreitende Schilddrüsenkrebs früher entdeckt wird. Anhand der vorliegenden Zahlen ist nicht auszuschliessen, dass es einen Zusammenhang zum Unglück gibt, dennoch ist niemandem damit geholfen, unnötige Angst zu verbreiten.

Beitrag melden
Seite 1 von 26
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!