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Big Data: Deutschland startet Zentrum für "intelligente Daten"

 

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kraus.roland 08.01.2014, 17:41
1.

Vor vielen Jahren haben deutsche Klima-"Wissenschaftler" - in dem Bestreben, ihren neuen Supercomputer nicht zu überlasten - eine mittlere Ozeantiefe von 15 (fünfzehn) Metern eingegeben. Und Keiner hat gelacht! Es hat ihnen auch Niemand die Haushaltsmittel gesperrt. Unter solchen Vorraussetzungen lösen sich alle Daten in der Suppe der Mythen auf!

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Newspeak 08.01.2014, 19:23
2.

"Wir wollen Weltmeister werden, wenn wir das Thema Smart Data anzünden", sagt der Forschungschef von Siemens, Wolfgang Heuring.

Jemand, der nicht in der Lage ist, ein passendes Verb zu finden, ist Forschungsleiter bei Siemens?"

Ok, das erklärt die Sache mit den ICEs.

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quark@mailinator.com 08.01.2014, 21:06
3.

Dual use ... dummerweise ist das mal wieder eine Sache, die zum Guten und zum Bösen genutzt werden kann ... Optimierung des Fluchverhaltens bei Katastrophen oder Kontrolle politischer Demonstrationen ist ähnlicher als man's gern hätte. Wie man am NSA-Skandal sieht, fehlt es der Gesellschaft an durchsetzbaren Regeln für echten Datenschutz. Und leider macht sich der Normalbürger kaum eine Vorstellung davon WIE umfangreich die Erträge aus solcher Datenauswertung ist. U.a. ist die Abgabe "annonymer" Daten häufig Augenauswischerrei, da sich die tatsächliche Identität of leicht aus der Verknüpfung von 2..3 Datenbanken (resp. Tabellen) wieder ergibt. Hier wird ganz klar die Naivität des Normalbürgers ausgenutzt.

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hermann_huber 08.01.2014, 21:11
4.

Analyse Werkzeuge fur Big Data kanm man heute schon fertig kaufen. Aus Australien kommt ein Supertool dafür.

Bei den beteiligten Projektpartnern gehts hoffentlich nich nur darum die Förderung anzugreifen.
Mp3 wurde auch aus deutscher Forschungsförderung beim Fraunhofer entwickelt.. Da freut sich der chinesische Mp3 Player Hersteller.

Na hoffentlich denk ich zu negativ., wäre ja schön wenn Deutschland in dem Bereich mal aufholen kann.

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mensaje 08.01.2014, 21:36
5.

Jetzt verstehe ich warum die Bundesregierung keine Initiative zum Datenschutz und Privatsphäre ergreift. Die Regierung, einige Unternehmen und einige Forscher wollen den gläsernen Bürger und die Möglichkeiten der Auswertung. Datenschutz wäre ja bei dem Vorhaben hinderlich "Daten von Millionen Smartphone Nutzern" zu nutzen!

Aus dem Text: "Langfristig wollen wir Systeme bauen, die Millionen von Benutzern mit Smart-Daten erfassen können", sagt Lukowicz... ...Dann wollen die Beteiligten die ersten Ausschreibungen für konkrete Projekte beschließen. Das Geld kommt von den Unternehmen und der Bundesregierung...

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mensaje 08.01.2014, 21:41
6.

Jetzt verstehe ich warum die Bundesregierung keine Initiative zum Datenschutz und Privatsphäre ergreift. Die Regierung, einige Unternehmen und einige Forscher wollen den gläsernen Bürger und die Möglichkeiten der Auswertung. Datenschutz wäre ja bei dem Vorhaben hinderlich "Daten von Millionen Smartphone Nutzern" zu nutzen!

Aus dem Text: "Langfristig wollen wir Systeme bauen, die Millionen von Benutzern mit Smart-Daten erfassen können", sagt Lukowicz... ...Dann wollen die Beteiligten die ersten Ausschreibungen für konkrete Projekte beschließen. Das Geld kommt von den Unternehmen und der Bundesregierung...

siehe auch http://www.zio.fraunhofer.de/de/ueber_uns.html

Aus der Webseite : ...Katalysator für den Wirtschaftseinsatz

Im Zentrum für Intelligente Objekte ZIO arbeiten die Forscher sowohl an der Weiterentwicklung von Technologien für intelligente Objekte als auch an deren Implementierung in der Praxis. Zu den Technologien gehören Identifikations-, Kommunikations- und Ortungstechnologien wie Radio Frequency Identification (RFID), drahtlose Sensornetze, Real Time Locating Systems (RTLS), aber auch GPS- und WLAN-Ortung. Durch diese Technologien erhalten Objekte eine eigene Intelligenz, die es ermöglicht, Informationen über das Objekt, seine Umgebung und seine Historie zu speichern und zu kommunizieren. Mithilfe dieser gewonnenen Informationen werden z. B. sämtliche Prozesse in logistischen Versorgungsketten transparenter, quantitativ erfassbar und im Sinne des Supply Chain Managements steuerbar.
...

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emeticart 08.01.2014, 22:06
7. Für mich ...

... der Hauptsatz des Artikels:"Intelligente Datenanalyse schaffe nicht nur Vorteile für Unternehmen jeder Größe, sondern könne auch das Leben der Menschen verbessern, sagt Jim Hagemann Snabe, einer der beiden Vorstandssprecher des Software-Konzerns SAP. Der Datenschutz spielt für SDIL zunächst nur unter dem Aspekt eine Rolle, dass die bereitgestellten Daten der Unternehmen gesichert werden müssen." Dieser Satz sagt alles aus! Gute Nacht, Bürgerrechte- gute Nacht, Datenschutz. Ich bekomm grad so einen ekelhaften Geschmack in den Mund, ich glaub ich geh mal schnell kotzen! MfG

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warhead187 09.01.2014, 23:22
8.

wie hätte dieses system in düsburg Menschenleben retten können wo doch die verantworlichen genau wussten das der ort für solche Menschen massen nicht geeignet ist ?!
der steuerzahler soll dafür zahlen das er noch mehr individuelle werbung kriegt ....

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kritiker111 09.01.2014, 23:40
9.

"Dabei ist die immer ausgefeiltere Analyse automatisch erstellter Daten auch eine Gefahr für den Schutz der Privatsphäre. Dieses Problem müsse europäisch gelöst werden, sagt Wolf-Dieter Lukas vom Bundesforschungsministerium und fügt hinzu: "Wenn aus Big Data nicht Big Brother werden soll, brauchen wir Vertrauen." Hier habe Deutschland international großes Ansehen. Und das könne durchaus nützlich sein, wenn es um die Nutzung der weltweiten Chancen bei Smart Data gehe...."

Gerade an dieser Aussage darf man erhebliche Zweifel hegen. Die EU hat sich als eine der groessten Datenkraken erwiesen, die auch jederzeit Daten ans nicht-europaeische Ausland weiter gibt. In Deustchland wird eine Datenschutzbeauftragte eingesetzt, die es mit dem Datenschutz nicht so arg genau nimmt und unbedingt die Voratsdatenspeicherung will. Und bei einer derartigen Datenmenge, bei derart komplexen Programmstrukturen, wie sie hier noetig werden, ist das "Abgreifen" von Daten kaum noch zu ueberwachen, der Datenfluss kaum noch zu kontrollieren.

Dass man sich anscheinend in Deutschland einbildet, langjaehrig verschlafene Entwicklungen nun mit einem erheblichen Aufwand an Steuergeldern einfach so ad acta legen zu koennen...

An derartiger software arbeiten auch wir selbst hier im Valley - allerdings nicht auf Kosten der Steuerzahler, sondern auf Kosten unserer Kunden. Und es gibt sie, allerdings auf gezielte Beduerfnisse abgestimmt, schon seit einiger Zeit. Und ich glaube nicht, dass sich mit einem Mal das in dieser Hinsicht eher "unterentwickelte" Deutschland hervor tun kann. Vor allem, weil die wirklichen Spitzenkraefte oft genug hierher ins Valley kommen - weil sie hier ihre Ideen besser umsetzen koennen und auch, weil sie einfach weit aus besser bezahlt werden. Ich weiss schliesslich, was unsere Leute verdienen - und ich weiss, was alte Bekannte in Deutschland in gleicher Position verdienen.

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