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Auslese: Die Evolution gilt auch für den modernen Menschen
Corbis

Homo sapiens hat sich über die Evolution erhoben - das zumindest glaubt er gern. Doch laut einer neuen Studie schützen soziale und technische Entwicklungen den Menschen selbst in der Neuzeit nicht vor den Mechanismen der natürlichen Auslese. Evolution: Darwins Auslese gilt auch für moderne Menschen der Neuzeit - SPIEGEL ONLINE

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needforspeed 03.05.2012, 22:43
270.

Zitat von total_perspective_vortex
Er postet blind ein kreationistisches Versatzstück nach dem anderen und ist nicht im Geringsten daran interessiert was andere dazu schreiben (Warum wohl nicht?). Da ist es nicht verwunderlich dass die Gegenpositionen sich ins andere Extrem hochschaukeln.
Schön wär's. Hier wird ungeachtet seines Benehmens jeder verirrte Kreationist ausführlichst gebasht.

Zur Ablenkung eine kleine Provokation:
Von vielen hier im Blog wird davon ausgegangen, dass vor der modernen Medizin in erster Linie die genetische Austattung dafür verantwortlich war, ob ein Kind überlebt hat oder nicht.
Viel wichtiger war jedoch, dass ein Kind im richtigen Zeitfenster der Mutter geboren wurde. Dieses war von einer ganzen Reihe von Faktoren abhängig. Alter der Mutter, die letzte Ernte, Anzahl der Geschwister, soziale Stellung, Kinderwunsch, politische Lage (Kriege), Wetter usw.
Sicher war auch eine stabile Gesundheit des Kindes von Vorteil, noch wichtiger aber war, dass das Kind Glück hatte.

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reuanmuc 03.05.2012, 22:51
271.

Zitat von tuchholzky
Die Wahrscheinlichkeit, dass sich die Bestandteile einer Zelle durch Zufall entwickelt haben, ist gleich null.
Jede Woche gibt es Lottogewinner mit 6 Richtigen. Woher kennen diese Leute die Zahlen? Ist das nicht Betrug? Die Wahrscheinlichkeit für 6 Richtige ist 1:14.000.000, also fast null.

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schmunda 04.05.2012, 08:46
272. total provokativ

Zitat von needforspeed
....noch wichtiger aber war, dass das Kind Glück hatte.
Ihr "Glück" nennt man glaub ich Selektionsdruck und der ist, je nach äusseren Umständen, mal geringer mal grösser und begünstigt eben, je nach Art der äusseren Umstände, die Selektion auf bestimmte Eigenschaften. Find ich total einleuchtend und nicht sehr provokativ.

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Thermodynamix 04.05.2012, 10:44
273. Jeder normal denkende Mensch

Zitat von tuchholzky
Man sollte sich einmal nach dem Motiv fragen, warum und wen eigentlich die Existenz eines Schöpfers stört. Warum die hartnäckige Verleugnung eines genialen Schöpfers ?
weiss, dass man die Existenz eines Schöpfers genauso wenig beweisen kann wie man seine Nichtexistenz beweisen kann.
Trotzdem glauben denkschwache und wissenschaftsgläubige Nachbeter z.B. des missionarischen und unfair argumentierenden Atheisten Dawkins sie seien die wahrhaft Denkenden und könnten sich über Andersdenkende lustig machen.

Wenn z.B. eine Forist schreibt, "fragen Sie Menschen mit Alzheimer oder Glasknochen", als Antwort auf die oben gestellte Frage, dann schlägt er genau in die gleiche Kerbe, in die Dawkins mit seinem Buch, "Der blinde Uhrmacher" schlägt. Schließlich sollte heute jeder akzeptieren, dass der Mensch und sein Organismus das Produkt der Evolution sind, das wie jede komplizierte "Maschine" auch Fehlfunktionen haben kann. Andernfalls gäbe es auch keine Evolution.

Der Schöpfer ist eben nicht der blinde Uhrmacher, der jeden Käfer einzeln erschafft, sondern wenn es ihn gibt, woran man mit gutem Grund glauben kann oder mit gutem Grund nicht glauben kann, dann hat er mit der Erschaffung des Universums ein perfektes Werk geschaffen, das alle Voraussetzungen erfüllt, um die Entstehung von Sonnensystemen und von Planeten möglich macht, auf denen Leben entstehen und sich evolutionär weiterentwickeln konnte.

Würde der Schöpfer ständig eingreifen, wären Naturwissenschaft und Medizin zum Misserfolg verurteilt. Wenn dann immer wieder auf den Schöpfungsbericht der Bibel Bezug genommen wird, demonstriert man nur, dass man nicht in der Lage zu sein scheint, zu verstehen, dass die Menschen vor 3000 Jahren es nicht besser wissen konnten und die Bibel, vielleicht teilweise von Gott inspiriert, Menschenwerk ist.

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