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BGH-Urteil: Kölner Tagesmutter darf Kinder nicht in Wohnung betreuen
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Eine Grundsatzentscheidung ist es nicht, aber im konkreten Einzelfall steht fest: Eine Tagesmutter aus Köln darf in einer Privatwohnung vorerst keine Kinder betreuen. Das hat der Bundesgerichtshof entschieden und damit ein Urteil des Landgerichts bestätigt. BGH-Urteil: Tagesmutter darf Kinder in Wohnung nicht betreuen - SPIEGEL ONLINE

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altebanane 13.07.2012, 14:32
270.

Zitat von PapaStolz
Wenn Deutschland umdenken wollte, würde es Familien viel stärker steuerlich entlasten -- nämlich nach Anzahl der Kinder.
Man bekommt doch schon pro Kind einen Steuerfreibetrag - alternativ, falls man gar nicht genug Steuern bezahlt, gibt es eben das geringere Kindergeld, oftmals sogar völlig statt Steuern. Was wollen Sie denn noch ?

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DanNem 13.07.2012, 14:33
271.

Ich wette, daß alle die, die sich hier über das Urteil echauffieren und was von "kinderfeindlicher Gesellschaft" faseln, die ersten sind, die sich beschweren, wenn über ihnen ein solcher kleiner Kindergarten aufmacht.

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israefia 13.07.2012, 14:33
272.

Zitat von fleischwurstfachvorleger
Wären es ihre leiblichen Kinder, wäre der Lärm genauso groß.
Das stimmt so sicher nicht. Die Klagebegründung nannte auch den Bring- und Abholverkehr durch die Eltern. Gerade ist ein entscheidender Aspekt bei gewerblichen Nutzungen, nämlich dass damit in der Regel und in jedem Fall in der konkreten Fall auch Publikumsverkehr einhergeht. Dies kann gerade in Altbauten - in solchen habe ich selbst schon öfters gelebt - sehr störend sein.

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markus_wienken 13.07.2012, 14:33
273. .

Zitat von stormking
Dann müssen Sie sie eben immer wieder und wieder dazu anhalten.
Selbstverständlich
Und ich mache das auch, es nennt sich Erziehung.

Zitat von stormking
Ist es denn echt so schwer zu kapieren, daß auch andere Menschen Rechte haben? Glauben Sie, nur weil Sie Kinder in die Welt gesetzt haben, könnten Sie alle möglichen Sonderrechte reklamieren oder alle Welt müsse sich allein nach Ihnen richten?
Sie phantasieren, wie kommen Sie auf die Idee ich hätte dergleichen gefordert?
Hätten Sie das Posting des Foristen auf dem ich geantwortet habe gelesen (oder es verstanden) wäre Ihnen klar geworden dass es mir darum geht dass 3jährige das Konzept der Rücksichtnahme nicht kennen wie es der Forist in seinem ursprünglichen Post behauptet hatte).
Lernen Sie beim Lesen auf den (Sinn)Zusammenhang zu achten bevor Sie hier einfach lospoltern.

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Lobhudel 13.07.2012, 14:35
274. Guter Versuch!

Zitat von Samuel Tischler
Viele Konflikte könnten gelöst werden, wenn bessere Bodenbeläge eingebaut würden. Eine gute Trittschalldämmung (z.B. Alujet) kostet im Handel ca. 6.- Euro. Schwimmend verlegte Fertigparkette und Laminatböden sind einfach laut. Teppichböden sind zwar leise, aber leider sehr unhygienisch und allergetisch (Staubmilben). Massivholzdielen oder Inbetweens, fest mit dem Untergrund verklebt, sind auf jeden Fall eine hervorragende Lösung. Schon ab 49.90 in jedem gut sortierten Fachhandel. Der Generationenkrieg kann noch verhindert werden, wenn wir jetzt die richtigen Baumaterialien einsetzen.
Glauben Sie mir: die Mehrheit deutscher Altbau-Wohnungsbesitzer erhält lieber die Patina Ihres authentischen Parketts, als sich um guten Schallschutz zu kümmern. Dank Rechtsschutz kost' die Ruhe ja im Zweifel viel weniger als 6,00 EUR/qm.

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!!!Fovea!!! 13.07.2012, 14:35
275.

Zitat von fni
Okay. "Kinderlärm" ist an sich ja schon abwertend. Kinder sind nun mal keine Maschinen, die man abstellen kann (oder sollte!). Aber nur um mal mit gleichen Maßstäben zu messen: Die Kinderbetreuung findet wohl tagsüber statt - so schätzungsweise 08:00 bis 16:00 Uhr. In dieser Zeit stört dieser Lärm also? In Ordnung, KarlsRUHE, dann hätte ich (als Kindervater) bitte auch, dass spätabendlicher sonstiger Lärm per Strafe verboten wird. Zu nennen wäre da z.B. bei der verflossenen EM hupende Autocorsos bis nach Mitternacht, Feuerwerke mitten im Wohngebiet, Mittvierziger, die zurück in die Pubertät fallen und mit Vuvuzelas einen Heidenlärm machen. Meine Kinder hatten dafür auch "Verständnis" (wo soll man sich da auch beschweren. Ich hatte keines, da ich an den folgenden Tagen arbeiten musste. Wollen wir das wirklich alles verbieten? Ja? Dann aber auch den Gleichheitsgrundsatz beachten!
Klar alle 2 Jahre ab und zu ein Abend Spaß, dass ist natürlich mit zu ca. 18 Jahren altersentsprechendem Lärm zu vergleichen, wenn ich so einen Mi.... lese.

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altebanane 13.07.2012, 14:36
276.

Zitat von ismaelito
Waren Kinder in Kindergartenalter laut um 22:00 Uhr, als die Frau schlafen wollte?
Oh mei, die Frau war Eventmenagerin, wie aus dem Artikel gestern hervorging, die hat um 22.00 gearbeitet !

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hdwinkel 13.07.2012, 14:36
277.

Zitat von berengar77
Wollen Sie wirklich, dass die Politik jeden Winkel des Lebens reguliert? Der Politik hier den Schwarzen Peter zu schieben? Wir sollten erwachsen genug sein, hier selber vernünftige Kompromisse zu finden. Und es exiert ein Kompromis, wie das Gericht sagte, wenn 3/4 der Eigentümer einverstanden sind, kann die Tagesmutter bleiben, sind sie es nicht, dann muss sie einen neuen Ort suchen. Ich finde dies einen durchaus vernünftigen Kompromis.
Haben Sie mal versucht, mit Kleinkindern nur mal eine Wohnung zu mieten?
Noch dazu inmitten von Kapitalanlegern, denen es nicht nur ums Wohnen, sondern vielmehr um Werterhaltung bzw. -steigerung ihrer Immobilie geht?
Welche Kompromisse erwarten Sie da im Fall von Tagesmüttern?

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fni 13.07.2012, 14:41
278. Mal andersherum

Zitat von peter_1974
Kennen Sie jemanden, der täglich mehrere Stunden lang den Rasen mäht oder mit dem Quad mehrmals am Tag das Treppenhaus runterfährt?
(*einmisch*) Nein, kenne ich nicht. Ich kenne aber einen armen Nachschichtler, der immer Nachts um 2 Uhr von einem Kollegen im Lieferwagen bei uns vorm Haus abgeladen wird und dann die Schiebetüre zuschlägt, so dass alle wach werden. Der (kurze) Weg von der Hauptstraße bis zur Wohnung ist wohl zu weit.
Aber Kinder'lärm' tagsüber stört, wenn der tagsüber ausschlafen muss. Neee -is klar!

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israefia 13.07.2012, 14:41
279.

Zitat von PapaStolz
Es ist immer wieder dasselbe: Gerade Alleinstehende und Kinderlose beschweren sich über den Lärm der lästigen Blagen.
Da liegen Sie aber gründlich daneben!

Als bei unserer letzten Eigentümerversammlung von dem Gerücht berichtet wurde, dass auf dem Nachbargrundstück eine Kita gebaut werden soll, hätte Sie dabei sein und die Aufregung erleben sollen - und zwar gerade (!) auch bei den Nachbarn mit kleinen Kindern.

Aber es ist ja so viel einfacher, mit dem Finger auf andere zu zeigen und zu brüllen: Die sind die Bösen, oder?

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