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Berliner Piratenpartei: Jung, dynamisch - frauenfeindlich?

Der Berlin-Erfolg der Piraten offenbart zugleich ein Problem:*Es gibt kaum Frauen in der ersten Reihe der Partei.*Wenn Piratinnen deswegen mit Meuterei drohen, werden sie abgewatscht. Der Männerüberschuss*geht schon in Ordnung, finden die Chef-Nerds. Die neue Avantgarde - ein Machoverein? Berliner Piratenpartei: Jung, dynamisch - frauenfeindlich? - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik

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**Kiki** 21.09.2011, 19:46
20. .

Zitat von sysop
Der Berlin-Erfolg der Piraten offenbart zugleich ein Problem:*Es gibt kaum Frauen in der ersten Reihe der Partei.*Wenn Piratinnen deswegen mit Meuterei drohen, werden sie abgewatscht. Der Männerüberschuss*geht schon in Ordnung, finden die Chef-Nerds. Die neue Avantgarde - ein Machoverein?
Wenn dieser Genderkrampf nicht demnächst wieder ein bißchen nachläßt, haben die mich bald soweit, daß ich mich zu einer Geschlechtsumwandlung entschließe. Das ist doch einfach nur noch peinlich.

Liebe Piraten, steht das bitte durch, und zwar ohne irgendwelches Auf-den-Knien-Herumrutschen vor den HüterInnen der politischen Korrektheit. Ihr seid außerhalb eurer Mitgliederschaft nun wirklich niemandem Rechenschaft über die Besetzung eurer Spitzenpositionen schuldig.

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Lische 21.09.2011, 19:48
21. Piraten werden interessant

Ich habe mich bisher wenig für die PP interessiert und hätte das vermutlich auch nach der Berlin-Wahl nicht getan. Das Rauschen im Medienwald und die nahezu zwanghaft anmutende Art (u.a. auf SPON), diese Neulinge im Politikbetrieb mit allen möglichen Vorwürfen abseits ihrer Programmatik anzugreifen, macht mich dann aber doch neugierig. Das erinnert mich wirklich an die Gründungsphase der Grünen. Vielleicht wächst da ja tatsächlich eine neue Strömung, die basisdemokratische Fragestellungen dauerhaft auf die politische Tagesordnung setzt. Die Reaktion des Establishments lässt das vermuten. Ich bin gespannt!

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dongerdo 21.09.2011, 19:49
22. -

Zitat von BarackAttack
Schauen Sie sich die Mitglieder an, kaum einer von denen kommt nicht aus der IT-Welt oder von , sehen Sie sich mal an Universitäten um. Was für ein sinnloser Beitrag!
Die Zeiten haben sich geändert - ich habe mit einer Quote von fast 80% Frauen studiert, bei den Chemikern um die Ecke sind es auch schon fast die Hälfte...

Studieren tun die das schon, nur leider verschwinden die meisten Naturwissenschaftlerinnen nach Abschluss und u.U. Promotion teils urplötzlich im Nirvana und wurden nie mehr gesehen (irgendwo müssen sie ja sein, nur wo weiss man nicht.... mysteriös...)

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prospektor 21.09.2011, 19:50
23. war ja klar

Ein Haufen Männer hat plötzlich Erfolg, da möchten die Damen gleich die Hälfte der Lorbeeren einkassieren. Und das nennt sich dann "Gleichbehandlung", was für ein Witz. Aber ist halt eines der Lieblingssteckenpferde der Medien, da wird immer irgendwo eine fiese Benachteiligung gefunden. Erfreulich, daß dies immer mehr Leuten auf den Keks geht, vielleicht wird es dann ja irgendwann besser, wenn die Alice-Schwarzer-Gehirnwäsche-Generation aus den Redaktionen verschwindet und in Rente geht.

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alexkie 21.09.2011, 19:50
24. .

Ich finde es durchaus sympathisch, dass die Piraten keine Unterschiede zwischen Mann und Frau machen. So sollte es jede Partei handhaben.

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RedOrc 21.09.2011, 19:50
25. Prepare to be assimilated!

Zitat von sysop
Der Berlin-Erfolg der Piraten offenbart zugleich ein Problem:*Es gibt kaum Frauen in der ersten Reihe der Partei.*Wenn Piratinnen deswegen mit Meuterei drohen, werden sie abgewatscht. Der Männerüberschuss*geht schon in Ordnung, finden die Chef-Nerds. Die neue Avantgarde - ein Machoverein?
Die einen giften die Piraten an, dass sie nicht professionell genug sind, die anderen, dass ihr Wahlprogramm nicht weichgespült sind - und der Spiel nun schließlich dass es keine Frauenquote wie bei den anderen Parteien gibt.

Kurzum: die Kommentatoren wollen aus den Piraten eine weitere, auswechselbare angepasste Gruppierung machen und damit alles zerstören was die Piraten von den anderen Parteien unterscheiden.

Ich weiss ja, dass es in Deutschland immer gerne das Motto "Haben wir immer so gemacht, werden wir immer so machen und da könnte ja jeder kommen" herrscht, aber der Spiegel sollte sich bitte auch seine Wurzeln besinnen und nicht alles Non-Konforme ablehnen.

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DasReptil 21.09.2011, 19:51
26. .....

Zitat von sysop
Der Berlin-Erfolg der Piraten offenbart zugleich ein Problem:*Es gibt kaum Frauen in der ersten Reihe der Partei.*Wenn Piratinnen deswegen mit Meuterei drohen, werden sie abgewatscht. Der Männerüberschuss*geht schon in Ordnung, finden die Chef-Nerds. Die neue Avantgarde - ein Machoverein?
Wenn sich nicht genug Frauen für Parteiposten finden kann man die überschüssigen Männer ja einfach einer Zwangsgeschlechtsumwandlung unterziehen.

Ich warte auf entsprechende Gesetzesvorschläge der Grünen und der SPD.

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bienchen-maja 21.09.2011, 19:51
27. Etwas dran

Zitat von winterfichte
hmmm, die meisten sehen doch eher aus, als hätten die noch nie eine freundin gehabt. jung, blass, pc-süchtig... :D kein programm, schwubblige ansichten, gutmenschentum im netz sowie freiheit und selbstverwirklichung für alle (notfalls auf kosten anderer). für leute, die keine verantwortung übernehmen wollen. die ideale partei und ausrede, sich selbst an der demokratie nicht beteiligen zu wollen. es sei, es nützt.
Da ist schon etwas dran. Wenn man dann noch den Artikel über die gängigen Umgangsformen der Piraten gelesen hat und weiß, wie sich der durchschnittliche ITler in Meetings und im Arbeitsalltag verhält,.......................................... ...... dann, ja dann weiß man wieso es in der Partei kaum Frauen gibt.

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chagall1985 21.09.2011, 19:52
28. Blödsinn bleibt Blödsinn

Ob ihn nun alle machen oder nicht.

Was ist das für eine dämliche Diskussion?
Die könnte man auch führen wenn die Piraten die Autoaufmotzerpartei hiessen.

Die Ursprungsthemen der Partei sind nunmal Männeraffin gewesen.
Und ehrlich gesagt finde ich es bemerkenswert wenn schon 25% der Mitglieder weiblich sein sollten.

Die Partei ist am entstehen. Hier jetzt irgendwelche Dogmen der Politik anzulegen die eh nur Alibi Politik sind halte ich für reichlich dämlich.

Wenn keine Frau Kandidieren will und sich dem Stress aussetzen will dann ist das eben so.
Wenn keine qualifizierte Frau da ist dann sind das meinetwegen alles Männer.

Wichtig ist das Frauen die gleichen Chancen haben wie die Männer auf die gleichen Posten und fair behandelt werden.

Das eigentliche Problem der Frauenquote wird in diesem Artikel wirklich über deutlich.

Mein Gott wie haben keine geeigneten Frauen!
Kein Problem! Dann packen wir einfach 30% ungeeignete auf die Posten. Dann ist Ruhe!

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beraterit 21.09.2011, 19:52
29. die kriegen schon bundesweit 100 Millionen, um die Frauen zu puschen,

Zitat von alcaselzar
Warum treten denn die Frauen nicht ein und engagieren sich? Natürlich, die Männer sind schuld! Mich wundert es, dass das überhaupt noch einer glaubt, außer den Frauen. Aber gut, wir müssen natürlich sofort ein Hilfsprogramm auflegen, eine Million Steuergelder zur Förderung der Frauen in der PP bereit stellen und alles tun, was nur geht, damit die Frauen sich besser fühlen.
nicht nur Förderprogramme, nein die ganzen Gleichstellungsbeauftragten, die mittlerweise in jeder Stehbierkneipe auf Proporz achten, werden ja auch voll bezahlt.

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