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Bibi, Hanne und Co.: So funktioniert das Geschäft der YouTube-Stars
Selina Pfruener/DER SPIEGEL

Auf Instagram und YouTube sind sie Stars: Influencer wie Leonie Hanne präsentieren ein Leben voller Luxus - und führen ganz nebenbei Produkte vor. Was bekommen sie dafür?

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mettwurstlolli 20.06.2017, 17:24
1. Lächerliches Phänomen

und ein ein schlechtes Vorbild obendrein. Es suggeriert jungen Menschen, dass man nichts können und sich nicht anstrengen muss, sondern dass es reicht "man selbst zu sein" um damit Geld zu verdienen. Abstrus.

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HasiHase 20.06.2017, 18:22
2.

Zitat von mettwurstlolli
und ein ein schlechtes Vorbild obendrein. Es suggeriert jungen Menschen, dass man nichts können und sich nicht anstrengen muss, sondern dass es reicht "man selbst zu sein" um damit Geld zu verdienen. Abstrus.
Es ist sogar noch abstruser: es suggeriert nicht nur, inzwischen ist es leider sogar schon so, dass man nichts können und sich nicht anstrengen muss um Geld verdienen zu können.

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lindareicher 20.06.2017, 18:52
3. Kontraproduktiv

Mein Freundes- und Verwandtenkreis verzichtet bewusst auf solche beworbene Artikel. Die Konkurrenz freut sich...

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c.p.hant 20.06.2017, 19:05
4.

Zitat von HasiHase
Es ist sogar noch abstruser: es suggeriert nicht nur, inzwischen ist es leider sogar schon so, dass man nichts können und sich nicht anstrengen muss um Geld verdienen zu können.
Cool oder? Es gibt tatsächlich Menschen, die Geldverdienen als etwas sehr Angenehmes empfinden und nicht als etwas Anstrengendes oder basierend auf irgendwelchem Können.

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firefox34 20.06.2017, 20:41
5. Erschreckend ist

das diese "Idole" Hunderttausende von "Folgern" haben. Haben die alle kein eigenes Leben und müssen anderen bei ihrem inszenierten Leben zuschauen? Die sind nichts, die können nichts, die haben nichts... Werbung als Lebensinhalt... eine unwichtigere Existent kann man kaum führen... "Influencer"... wirklich?

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schlüsselkind 20.06.2017, 21:28
6. Ganz ehrlich?

Es sei ihnen gegönnt. Egal wie bescheuert ich es finden mag: Diese Influencer haben einen Markt erkannt und erobert, den es offensichtlich gab, den sie perfektioniert haben - und den die meisten anderen Menschen nicht auf dem Schirm hatten, als das Phänomen entstand. Klar: Westliches Luxusphänomen. Natürlich kann man jedem, der derart im reinen Konsum- und Selbstpräsentationsbereich tätig ist, Belanglosigkeit vorwerfen. Über Hamlet kann ich mit den Damen vielleicht auch kein substanzhaltiges Gespräch führen ("Oh ja - Hamlet? Total aufregend!"). Aber: Aus unserer Missbilligung spricht vielleicht auch Neid über das scheinbar so leicht Erreichte. Es ist nun mal so: Wir haben's nicht erkannt, und nicht erreicht. Wenn ich es nicht für erstrebenswert halte, ist das kein Maßstab. Und, ganz ehrlich: Wenn ich nach LA eingeflogen und zum Coachella eingeladen und vollversorgt werde, im Gegenzug für ein Foto vor'm Riesenrad in der Abendsonne mit einem Flakon des Sponsors in der Hand - dann dürfen auch Sie alle mich gegen 20 Uhr aufgeregt "Es ist Abendsonne, es ist Abendsonne" rufend und Rasierwasser schwenkend Richtung Riesenrad rennen sehen. Da darf dann auch die deutsche Presse spöttelnd drüber berichten. Ich habe schon schlechter bezahlte Sachen gemacht.

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salomohn 20.06.2017, 22:09
7. Besser als beim Waffenhersteller arbeiten

Was spricht dagegen, mit charmanten Filmchen Produkte zu verkaufen, die keinem wehtun? Das Geld verdienen ist ja positiv bewertet, siehe Fußballer, Manager, Schauspieler. Nur wenn Kinder und unmündige Erwachsene bewusst an schädliche Produkte herangeführt werden, wie z. B. bei den Zigarettenherstellern, ärgere ich mich.

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Crom 20.06.2017, 22:27
8.

Wenn es so easy ist, dann einfach nachmachen. Wer mag kein leicht verdientes Geld?

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oceang 20.06.2017, 22:39
9. Ein Armutszeugnis

Ich würde hier nicht über die Influencer herfallen. Viel schlimmer ist, dass es anscheinend Millionen Leute gibt, die das tatsächlich abkaufen und sich lenken lassen. Das lässt arg dran zweifeln, ob die Menschheit einer positiven Zukunft gegenüber steht. Im Kollektiv scheint der IQ jedenfalls nicht besonders hoch zu sein.

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