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Autoren: Zu Besuch in einem Roman

Der amerikanische Schriftsteller Bret Easton Ellis präsentiert nach 25 Jahren die Fortsetzung seines Achtziger-Jahre-Klassikers "Unter Null" und verwischt dabei die Grenzen zwischen Fiktion und Wirklichkeit.

motormouth 02.10.2010, 09:29
1. ...

Netter Versuch, einen kleinen Schreiber hochzujazzen. dann mal viel Glück damit!

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StellaVella 02.10.2010, 09:37
2. Tja

Schätze mal, Ellis ist einer dieser Schriftsteller, die man entweder liebt oder hasst.
Obwohl ich eigentlich abgefahrene Geschichten gut leiden kann, sind mir Ellis Bücher zu krank. Die Figuren ziehen einen runter, man fühlt sich, als ob man im geistigen Abfall eines anderen gebadet hat. Die Gewaltphantasien gehen eindeutig zu weit.
Obwohl Ellis vermutlich genau diesen Effekt beabsichtigt hat, macht mir das Lesen absolut keinen Spass. Eher das Gegenteil, man quält sich von Seite zu Seite und fühlt sich dabei immer schmutziger.

Ellis? Not for me.

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arni_dee 02.10.2010, 12:07
3. redundant, obsolet oder nur blöd?

Zitat von StellaVella
Ellis? Not for me.
Ich werde einfach den Verdacht nicht los, dass die Anhänger von Ellis einfach nur auf das abfahren, was da vordergründig und krass inszeniert wird. Sollten die Ellisprodukte tatsächlich Gesellschaftskritik (oder auch nur eine Kampfansage -wogegen?!) transportieren, würden die obsessiven Leser das sowie nicht kapieren. Einen Eindruck davon liefert die Präsentation des B.E.E.-Machwerks 'All that glitters' http://vodpod.com/watch/4501017-bret...t-easton-ellis - Darin outen sich selbst Schauspieler (Amanda Crew - uuh) als strunzdumme Fans.

Alles zu inszeniert, zu eighties, zu doof ....

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